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Aktuelles



(273) NachfolgerIn gesucht

23.11.2016 - hjr - Die unter Nr. 271 angekündigte Unternehmensnachfolge
ist leider nicht zustande gekommen, weshalb wir eine(n) neue(n) NachfolgerIn
suchen.

Wir bieten: Weltweiter Bekanntheitrsgrad; Konkurrenzlose, patentierte
Zuchtsysteme; internationale Kunden/Projekte; exklusives Lieferanten-/
Partner-Netzwerk; kundenorientiertes Marketing; effizientes Consulting in
allen Fragen der Absatz- und Förderfinanzierung; Unterstützung bei der
Kauffinanzierung/-förderung; gründliche Einarbeitung.

Sie bieten: Kontaktfreudigkeit; Soziale Kompetenz; Teamfähigkeit; Kreativität;
Internationale Projekt-Mobilität; verhandlungssicheres Englisch; ca. 40 - 50 T€
Eigenkapital.

Falls Sie sich angesprochen fühlen, nehmen Sie bitte Kontakt unter
info@agintec.de auf. Vertraulichkeit wird zugesichert.

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(272) Wenn mit Fördergeld "Großes" entsteht

22.11.2016 - hjr - Das Land Mecklenburg-Vorpommern ist ein sehr
aquakulturfreundliches Bundesland - im Gegensatz zu anderen Ländern.
Das Subventionsangebot ist äußerst üppig und die Politik hilft wo sie
kann. Kein Wunder also, wenn sich Investoren dort gern niederlassen.

Sonderbar ist nur, dass inzwischen Investitionen in Millionenhöhe in
den Sand gesetzt wurden wie z. B. die Störfarm in Demmin und die
Fluxx-Garnelenfarm in Grevesmühlen (s. Fischmagazin vom 22.11.2016).

Sonderbar ist auch, wenn in "Meck-Pomm" obsolete 40 - 50 Jahre
alte "Teilkreislauf-Systeme" mit über 10 % Frischwasseranteil, aus den
Niederlanden, mit politischer "Hilfe" und entsprechenden Subventionen,
zu "Vollkreislaufanlagen" mutieren und sogar als "Vorzeigesysteme" 
international angepriesen werden. 

Uns belächelt man mitleidig, wenn wir Einsteiger immer wieder dazu
animieren "klein" anzufangen, sich mit der neuen Materie gründlich
vertraut zu machen und erst dann an Erweiterungsinvestitonen
heranzugehen, wenn sämtliche Fragen der Technik und des
Marketings geklärt sind.

Auch im Saarland hat die Politik gegen ihren eigenen Leitspruch
"Großes entsteht immer im Kleinen" verstoßen und ist mit der
"Meeresfischzucht Völklingen" gründlich auf den Bauch gefallen. 
Zweifelsohne dürfte damit der Beweis erbracht sein, dass tatsächlich
"Großes immer erst im Kleinen entsteht" - und nicht umgekehrt.
Das ist und bleibt auch unsere Maxime für die Zukunft.

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(271) Führungswechsel

19.10.2016 - hjr - Am 12. November 2016 vollendet der geschäftsführende
AGINTEC-Geschäftsführer Heribert Reinhardt sein 71. Lebensjahr. Zeit sich
aus dem operativen Geschäft zurückzuziehen und die Geschäfte in jüngere
Hände zu übergeben.

Siehe auch Nr. 273 !

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(270) Schnupperkurs-Impressionen

19.10.2016 - hjr - Am 15.10.2016 fand wieder einer unserer erfolgreichen
Schnupperkurse in Sachen Fisch- und Garnelenzucht in Homburg statt.
Der letzte Kurs in diesem Jahr findet am 19.11.2016 statt. Es sind noch
Plätze frei.

Bild 1

Bild 2
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(269) Algenöl ersetzt Fischöl

19.10.2016 - hjr - Dem Fischfutterhersteller Skretting ist offenbar
ein Durchbruch bei der negativen aquatischen Ökobilanz gelungen:
Anstatt Fischöl aus lebendigen Ressourcen für die Futterherstellung
einzusetzen, werden Algenöle aus kontrollierter, nachwachsender
Aufzucht eingesetzt.

Mehr dazu 
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(268) Effiziente Lebensmittelversorgung

30.09.2016 - hjr - Zirka 65 Mio. Menschen - so viele Einwohner wie
Frankreich oder Großbritannien hat - sind weltweit auf der Flucht vor
Hunger, Kriegen und sonstigen menschenunwürdigen Verhältnissen.
Die Aquakultur ist eine herausragende Möglichkeit diese verheerenden
Zustände zu minimieren:

Die Produktion von Wasserlebewesen wie Fische oder Garnelen generiert
ganzjährig und standortunabhängig lebendfrische Lebensmittel an jedem Ort
der Erde. Die hierbei anfallende "Gülle" dient darüber hinaus als Nährlösung
zur Produktion von Obst, Gemüse und Pflanzen oder zur Herstellung von
hochwertigem Tierfutter.

Neben der Aqua-, Hydro- und Futterkultur kann frisches Trinkwasser
- z. B. aus Meerwasser - gewonnen werden. Die Versorgung mit Wärme,
Kälte oder Strom erfolgt mit regenerativen Energien wie Solar-, Wind-
oder Biomasse-Energie.

Kürzlich wurde in der irakischen Hauptstadt Bagdad eine Aquakultur-Anlage
zur Karpfenaufzucht erfolgreich in Betrieb genommen. Provisorische Videos
stehen unter dem Link "Fischzucht" zur Verfügung.

Solche Projekte wie in Bagdad sind der Beginn einer autarken Wasser-,
Lebensmittel- und Energieversorgung hauptsächlich in Entwicklungsländern.
Ein derartig lebensnotwendiger Pragmatismus ist mit Sicherheit effizienter
als hohles Politikgerede zur weltweiten Flüchtlingskrise. 


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(267) Schnupperkurs am 23. Juli 2016

25.06.2016 - hjr - Aufgrund gestiegener Nachfrage haben wir einen
weiteren Schnupperkurs am 23.07.2016 geplant. Details entnehmen
Sie bitte dem Link "Fortbildung".

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(266) Globale Fischverarbeitung

08.05.2016 - hjr - Manipulationen, dubiose Machenschaften und
vor allem Intransparenz gehören weltweit zum tradionellen Fischhandel.
Die regionale Kreislauf-Aquakultur setzt dagegen völlig neue Maßstäbe.
Urteilen Sie selbst mit diesem

globalen Marktbericht.

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(265) Podiumsdiskussion in Völklingen

03.05.2016 - hjr - Das "Bündnis verantwortungsvolle Politik e.V."
hat unseren Geschäftsführer zu einer heutigen Podiumsdiskussion
eingeladen. Unsere Reaktion darauf lesen Sie bitte

hier.

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(264) Wirtschaftspolik à la Sarre

12.04.2016 - hjr - Zuerst generiert die Meeresfischzucht Völklingen
verbrannte Erde: Fischzucht mutiert zur kommunalen Daseinsvorsorge.
Völklingen avanciert zum gewerblichen Fischzüchter. Kommunalaufsicht,
Ermittlungsbehörden und EU-Wettbewerbskontrolle außer Betrieb.
Kreditvergabe der SaarLB ohne bankübliche, prüffähige Unterlagen.
Eklatante Absatzprobleme. Stadtwerke mit 200 Mitarbeitern fast pleite.
Falsche Köpfe rollen. Tatsächliche Übeltäter bleiben ungeschoren.
Gemeinwohl büßt mit 20 Millionen für unrechtmäßigen Verkauf an
Privatinvestor. Parlamentarischer Untersuchungsausschuss ohne
Fachwissen "fahndet" erst nach einem Jahr nach Schuldigen.  


Am 28.04.2016 bejubelt die "Gesellschaft für Produktionsmanagement
e.V." (GfPM) den neuen Betreiber im Rahmen einer BMFB-Förderung
"Industrie 4.0 – Innovationen für die Produktion von morgen" (hier:
"Meeresfischfarm 4.0") als
"... weltweit erste urbane Salzwasser-Fischfarm, die technologisch neue
Wege geht, wobei der geschlossene Wasserkreislauf mit rein biologischer
Reinigung in seiner Art einzigartig und zukunftsgerichtet ist.
"

Abermals helfen honorige Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und
Bildung - wiederum ohne fachliches Wissen - sowie andere (z.B. HTW Saar)
raffinierten Rechtsbrechern in die Steigbügel - abermals auf Kosten des
Gemeinwohls und von Mitbewerbern. Einzig verbleibender Trost:
Pressefreiheit!
Toll! 

Saarländischer Rundfunk

GfPM-Einladung

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(263)
Garnelenzucht: RAS oder IRAS?

09.04.2016 - hjr - In Verbindung mit der intensiven Garnelenzucht
in Kreislaufanlagen tauchen immer wieder Fragen zu den Vor- und
Nachteilen von RAS- und IRAS-System auf. Wir haben beide
Systeme untersucht. Das Ergebnis lesen Sie bitte

hier.

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(262) Schlachtverordnung afrikanischer Wels

18.03.2016 - hjr - Nach langjährigem Ringen um die artgerechte
Schlachtung afrikanischer Welse liegt inzwischen ein Gutachten
vor. Demnach sind afrikanische Welse durch Kühlung, Kopfschlag
und Ausblutung zu schlachten. Kontrollbehörde sind die jeweiligen
Landesveterinärämter. Betreiber von Aquakulturanlagen müssen
einen Sachkundenachweis erbringen. Einzelheiten entnehmen Sie
bitte dem beigefügten

Gutachten.

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(261) Artenvielfalt aus dem Wasser

21.02.2016 - hjr - Zirka 650 aquatische Arten stehen weltweit zur
Verfügung. Zirka 10 % davon werden in Aquakulturen "gefarmt".
Bekannte Beispiele in englischer Sprache sind:

Abalone, African catfish, Amberjack, Arctic char, Atlantic cod, Atlantic
Salmon, Atlantic sturgeon, Atlantic wolffish, Ballan wrasse, Barramundi,
Brook trout, Brown trout, Brown-marbled grouper, Cachara, Chinook salmon,
Chum salmon, Cobia, Coho salmon, Common carp, Eel, Flounder, Giant river
prawn, Giant tiger prawn, Halibut, Humpback grouper, Koi carp, Largemouth
bass, Lumpfish, Mahi mahi, Matrincha, Meagre, Milkfish, Murray cod, North
Atlantic tuna, Northern pike, Pacific cod, Pacu, Paddlefish, Perch, Piaucu,
Pink salmon, Pintado, Pirapitinga, Pirarucu, Red drum, Red seabream,
Rainbow Trout, Sablefish, Sea bass, Sea bream, Siberian sturgeon, Silverfish,
Silver perch, Snakehead, Sockeye salmon, Sole, Southern bluefin tuna,
Striped bass, Tambaqui, Tench, Tilapia, Turbot, Whiteleg shrimp, White
trevally, Yellow perch, Yellowtail.

Im Vergleich zu Fleisch, ist die Vielfalt aus dem Wasser nicht zu überbieten.
Damit sie auch an Land gelingt, bedarf es einer nachhaltigen Brutaufzucht.
Tendenz ständig steigend - denn Fisch u.ä. hat große Zukunft! 

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(260)
Seminare und Workshops 2016


09.01.2016 - hjr - Die neuen Fortbildungstermine für 2016 finden Sie unter dem
Link "Fortbildung". Herausragender Schwerpunkt in 2016 ist die Shrimpszucht in
Verbindung mit einem innovativen Denitrifikationsverfahren.


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(259) Jahreswechsel 2016

31.12.2015 - hjr - Zum Jahreswechsel wünschen wir unseren Kunden und
Geschäftspartnern einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2016.

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(258) Schnupperkurs 21.11.2015

22.10.2015 - hjr - Aufgrund hoher Nachfrage findet am 21.11.2015 noch
ein Schnupperkurs in Homburg statt. Details finden Sie unter dem Link
"Fortbildung". Es sind noch Plätze frei. Anmeldungen bitte unter "Kontakt".

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(257) Wels im Stall

15.10.2015 - hjr - Der Fahrlehrer Lutz Kase aus Ansbach (Mittelfranken)
züchtet in einem ehemaligen Schweinestall erfolgreich afrikanische Welse.
Das "Bayerische landwirtschaftliche Wochenblatt" (BLW) hat ihn besucht
und einen Bericht darüber verfasst. Details lesen Sie bitte

hier.

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(256) MFV-Untersuchungsausschuss

21.09.2015 - hjr - Am 10.09.2015 hat der Parlamentarische
Untersuchungsausschuss (PÜA) in der Sache "Meeresfischzucht
Völklingen" getagt. Die "Aktionsgemeinschaft Unternehmer und
Freie Berufe" (AUF) ist eine Interessensinitiative der mittelständischen
Wirtschaft sowie der Freien Berufe auf Bundes- und Landesebene
und unterstützt den PÜA mit sachdienlichen Informationen.
Detail dazu lesen Sie bitte

hier.

Bild Saarland

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(255) Wasserqualität versus Tonnage

04.09.2015 - hjr - Im Zusammenhang mit Kreislaufanlagen
rücken immer wieder die zu produzierenden Jahrestonnagen
in den Mittelpunkt der Betrachtung. Wir hingegen setzen
bei
unseren IRAS-Systemen zuerst
auf die Wasserqualität und
danach erst auf die Jahresmengen. Durch eine Vervielfachung
unserer Systeme sind unterschiedliche Mengen leicht darstellbar.
Von der hervorragenden Wasserqualität unserer IRAS-Anlagen
können Sie sich
anhand der neuen Videos unter "Fisch- und
Shrimpszucht" selbst überzeugen.

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(254) Von wegen "Managementfehler"!

06.08.2015 - hjr - Der rechtswidrige Verkauf der MFV an die
"Zeller-Gruppe" wurde heute mit der Übergabe des Betriebes
vollzogen. Im heutigen "Aktuellen Bericht" des SR hieß es
u. a. die MFV sei nicht an der Qualität der Fische gescheitert,
sondern am Management. Diese unsinnige Behauptung darf
nicht unwidersprochen bleiben. Daher folgt in Kürze hierzu
unser Statement.

"Aktueller Bericht" SR vom 06.08.2015

"Aktueller Bericht" SR vom 11.08.2015

Saarbrücker Zeitung Regionalausgabe vom 13.08.2015

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(253) Kranke Wolfsbarsche

29.07.2015 - hjr - Laut Medienberichten sollen in der MFV 50.000 kg
Wolfsbarsche wegen Parasitenbefalls notgeschlachtet worden sein.
Angesichts angeblicher Quarantänemaßnahmen beim Setzlingseingang
sowie ozongespeister Abschäumer, stellt sich die Frage, wie das
überhaupt passieren kann. Vor gut einem Jahr ereilte ein ähnlich
plötzliches Schicksal auch die Störproduktion. Ob solche Maßnahmen
lediglich dazu dienen, den noch nicht ganz gezahlten Kaufpreis der
MFV weiterhin zu drücken?

Saarbrücker Zeitung vom 28.07.2015

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(252) MFV verkauft - Klagen in Vorbereitung

12.07.2015 - hjr - Einem Bericht der Saarbrücker Zeitung zufolge,
sei die MFV nun endgültig ab 1.8.2015
für 1,9 Mio. Euro an die
"Zeller Gruppe" verkauft. Die Kommunalaufsicht hätte dem Verkauf
zugestimmt.

Gegen diesen unrechtmäßigen Verkaufsvorgang bereiten wir
beim
Verwaltungsgericht sowie beim Landgericht entsprechende
Klagen
vor. Wir berichten zu gegebener Zeit.

15.07.2015 - hjr - "Die Linke" und "Grüne" auf der richtigen Spur:

SR-Online Aktueller Bericht vom 9.7.2015

SR-Online Aktueller Bericht vom 15.07.2015

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(251) Aquakultur-Föderung aus EMFF

08.07.2015 - hjr - Nach Auskunft des Bundesministeriums für
Landwirtschaft können EMFF-Anträge voraussichtlich erst ab
Herbst dieses Jahres gestellt werden. Eine EMFF-Förderung
für das Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-
Württemberg ist nicht vorgesehen. Dort stehen alternative
Zuschußprogramme zur Verfügung. Hierüber beraten wir Sie
gern.

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(250) Erste Aquaponik-Farm in Berlin

06.07.2015 - hjr - Nach dreijähriger Vorbereitungszeit geht in Berlin
die erste Aquaponik-Farm im Profimaßstab an den Start. Ab Oktober
können lebendfrische Buntbarsche und erntefrisches Gemüse direkt
ab Farm gekauft werden. Wir wünschen den jungen Betreibern alles
Gute und viel Erfolg.

Fischmagazin vom 3.7.2015

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(249) Rechtswidriger Verkauf

26.06.2015 - hjr - Laut Fischmagazin soll die "Zeller-Gruppe" einen
Kaufvertrag zum Erwerb der MFV unterschrieben haben. Wie untenstehend
mehrfach erläutert, ist dieser Deal rechtswidrig, weil er gegen eine Reihe
von Gesetzen verstößt. Wir bleiben am Ball.

Fischmagazin vom 26.06.2015

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(248) Count down läuft

18.06.2015 - hjr - Der MFV-Krimi strebt seinem Höhepunkt zu:
Keiner der MFV-Protagonisten ist erreichbar. M
it dem "Verkauf"
der MFV an die "Zeller-Gruppe"
wird die Öffentlichkeit offenbar
wiederholt an der Nase herum geführt. Dieser durch und durch
rechtswidrige Verkauf dient offensichtlich lediglich der "Rettung"
der Völklinger Stadtwerke. Allein u
m die MFV fortzuführen,
bräuchte Zeller & Co weitere Betriebsmittel in Millionenhöhe, die
er angesichts des weltweit bekannten Desasters, aber nicht
realisieren kann. Daher
wird die MFV nun doch in die Insolvenz
gehen, was längst überfällig ist.

Diese korrupte Wirtschaftsposse à la sarre ist alles in allem eine
nie dagewesene, außergewöhnliche "Meisterleistung" von Politik,
Behörden und hochdotierten Beratern - wie so oft, auf dem
Rücken der Steuerzahler!

Bild-Zeitung vom 18.06.2015

Saarbrücker Zeitung vom 19.06.2015

Gemeindenachrichten Bütisholz vom 18.06.2015

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(247) Besichtigung IRAS-Anlagen

18.06.2015 - hjr - Potentielle Kaufinteressenten haben die
Möglichkeit, die Funktion unserer Anlagen in Betrieb zu
besichtigen. Dazu bitten wir um eine kurze Mitteilung unter
dem Link "Kontakt". Daraufhin erhalten Sie die Mail-Adresse
einer unserer Kunden zwecks direkter Kontaktaufnahme.

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(246)
Jahre AGINTEC

14.06.2015 - hjr - Die AGINTEC GmbH wurde 2005 gegründet
und besteht somit seit 10 Jahren. Anlass für uns ein wenig zu
feiern und auf ereignisreiche Jahre zurückzublicken.

Märkte, in denen Geldverdienen vermutet wird, so wie in der
Aquakultur, sind heiß begehrt. Dabei wird oft mit harten und
sogar unfairen Bandagen gekämpft, so wie in Völklingen.
Einige Mitbewerber belächeln uns, weil wir uns mit "Kleinvieh"
befassen. Wir hingegen sind stolz darauf, gerade mit kleinen
Systemen beweisen zu können, dass "Großes immer aus
Kleinem entsteht", analog zum "Saarland-Slogan". Die vielen
Pleiten, Pech und Pannen etlicher Großprojekte, diese Risiken
wollen wir uns und unseren Kunden ersparen. 

Anlässlich unseres Jubiläums haben wir eine "Mini-Anlage"
- sozusagen ein "Speisefischaquarium" - entwickelt, um breiten
Käuferkreisen einen ersten Einstieg in die Aquakultur zu
ermöglichen. Die Mini-Anlage ist mit modernster Klärtechnik
und Wasseraufbereitung ausgestattet, passt in jede Garage,
Schuppen oder Keller und kostet weniger als 5.000 €.
Details entnehmen Sie bitte dem Link "Fischzucht".

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(245) Lebendfrische Shrimps aus MV

13.06.2015 - hjr - Ab 6.7.2015 stehen in Grevesmühlen/
Mecklenburg-Vorpommern lebendfrische Garnelen für
Endverbraucher zur Verfügung. Die neue Garnelenfarm
wird von den Eheleuten Kleinselbeck betrieben. Die
fachliche Betreuung obliegt unserem langjährigen Kollegen
Gerrit Quantz. Wir gratulieren zum Betriebsstart und
wünschen dem - privaten !!! - Unternehmen FLUXX2
viel Glück und Erfolg.

Fischmagazin vom 11.6.2015

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(244) MFV-Technologie "innovativ"?

10.06.2015 - hjr - Immer wieder hört man Stimmen,
die davon überzeugt sind, dass die MFV-Technologie
tatsächlich innovativ sei - leider auch in den Medien.
Fakt ist aber, dass die Technik keinesfalls innovativen
Kriterien entspricht. Denn sie gehört seit Jahrzehnten,
insbesondere in der Meeresaquaristik, zum "Stand der
Technik". Einzig und allein die riesige Dimension der
MFV ist in der Tat "innovativ".

Technisch ist heutzutage fast alles machbar. So kann
man ohne weiteres auch auf dem Mond oder in Satelliten
Fische züchten und mästen - nur zu welchem Preis?

Kernproblem der marinen Aquakultur im Binnenland ist
das Salzwasser, weshalb derartige Farmen weltweit nur
in Küstennähe betrieben werden. Zwar existieren
ökologisch und ökonomisch hochinteressesante
Kreislaufverfahren zur Salzwasseraufbereitung im
Binnenland, die aber noch in der Entwicklungsphase und
im Industriemaßstab nicht hinreichend erprobt sind.
Daher würde kein privater Investor mit eigenen Mitteln
aus einem Aquarium eine "landbasierte Meeresfischzucht
im Industriemaßstab" errichten, so wie in Völklingen.
Solch einen Unsinn kann man nur mit verblendeten,
gigantismusgeilen Politikern und unbedarfter Öffentlichkeit
realisieren. Selbstverständlich auf dem Rücken der
Steuerzahler.

Ob und inwieweit die MFV tatsächlich "innovativ" ist,
wird eine Anfrage der Hamburger Wettbewerbszentrale
bei der MFV ergeben, worauf man gespannt sein darf.

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(243) Rechtswidriger Verkauf

09.06.2015 - hjr - Medienberichten zufolge soll die MFV
heute an ein Konsortium für 2,25 Mio. Euro verkauft
werden. Dagegen haben wir die "Wettbewerbszentrale",
die EU sowie das Kartellamt eingeschaltet, die sich mit
der Sachlage eingehend befassen.

Die Welt vom 08.06.2015

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(242) OB-Abwahlverfahren

28.05.2015 - hjr- Heute hat das Abwahlverfahren gegen
den amtierenden Oberbürgermeister der Stadt Völklingen
durch den Stadtrat stattgefunden.

Saarländischer Rundfunk

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(241) Untersuchungsausschuss

20.05.2015 - hjr - Heute hat der Saarländische Landtag
einstimmig einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss
(PUA) in der Sache "Meeresfischzucht Völklingen" beschlossen.
Auf das Resultat darf man gespannt sein.

Saarbrücker Zeitung vom 21.05.2015

Focus vom 20.05.2015

Saarländischer Rundfunk

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(240) Gratulation

12.05.2015 - hjr - Der Saarländische Landtag 
befasst sich im Rahmen eines Parlamentarischen
Untersuchungsausschusses (PUA) nunmehr mit
dem Völklinger Fischzucht-Skandal. Darüber haben
sich die Fraktionen DieLinken, Grünen und Piraten
geeinigt. Wir stehen dem PUA als Fachgutachter
und Sachverständige jederzeit zur Verfügung.

Saarbrücker Zeitung vom 12.05.2015

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(239) Konsequenzen

08.05.2015 - hjr - Im "Aktuellen Bericht" des saarländischen
Fernsehens vom 07.05.2015 wird von einem mutmaßlichen
Verkauf der MFV gesprochen. Angesichts der desaströsen
Entwicklung der MFV sowie der zwielichtigen Verwobenheit
mit der Stadt Völklingen, werden wir diesem rechtswidrigen
Vorhaben eine Pharlanx rechtlicher Schritte entgegensetzen.
Dazu gehören Klagen und Anzeigen sowie die Einschaltung
der "Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs"
(Wettbewerbszentrale) sowie weiterer einschlägiger
Institutionen.  

Saarbrücker Zeitung vom 09.05.2015

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(238) Impressionen

19.04.2015 - hjr - Nach bewegten Wintermonaten,
fanden im Frühjahr in Homburg wieder zwei beliebte
Schnupperkurse sowie ein Workshop statt. 

Impressionen

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(237) Hintergründe und "Sonderteil MFV"

16.04.2015 - hjr - Bei allen berechtigten Rufen nach
den Verantwortlichen des MFV-Desasters, kommen
dessen eigentlichen Urheber womöglich völlig
ungeschoren davon: Der umtriebige Unternehmer aus
Niedersachsen sowie der "Wir-können-das-Professor"
der HTW.

Daher haben wir den alten "Sonderteil MFV"
wieder ins Web gestellt, womit sich die tatsächlichen
Hintergründe chronologisch besser verfolgen lassen.
Dessen Fortsetzung ist hier unter "Aktuelles" ab
Nr. 146 bzw. 164 - aufsteigend - nachzulesen.

Pressestimmen:

Die Welt vom 26.04.2015: Schlag ins Wasser
Die Welt vom 27.04.2015: Innovativ. Sauber. Ökologisch. Leider pleite
Bild-Zeitung vom 30.04.2015: Keine Kohle mehr für die Fischzucht

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(236) Verantwortung

14.04.2015 - hjr - Die heutige Saarbrücker Zeitung stellt die
Frage nach der Verantwortung des MFV-Desasters, bei dem
30 Millionen Steuergelder versenkt worden sind. Zu Recht.
Weitere Kommentare folgen!

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(235) Leserbrief

13.04.2015 - hjr - Zum Völklinger Pokerspiel hat ein dortiger
Bürger einen interessanten Leserbrief verfasst.

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(234) Ausverkauf

01.04.2015 - hjr - Inzwischen ist bewiesen, was wir seit
Jahren kritisieren: Die MFV ist ein wirtschaftlichspolitischer
Skandal analog zum Nürburgring. Denn Fischzucht ist ein
privatwirtschaftliches Betätigungsfeld und kein kommunales.

Die industrielle Aufzucht von Salzwasserfischen im
Binnenland im Kreislaufverfahren, mit herkömmlichen
Trommelfiltern und Abschäumern, generiert ein salzhaltiges
Abwasser, dessen Beschaffung und Entsorgung höchst
unwirtschaftlich und umweltfeindlich ist.

Das Absatzmarketing über den traditionellen,
billigpreisorientierten Fisch- und Lebensmitteleinzelhandel
musste scheitern, weil es dem tatsächlichen Wert der
herausragenden Produktqualität keineswegs gerecht wird.
Dazu bedarf es halt völlig anderer Strategien und Konzepte.

Die Entscheidung, dieser "Luftschlossunternehmung" endlich
ein Ende zu bereiten, war längst überfällig. Bemerkenswert ist,
dass es einzig und allein drei Personen aus Norddeutschland
gelungen ist, eine gesamte Republik und weit darüber hinaus
jahrelang an der Nase herum zu führen und sich die Taschen
auf Kosten der Steuerzahler vollzustopfen. Dabei haben nicht
nur die Stadtväter sowie deren "Experten" - wie der
"Wir-können-das-Professor" - versagt, sondern auch die Politik,
Behörden und Banken. Bleibt zu hoffen, dass die aus ihren
Fehlern gelernt haben und die nötigen Konsequenzen ziehen.

Selbst Medienvertreter, die früher Lobeshymnen zur MFV
angestimmt und deren Kritiker verteufelt haben, sind zu
einer völlig neuen Sichtweise gelangt, wie man unschwer
an folgenden Beiträgen erkennen kann. 

Saarbrücker Zeitung vom 01.04.2015
 
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(233) Täuschung

12.02.2015 - hjr - Medienberichten zufolge soll die MFV
bis Ende März verkauft werden; 13 Interessenten wären
vorhanden. Dafür soll ein weiterer Kredit zur Verfügung
gestellt werden, der von der Stadt besichert wird. So
lautet der gestrige Beschluss des Völklinger Stadtrates. 

Dieser "Beschluss" ist aber nichts Neues. Denn seit Jahren
soll die Anlage bekanntlich verkauft werden; seit Jahren weit
und breit kein Käufer.
Schaulustige Interessenten gibt es in
der Aquakultur massenhaft, jedoch nur wenig wirklich
potenzielle Käufer. Ob und inwieweit die tatsächlich
ausgerechnet jetzt existieren sollen, ist höchst zweifelhaft.
Insofern dürfte es sich mal wieder um eines der bekannten
Täuschungsmanöver handeln. Mit derartigen "Luftblasen"
wird die Öffentlichkeit zum x-ten Mal hinters Licht geführt.

SR - Aktueller Bericht vom 12.02.2015

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(232) Vertuschung

11.02.2015 - hjr - Der MFV-Oberverantwortliche, der
Völklinger Oberbürgermeister Lorig, hat seine Ratsmitglieder
zu einer "nicht-öffentlichen" Sitzung für heute Abend
eingeladen. Angesichts der jahrelangen Brisanz dieses
Skandals und der damit verbundenen Verschwendung
öffentlicher Gelder, wäre eine "öffentliche" Sitzung der
Sache gewiss dienlicher gewesen. Erst Millionen
verschleudern - dann Aufklärung vertuschen, das ist die
öffentliche "Transparenzpolitik" im Völklinger Rathaus.

Saarbrücker Zeitung vom 11.02.2015

SR Aktueller Bericht vom 11.02.2015

http://www.bild.de/regional/saarland/fischzucht/anzeige-
gegen-betreiber-der-fischzucht-anlage-39712374.bild.html

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(231) Schussfahrt

10.02.2015 - hjr - Die saarländische Staatsanwaltschaft
hat "den Schuss in Völklingen offenbar immer noch nicht
gehört". "Unn jetzd is Fasenaachd, do wird erschd reschd
nix geschafft. Alleee Hopp!"

Ohne Kommentar:
Saarländischer Rundfunk - Aktueller Bericht von heute


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(230) Problem gelöst?

05.02.2015 - hjr - Laut heutiger Saarbrücker Zeitung
soll das MFV-Problem durch einen Verkauf der Anlage
vom Tisch sein. Genügend "Heuschrecken" stünden bereit,
die MFV für einen einstelligen Mio-Betrag zu erwerben.

Die Auswirkungen dieser Veräußerung wären folgende:
Eine kaum dagewesene öffentliche "Chaoswirtschaft"
begünstigt einen künftigen Käufer dadurch, indem dieser
ein höherwertiges Wirtschaftsgut zum "Schnäppchenpreis"
erwirbt und darüber hinaus noch vielfältige Mark- und
Wettbewerbsvorteile genießt. Die Millionenverluste aus
der Veräußerung gehen zu Lasten der Steuerzahler;
die Wettbewerbsvorteile zu Lasten der Mitbewerber. 
 
Nicht wenige Kommunen vertreten die irrige Auffassung,
mit der Rechtsform einer GmbH entfallen alle öffentlichen
Verpflichtungen. Jedes Unternehmen - ob GmbH oder AG -
auf das die öffentliche Hand aufgrund Eigentums, finanzieller
Beteiligung, Satzung oder sonstiger Bestimmungen, die
die Tätigkeiten des Unternehmens regeln, unmittelbar oder
mittelbar einen "beherrschenden Einfluss" ausüben kann,
ist als "öffentliches Unternehmen" zu qualifizieren (Richtlinie
2000/52/EG Transparenzrichtlinie). Der besondere Status
des Staates und sein außerordentliches Funktionspotenzial
verbleiben bei ihm, gleich welche Organisationsform oder
Handlungsebene er wählt, so dass die öffentliche Hand
statusmäßig nie allein "privat" sein kann.

Was eine Kommune allein im Falle einer Liquidation alles
zu beachten hat, zeigt der beigefügte Fachartikel

Statt "Großes entsteht immer im Kleinen", wie bisher,
heißt nun die neue wirtschaftspolitische Leitlinie im Saarland
"Risikoverlagerung mittels öffentlicher Unternehmen"!
Die Verfechter dieser Linie werden sich noch wundern.
Denn schon wieder haben sie "die Rechnung ohne den
Wirt gemacht".

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(229) Erleuchtung?

03.02.2015 - hjr - Nach dem offensichtlichen MFV-Chaos,
befasst sich der Saarländische Landtag jetzt mit der
Ursachenanalyse (s. a. Saarbrücker Zeitung von heute).
Obwohl das "Parlament der Wirtschaft", nämlich die IHK
Saarland, ausdrücklich vor einer "Lex Fischzucht" gewarnt
hatte, hat der überwiegende Teil unserer Volksvertreter
dieser Gesetzesänderung zugestimmt. Welchen Schaden
sie damit der gesamten Wirtschaft angetan haben, scheint
den meisten Abgeordneten immer noch nicht bewusst zu
sein: Wenn eine "Lex-Fischzucht" weiterhin Bestand hat,
ist der wirtschaftlichen Betätigung von Kommunen Tür und
Tor geöffnet. Der Weg von der Markt- zur Staatswirtschaft
- analog zur ehemaligen DDR - wäre damit geebnet.

Die Befürchtung einzelner Stimmen, wonach im Falle
einer Abschaffung dieser "Ausnahme-Lex" Kommunen
sich wirtschaftlich überhaupt nicht mehr betätigen dürfen,
ist absurd. Sämtliche deutsche Gemeindeordnungen führen
explizit die Voraussetzungen
- als "Schrankentrias" bekannt -
auf, unter denen wirtschaftliche Betätigungen von Kommunen
erlaubt sind. Hauptbetätigungsfeld von Kommunen ist jedoch
nach wie vor die öffentliche "Daseinsvorsorge", die aus
Steuermitteln finanziert wird.

Besonders bemerkenswert ist, dass ausgerechnet die
CDU Saar
als "Unternehmerpartei" - mit ihrem damaligen
Ministerpräsidenten und heutigen Bundesrichter an der
Spitze - diesen "privatisierungswidrigen Schildbürgerstreich"
forciert hat und ihn sogar noch weiterhin verteidigt.   
 
Die desaströse Entwicklung der MFV macht die Folgen
einer uneingeschränkten wirtschaftlichen Betätigung einer
Kommune mehr als deutlich. Die daraus resultierenden
Schäden beziehen sich aber nicht nur auf die 30 Mio. Euro
aus betriebswirtschaftlichen Verlusten. Hinzu kommen die
volkswirtschaftlichen Kollateralschäden wie Subventionen
aller Art aus Bundes- und Landesmittel sowie aus Mitteln
der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), wo seitens
der MFV-Urheber ebenfalls Millionen abkassiert wurden.

Der Gesamtschaden des MFV-Desasters - inklusive
Kollateralschäden - wird auf ca. 50 Mio. Euro geschätzt,
was in etwa 10 % des Nürburgring-Skandals (ca. 500 Mio.)
entspricht. Zumindest wurden bei letzterem politische
Konsequenzen gezogen, wobei sogar "Ministerköpfe"
rollen mussten.

Empfehlungen an Legislative und Exekutive:


1. Abschaffung des § 118 KSVG.

2. Rahmenbedingungen für die Gesamtwirtschaft
schaffen (Wirtschaftpolitische Kernaufgabe): einen fairen
und unverfälschten Wettbewerb forcieren, d.h. gleiche
Bedingungen für alle Unternehmen.

3. Subventionen verfälschen den Wettbewerb.
Bessere Prüfung, ob und inwieweit Subventionen
tatsächlich sinnvoll und erforderlich.

4. Gesetzestreue
(z.B. GG, UWG, GWB, KSVG)

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(228) Aufklärung

01.02.2015 - hjr - Die aktuellen Ereignisse um die MFV bedürfen
- besonders für Personen, die von Fischzucht wenig oder
überhaupt nichts verstehen -
einer grundsätzlichen Aufklärung. 

In jedem Aquarium - ob Süß- oder Salzwasser - finden die
gleichen Prozesse wie bei der MFV statt: Um eine Selbstvergiftung
der Wasserlebewesen durch Stoffwechselausscheidungen zu
verhindern, wird das Prozesswasser einer mechanischen und
biologischen Reinigung bzw. Umwandlung unterzogen. Die
mechanische Reinigung der ungelösten (festen) Stoffe erfolgt
durch Filtersysteme. Die biologische Reinigung der (gelösten)
Stoffe wie Urin erfolgt durch spezielle Mikroorganismen, deren
Spezialisierung durch die Schaffung sauerstoffreicher und -armer
Umgebungen von selbst entsteht. Nicht mehr und nicht weniger
geschieht weltweit seit es Aquarien gibt - auch in der MFV
geschieht nichts anderes. Insofern ist die Behauptung, die MFV
sei "innovativ" völlig aus der Luft gegriffen. Bei der MFV kommt
keine einzige "innovative" Komponente zum Einsatz als die oben
beschriebenen. Schlichte Tatsachen lassen sich nicht durch
große Dimensionen und teures
"Overengineering" übertünchen.   

Die einzig "innovative" Leistung der MFV-Urheber ist deren
Dreistigkeit und kriminelle Energie sowie die damit verbundene
gezielte Manipulation unbedarfter Kreise wie Politiker, Behörden,
Banken, Hochschulen, Medien sowie die breite Öffentlichkeit
resp. die Steuerzahler.

Fazit: Die MFV in ihrer jetzigen Struktur ist ein Desaster und
- wie Medien zutreffend formulieren - ein "Millionengrab".

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(227) Deadline mit Strafanzeigen

29.01.2015 - hjr - Jetzt werden die Stadträte der Opposition
(SPD, Grüne und Linke) aktiv - endlich! Laut "Saarländischem
Rundfunk" von heute, wollen die Räte das "Experten"-Gutachten
noch einmal genauer unter die Lupe nehmen, bevor sie am
kommenden Dienstag über das Schicksal der MFV entscheiden.
Gleichzeitig kündigen sie den Verantwortlichen eine Strafanzeige
wegen des Verdachts auf "Untreue" an.

Die angekündigte Strafanzeige der Oppositionsräte sollte
auch §§ 283 Abs.1,5 StGB (Bankrott) und 283b Abs. 1,1 StGB
(Verletzung der Buchführungspflichten) sowie § 19 InsO
(Überschuldung) berücksichtigen: Solange die SaarLB der
MFV mit Krediten zur Verfügung steht, greift zwar der
Insolvenztatbestand der "Zahlungsunfähigkeit" nicht, aber
der einer "Überschuldung" schon. Somit bleibt die Insolvenz
der MFV als einzig realistisches Szenario übrig. 

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(226) Dramatisches MFV-Chaos

29.01.2015 - hjr - Wohin es führt, wenn Kommunen
Unternehmer spielen, wird in Völklingen jetzt überdeutlich.
Mehr Chaos, Tricksereien und Lügen sind kaum noch denkbar.
Alle Verursacher dieses Chaos' wie der Oberbürgermeister,
die SaarLB, die Stadt- und Aufsichtsräte, die Politik und
Ministerien tun so als sei alles im grünen Bereich.

Der Wir-können-das-Professor macht den ahnungslosen
HTW-Studenten mit seinem "Paradigmenwechsel in der
Aquakultur" weiterhin die Taschen voll und zockt - neben
seinem Beamtensalär sowie einem Beratungshonorar mit der
MFV - darüber hinaus noch zusätzliche Fördergelder
von der
Landesregierung
für "Forschungsprojekte", die anderenorts
erforscht werden oder bereits erforscht sind.

Und die eigentlichen Opfer dieses einzigartigen
Wirtschaftsskandals - die Steuerzahler - müssen tatenlos
zusehen, wie ihre Gelder zweckentfremdet versenkt werden.
Ob die sogenannten Kontrollbehörden wie Kommunalaufsicht,
Steuerämter und Staatsanwaltschaften ihre ihnen obliegenden
Kontrollpflichten erfüllt haben, ist höchst zweifelhaft. Auch eine
"Szenarioanalyse" mit wirklichkeitsfremden Zahlen der heutigen
Saarbrücker Zeitung dürfte an dieser dramatischen Situation 
kaum etwas ändern.

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(225) Wettbewerbsklage

27.01.2015 - hjr - In allerletzter Minute soll wieder mal ein
privater Investor - wahrscheinlich einer aus der Schweiz -
die MFV kaufen. Der Verkauf sei mit der SaarLB bereits
abgestimmt. Der Kaufvertrag soll im März geschlossen
werden. Alleiniger Zweck dieser "Taktik" ist die Verhinderung
einer seit Monaten offenkundigen, immer wieder verschleppten
Insolvenz.
Sobald der neue Erwerber bekannt ist, erwägen
wir gegen diesen sittenwidrigen, unlauteren Deal eine
Wettbewerbsklage.

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(224) MFV - ein teueres Ende!

26.01.2015 - hjr - Das Völklinger Pokerspiel geht offenbar
noch in dieser Woche endgültig zu Ende. Die Saarbrücker
Zeitung vom 26.01.2015 zeichnet für die MFV ein
apokalyptisches Szenario.

Die darin genannten Selbstkostenpreise für die Fische sind
allerdings unseres Erachtens unrealistisch, d.h. viel zu niedrig.
Offenbar stammen sie vom "streng-vertraulichen" Gutachten.

Angesichts des langjährigen Skandals, halten wir eine derartige
Vertraulichkeitsbestimmung jedoch rechtlich für unhaltbar. Wer,
wie die MFV-Verantwortlichen, derart "großzügig" mit Steuergeldern
um sich wirft, kann seinen Kontrollorganen nicht den Mund
verbieten. Im MFV-Skandal hat die breite Öffentlichkeit ein
uneingeschänktes Informationsrecht, das der Völklinger
Oberbürgermeister mit einer solchen Auflage wiederholt
vertuschen will. 

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(223) Falsche Strategie - verbotene Preise

22.01.2015 - hjr -
Einem Bericht der Saarbrücker Zeitung
zufolge, wurden die Fische der MFV dem saarländischen
Fischgroßhändler Cremona für 12 €/kg angeboten; d. h. ca.
50 % unter dem Selbstkostenpreis. Dauerhafter Verkauf unter
Selbstkosten stört den Wettbewerb und ist daher verboten.
Weitere Details zur "MFV-Vertriebsstrategie" sowie
Verbrauchermeinungen dazu sind dem vorerwähnten Bericht
sowie auch dem Fischmagazin vom 22.01.2015 zu entnehmen.

Der tatsächliche Selbstkostenpreis für Dorade und Wolfsbarsch
aus der MFV liegt aber mindestens zwischen 20 und 25 €/kg.
Gründe hierfür sind die exorbitanten Investitionskosten für eine
aufgeblähte Technik ("
Overengineering") dem daraus
entstehenden Kapitaldienst für Zinsen und Tilgungen, sowie
etlichen dunklen und ungeklärten Finanztransaktionen in Höhe
von insgesamt ca. 5 Mio. €. Übliche Jahresabschlüsse für 2012
und 2013, die vorerwähnte Finanzlücke sichtbar machen würden,
existieren bekanntlich immer noch nicht. 

Landbasierte Fischfarmen wie die MFV, die ihre Produkte
über traditionelle Vertriebswege wie Groß- und Einzelhandel
oder die Gastronomie verkaufen, forcieren einen unerbittlichen
Preiskampf mit den intransparenten Billigimporten, den sie nie
gewinnen können. Insofern ist diese Vertriebsstrategie völlig
falsch. Richtig hingegen ist, die gesamte Wertschöpfungskette
'Produktion-Verarbeitung-Vermarktung' möglichst in einer Hand
zu halten. Das gelingt nur durch eine eigene Vertriebsschiene,
einem eigenen "point of sales", in Verbindung mit gezielter
Öffentlichkeitsarbeit (PR). Breite und gesundheitsbewusste
Verbraucherkreise können nur so über die vielfältigen Vorteile
bzw. "Alleinstellungsmerkmale" einer transparenten Fischproduktion,
unter kontrollierten Bedingungen, wie Tierwohl-, Umwelt- und
Hygieneaspekten, ins rechte Licht gesetzt werden. Importfische
erfüllen meist nicht die schon fast extrem hohen deutschen
Qualitätsstandards und sind für Preisvergleiche daher -
wie
"Äpfel-und-Birnen-Vergleiche" -
vollkommen ungeeignet.
Die meisten niedrigpreisgierigen und beratungsresistenten
"Sterneköche" ignorieren diesen "Mehrwert" innerdeutscher
Produkte jedoch und beziehen diese lieber aus "Billigländern".
Daher sind sie für eine erfolgreiche Vertriebsstrategie
derzeit (noch) völlig ungeeignet. Wie eine Direktvermarktung
aquatischer Produkte tatsächlich funktioniert, wissen wir.
(s. a. Nr. 215).

Was die benachbarten Luxemburger von der MFV halten, lesen
Sie bitte im Luxemburger Tageblatt vom 17.01.2015.

Die frischeverwöhnten, anspruchsvollen Franzosen, die ihre
aquatischen Lebensmittel fast ausschließlich von Paris-Rungis
lebendfrisch, zu moderaten Preisen, beziehen, lässt der
Völklinger Größenwahn offenbar völlig kalt. Von dort waren
bisher keinerlei Kommentare zu vernehmen. 

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(222) MFV-Retter klamm?

20.01.2015 - hjr - Wie der Neue Luzerner Zeitung (NLZ)
vom 17.01.2015 zu entnehmen ist, soll die "Ocean Swiss
Seafood AG" bei der Schweizer Gemeinde Büttisholz mit
900.000 CHF in der Kreide stehen. Dazu ließ der Präsident
der Gemeinde, Franz Zemp, heute verlauten, man habe der
Ocean Swiss zur Auflage gemacht, die Wirtschaftlichkeit der
MFV abzuwarten, weil man keine Bauruine in der Gemeinde
haben wolle. Darauf muss die Gemeinde Büttisholz allerdings
noch lange warten. Gegen eine Verlängerung der Baugenehmigung
über Ultimo März 2015 hinaus, hat ein Schweizer Bürger
bereits Anzeige erstattet. (s. a. Nr. 198 vom 4.7.2014)   

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(221) HTW-Professor: "... zum Erfolg geführt"?

14.01.2015 - hjr - Dieses permanente Eigenlob in der heutigen
Saarbrücker Zeitung des HTW-Professors stinkt zum Himmel
wie fauler Fisch: Von etlichen Rechtsbrüchen mal abgesehen,
ist die MFV alles andere als ein Erfolg: Absolute Konzept- und
Planungslosigkeit, zweifelhafte Finanzierungen, ständige
Nachfinanzierungen, Pleiten, Rauswürfe, öffentliches
Dauergerangel, Gefährdung städtischer Unternehmen,
Vernebelungsaktionen und vieles mehr. Erfolg ist anders!

Inzwischen dürften die Investitionskosten bei 30 Mio.
angelangt sein. Im Rumpfjahr 2014 wurden insgesamt nur
ca. 35 t Fische - d. h. 93 % unter Soll - verkauft. Und das
höchstwahrscheinlich sogar noch unter Selbstkostenpreis,
ein Teil davon auch in die Schweiz. Um diesen "Erfolg" noch
zu steigern, soll nun die Anlagenkapazität von 500 auf 900
Jahrestonnen erhöht werden. Dadurch sinken die Stückpreise,
die aufgrund belastbarer Kalkulationen und dubioser
Querfinanzierungen, ohnehin schon viel zu niedrig sind.
Dieser Ansatz ist betriebswirtschaftlich zwar korrekt,
die Umsetzung in die Praxis aber dürfte äußerst
problematisch sein: Wohin mit dem jetzigen Besatz? Neuer
Besatz braucht mindestens ein Jahr bis zur Schlachtreife.
Wer soll das bezahlen? Wie reagiert der Markt und die
Tierschützer?

Auf der Webseite der Firma Neomar steht: "
Die technologische
und wirtschaftliche Machbarkeit wurde in dem Forschungsprojekt
'PISA' nachgewiesen". Die Wirtschaftlichkeit wurde mit "PISA"
überhaupt nicht nachgewiesen, sondern nur die technische;
und die wurde auch zu keinem Zeitpunkt bestritten. Technisch
betrachtet, kann man überall Fische züchten - auf dem Mond,
in Satelliten, an den Polen oder in der Wüste. Ob und inwieweit
solche Vorhaben wie in Völklingen allerdings wirtschaftlich
sinnvoll sind, sind an den derzeitigen verheerenden Auswirkungen
der MFV unschwer zu erkennen. 

Offenbar sind die Völklinger Stadtväter auf den vorerwähnten
"wirtschaftlichen Nachweis" schlicht hereingefallen. Immerhin
sollte Ihre Stadt doch mit dem "Paradigmenwechsel in der
Aquakultur" Weltruhm erlangen - was ja auch gelungen ist,
nur mit umgekehrtem Vorzeichen.

Während der Produktion muss man bemerkt haben, dass sich
"runde Fische" in unserer Region schlecht verkaufen lassen.
Daher ist man auf die glorreiche Idee einer Verarbeitung in
provisorischen Containern gestoßen. Fragt sich nur: Wer
verkauft sie und an wen? Bisher waren hierfür hochgradige
"Fisch-Spezialisten" am Werk: Rechtsanwalt, Schuhhändler
und Verbandspräsident des saarländischen Einzelhandels,
Krematoriumsbauer und diverse Berater, darunter inzwischen
auch ein ehemaliges Vorstandsmitglied der Nordsee-Gruppe.
Deren Honorare stehen in reziprokem Verhältnis zu deren
Leistung.

Immer wieder zaubert der OB neue Investoren aus dem Hut.
Diesmal sei's aber "konkret". Wer sind diese "Investoren"?
Offensichtlich handelt es sich hierbei um einen ehemaligen
Autolackierer aus St. Wendel, der sich selbst zum Fischerei-
"Ingenieur" gekürt hat, nachdem er vergeblich versucht hat, für
unsere Vorgängerfirma Fischzuchtanlagen zu montieren.

Wie der Bild-Zeitung kürzlich zu entnehmen war, wolle er die
MFV für einen Euro kaufen und sie in eine "Fischwurstfabrik"
umbauen. Dafür sollen Süßwasserfische der Clarias-Gattung
produziert werden. Inzwischen tingelt der selbsternannte
"Ichthyologe" von einem Fischgeschäft zum anderen und
versucht - meist vergeblich - seine innovative "Fischwurst in
Dosen", die kaum nach Fisch schmecken soll, unter die Leute
zu bringen. Derselbe "Ingenieur" war auch Initiator der weithin
bekannten und umstrittenen "Melanderfarm" des inzwischen
verstorbenen Putzlappenmillionärs Hans Raab. Mit so viel
Expertise dürfte die Zukunft der MFV ja endlich gesichert sein.  
   
Wer wertvolle Produkte zwischen obskuren Billigimporten
präsentiert und glaubt sie nur über niedrigere Preise verkaufen
zu können, beweist damit seine Unzulänglichkeit in Absatzfragen
bzw. im Marketing. Produkte, die nur noch über (niedrige) Preise
- analog zur "Geiz-ist-geil"-Mentalität - angeboten werden,
existieren nicht lange im Markt. (1. Klasse Handelsschule).

Die MFV in ihrer jetzigen Gestalt ist und bleibt ein Flop; da hilft
nur ein rigoroser Neuanfang mit neuen Akteuren. (s. Nr. 215)

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(220) Leserbrief Fischer & Teichwirt

05.01.2015 - hjr - In der Fachzeitschrift für die Binnenfischerei,
"Fischer & Teichwirt" 01/2015, hat der Chefredakteur im Hinblick
auf die MFV einen bedenklichen Schluss gezogen.

Fischer & Teichwirt 01/2015

Dazu unser Leserbrief .

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(219) Seminarplan 2015

02.01.2015 - hjr - Folgende Schnupperkurse und Workshops
sind wie folgt geplant:

21.02.       Schnupperkurs
13./14.03. Workshop
18.04.       Schnupperkurs
30.05.       Schnupperkurs
18./19.09. Workshop
17.10.       Schnupperkurs

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Link "Fortbildung".

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(218) Lachnummer

30.12.2014 - hjr - Zur Rettung der MFV soll inzwischen ein
Sanierungskonzept existieren. Hauptsanierungsinstrument
"Markierung": Dorade wird z. B. zur "Lorade", Wolfsbarsch
zu "Wallarsch" und Yelloking zu "Miesander". Als ob man 
aus einer gesetzlich vorgeschriebenen Produktbezeichnung
eben mal eine eigenständige Marke erschaffen kann. Mit
Etikettenschwindel allein werden allerdings noch lange keine
neuen Marken geschaffen. Genial naiv!

Um den Absatz anzukurbeln, sollen dann noch die Preise
gesenkt werden. Dazu bedarf es aber einer nachvollziehbaren
Kalkulation. Die kann aber nicht vorliegen, weil bekanntermaßen
überhaupt keine zeitnahen, belastbaren Zahlen vorhanden sind.
Die derzeitigen Verkaufspreise jedenfalls liegen bereits erheblich
unter dem Selbstkostenpreis, was ebenfalls rechtswidrig ist.   

Letztenendes soll das "Konzept" wieder mal von der SaarLB
finanziert werden. Dann wird aus der Marke "SaarLB" eine
"SaarLuftnummerBank".

Hätte man beizeiten auf uns gehört, hätte man sich das
Honorar für dieses "Gutachten" - markierungsstrategisch auch
als "Schlechtachten" bezeichenbar - sparen können.
Guten Rutsch!

Saarbrücker Zeitung 30.12.2014

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(217) Opferschlachtung

18.12.2014 - hjr - Eiserne Besen fegen derzeit durch die
Völklinger Kommune. D
ank eines kompetenten, privaten
Beratungsteams, erblicken d
ubiose Verträge, zwielichtige 
Finanztransaktionen, zweifelhafte Bürgschaften und ähnliche
Tricksereien jetzt das Licht der Welt. Alle zuständigen Behörden
und Kontrollgremien waren offensichtlich "zahnlose Tiger" und
nicht imstande rechtskonform zu agieren: Aufsichtsrat, SaarLB,
Landtag, Politiker, Rechnungshof, Kommunalaufsicht und
Verwaltungsgericht. Selbst die Staatsanwaltschaft sieht
angesichts derartiger offensichtlicher Strafsachen "keinen
hinreichenden Anfangsverdacht für gezielte Ermittlungen".
Jetzt rollen erst mal Köpfe - wie beim Nürburgring-Skandal.
Die eigentlichen Macher wie OB, SaarLB, CDU u.ä. sitzen
den Skandal aus - so wie üblich. Frohe Weihnacht!

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(216) Pressestimmen

25.11.2014 - hjr - Das Völklinger Pokerspiel befindet sich in
einer skandalösen Verlängerung: Obwohl sämtliche Indizien
für eine Insolvenzsituation sprechen, erhalten die Pokerer
erneut eine Galgenfrist. Alle Verantwortlichen wie SaarLB,
OB und sein Aufsichtsrat schüren weiterhin Hoffnung in die
wirtschaftliche Tragfähigkeit der MFV, obwohl gegenteilige
Fakten existieren. Zuständige Aufsichtbehörden darunter
auch die Staatsanwaltschaft geben sich angesichts der
offensichtlichen Mißstände völlig ahnungslos. Lesen Sie
dazu auch die aktuellen Pressestimmen.

Der Spiegel Nr. 51/2014 S. 48/49

Saarbrücker Zeitung vom 20.11.2014

Saarbrücker Zeitung vom 13.11.2014

Saarbrücker Zeitung vom 03.11.2014

Saarbrücker Zeitung vom 16.10.2014


Fischmagazin Nr. 11/2014

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(215) Sanierungsangebot

01.11.2014 - hjr - Wie bereits unter Nr. 211 vom 17.102014
angekündigt, steht eine "ARGE MFV" mit ihrem Expertenteam
zur Sanierung der MFV zur Verfügung. Grundbedingung ist ein
verhandlungswilliger Insolvenzverwalter sowie eine radikale
Privatisierung - ohne Pokerspieler und SaarLB.

Die realitätsresistenten Pokerer spielen jetzt erneut auf Zeit
- so wie seit Jahren - und vergeuden damit weitere Millionen,
die ihnen nicht gehören. Allein schon Ihre wiederholte Suche
nach Vertriebsexperten auf dem Gebiet der Aquakultur beweist
ihre völlige Branchen-Inkompetenz: Hierzulande gibt es momentan
keine solchen Experten - außer uns.


Auch zur Finanzierung eines Sanierungskonzeptes gibt es
bessere Alternativen
zu einer politisch motivierten und
agierenden Kommunalbank wie die SaarLB
- vor allem
neutrale, objektive und damit kompetente Ansprechpartner.

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(214) Strafanzeige

31.10.2014 - hjr - Wie gestern zu vernehmen war, soll das
Völklinger Pokerspiel,
trotz Überschuldung und Nicht-Existenz
prüffähiger Jahresabschlüsse - der letzte war 2011 -
durch eine
neue Finanzspritze der SaarLB in Höhe von 4 Mio. bzw. 1,2 Euro
weiterlaufen.

Jeder Existenzgründer oder Unternehmer, der Geld von einer
Bank haben möchte, muss dieser seine Solvenz durch Vorlage
prüffähiger Unterlagen (Businessplan und/oder zeitnahe
Jahresabschlüsse) nachweisen.   

Dieses rechtswidrige, verantwortungslose und dreiste Verhalten
des Oberbürgermeisters und Aufsichtsratvorsitzenden, seiner
Aufsichtsratsmitglieder, des Noch-Geschäftsführers sowie
insbesondere auch der SaarLB, läßt uns als unmittelbar
betroffener Mitbewerber keine andere Wahl als Strafanzeige
gegen all diese (un)verantwortlichen Personen zu stellen.

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(213) MFV-Finale

30.10.2014 - hjr - Das Völklinger Pokerspiel ist aus.
Morgen soll Insolvenz angemeldet werden. Damit endet ein
einzigartiger Schildbürgerstreich von Gauklern und
Hütchenspielern, die - getarnt als Innovatoren mit weltweit
einzigartigem Erfindergeist - dem unbedarften Volk sowie der
Fachwelt ihre "Künste" schmackhaft machen wollten.

Bleibt abzuwarten was das Insolvenzgericht anordnet.     


Fischmagazin

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(212) "Großes entsteht immer im Kleinen"

19.10.2014 - hjr - Diesem sehr weisen Slogan der saarländischen
Regierung folgend, haben wir das IRAS-System entwickelt.

Die verschraubare Beckentechnik ermöglicht beliebig große
Wasserkörper herzustellen
- von wenigen bis zu tausenden
Kubikmetern
. Die Edelstahl- oder Kunststoffplatten werden,
neben anderen Komponenten, auf handelsüblichen Paletten
an jeden Ort der Erde versandt und ggf. in Eigenleistung
aufgebaut
- anlaog zur IKEA-Logistik.

Die biologische Wasseraufbereitung (Nitrifikation und
Denitrifikation) sind im Aufzuchtbecken integriert und bewirken
dort eine starke Strömung. Die mechnische Klärtechnik wie
Trommelfilter und "Abschäumung" (Druckentspannungsflotation)
befinden sich außerhalb des Aufzuchtbeckens. Diese hohe
Flexibilität ist weltweit einmalig. Überzeugen Sie sich selbst!

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(211) MFV-Rettungsschirm

17.10.2014 - hjr - Allein aufgrund der qualitativ hochwertigen
Fische hat sich inzwischen ein Experteam als "ARGE MFV"
unter unserer Federführung konstituiert. Es besteht aus
Kreislaufanlagen-Ingenieuren, Meeresbiologen, Biochemikern,
Marketing- und Finanzierungsspezialisten. Die ARGE wird allerdings
nur dann aktiv, wenn ein ordnungsgemäßer Insolvenzantrag gestellt
und ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt ist.

Gemäß § 15a, Abs. 3, InsO, sind Gesellschafter sowie Mitglieder
des Aufsichtsrates dazu verpflichtet - im Falle einer führungslosen
GmbH - einen solchen Antrag zu stellen und zwar sobald ihnen
eine Überschuldung bekannt geworden ist.

Solange der aktuelle Interimsgeschäftsführer nicht im Handelsregister
eingetragen ist - was Wochen bis Monate dauern kann - gilt die
MFV-GmbH als "führungslose" Gesellschaft. Die Unterlassung eines
gesetzlich vorgeschriebenen Insolvenzantrages führt zu strafrechtlichen
Konsequenzen.

Die "ARGE MFV" verfügt über ein umfassendes, fundiertes und
erfolgversprechendes Sanierungskonzept. Sobald der vorerwähnte
Schritt vollzogen ist, wird es hier veröffentlicht..

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(210) Pressestimmen zum MFV-Desaster

15.10.2014 - hjr - Bitte lesen Sie selbst:

Fischmagazin


Saarbrücker Zeitung Seite 1
Saarbrücker Zeitung Seite 2

Saarbrücker Zeitung Regionalausgabe Völklingen

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(209) Richtigstellung

11.10.2014 - hjr - In einer Kurznachricht von heute berichtet
die Saarbrücker Zeitung u. a. - offenbar nach dem Motto:
"Übertreibung macht anschaulich!" - "wir (die Agintec GmbH)
wollten die Fischzucht kaufen und mit dem Völklinger
OB darüber ein Gespräch suchen
". Beides ist unzutreffend.

Zutreffend hingegen ist,

1. dass langjährige und branchenkundige Unternehmen aus
unterschiedlichen Fachgebieten, angesichts jahrelanger MFV-
Querelen, ein Sanierungskonzept entwickelt haben, dessen
Umsetzung in einer neu zu gründenden Gesellschaft
("Auffanggesellschaft") erfolgen soll. Dabei sind wir lediglich
einer von mehreren Knowhow-Lieferanten, allerdings in keinem
Fall "Käufer" der MFV.

2. dass wir bzw. die neu zugründende Gesellschaft in jeder
Richtung zu Gesprächen offen sind, aber doch gewiss nicht mit
der "alten" MFV-Mannschaft, inklusive OB. Gerade dieser trägt
die juristische, wirtschaftliche und politische Verantwortung für
das MFV-Desaster.

Hinweis für Medienvertreter: So lange die Gespräche andauern
und noch nichts "in trockenen Tüchern ist", werden wir uns hüten
- über die hier beschriebenen Beiträge hinaus - weitere Einzelheiten
preiszugeben. Hier gilt Schiller's Satz:
"Freunde, bedenket euch wohl,
die tiefere, kühnere Wahrheit laut zu sagen: sogleich stellt man sie
euch auf den Kopf."

Wegen der bisher überwiegend sachlichen und zutreffenden
Berichterstattung der Saarbrücker-Zeitung zur MFV, verzichten
wir auf eine offizielle Gegendarstellung nach dem Pressegesetz.

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(208) Zum MFV-Desaster

10.10.2014 - hjr - Die Saarbrücker Zeitung von heute tituliert
"Fischzucht in schwerer See", eben genau das, was wir seit
Jahren vorhergesagt haben. "Großes entsteht immer in Kleinen"
(gute PR-Kampagne der Saarländischen Landesregierung)
- und nicht umgekehrt, so wie es die Völklinger Akteure
äußerst vollmundig und unglaubwürdig praktiziert haben.

Von den vielen Rechtsbrüchen mal abgesehen, mangelt es
an gut durchdachten Konzepten wie z. B. zur Energieversorgung,
zum Umweltschutz oder an einer salz- und wassersparenden
Kreislaufführung - und letzten Endes am Vertrieb. Mit einer
derartigen Konzeptlosigkeit und aufgeblähten, teuren Technik
kann man keine wirtschaftlich tragfähigen Ergebnisse einfahren
-
wie man jetzt sehr deutlich sieht.

Vor Jahren haben wir dem Völklinger OB bereits ein Gespräch
zur Umnutzung der MFV angeboten - selbstverständlich ohne
jede Resonanz! Dabei verfügen wir - im Gegensatz zu den
jetzt fungierenden Akteuren - tatsächlich über das notwendige
Knowhow: Zusammen mit unseren weltweit erfolgreichen
Partnern in der Aquakultur, stehen uns sämtliche personellen
und sachlichen Ressourcen zur Verfügung, um die MFV
richtig fit zu machen. Allerdings nur als Privatunternehmen,
ohne Kommune, Stiftungsprofessor, Schuhhändler sowie all die
anderen "Experten".

Bisweilen bezeichnen uns einzelne Medien als Fischzucht-
"Gegner" oder "Kritiker". Das ist völliger Unsinn, denn wir leben
von der Aquakultur bzw. Fischzucht, weshalb wir nicht deren
Gegner oder Kritiker sein können. Angesichts der wirklich
guten Qualität der Völklinger Fische, wäre es allerdings schade,
wenn dort eines Tages eine Industrie-Ruine stehen würde - und
dann noch auf dem Rücken gutgläubiger und rechtschaffener
Steuerzahler.

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(207) Offener Brief Innenministerium

09.10.2014 - hjr - Die weitläufige Ignoranz saarländischer Behörden
im Hinblick auf Sanktionen zur Verschwendung von Steuergeldern durch
die Meeresfischzucht Völklingen, zwingt zu drastischen Maßnahmen.

Offener Brief

Organisation ist alles: Die Innenministerin beauftragt gleich zwei
Stellen mit der Beantwortung unseres Schreibens. Doppelt genäht hält
halt besser.

Antwort


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(206) Nachruf zur Meeresfischzucht

24.09.2014 - hjr - Die sehr zutreffende Titulierung "Millionengrab"
im Zusammenhang mit der Meeresfischzucht Völklingen der
Saarbrücker Zeitung vom 19.09.2014 fordert uns unweigerlich
zu einem "Nachruf" dazu heraus.
Diesen lesen Sie bitte hier.

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(205) Klein aber fein

23.09.2014 - hjr - Wieder ging eine Fortbildungsveranstaltung im
Aquafarming erfolgreich zu Ende. Die Teilnehmer kamen aus der Schweiz,
Österreich und Deutschland. Wie man den Gesichtern entnehmen kann,
waren alle mit dem Ergebnis zufrieden. Die Schnupperkurse und
Workshops finden bereits im achten Jahr statt. Einzelheiten dazu
entnehmen Sie bitte dem Link "Fortbildung".


Bilder
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(204) "Schnupperkurse" und Workshops

14.08.2014 - hjr - Wegen eines Umzuges innerhalb unseres Firmensitzes
fällt der angekündigte Schnupperkurs am 6.9.2014 aus, wird aber in den
Workshop am 19./20.09.2014 integriert. Beide Veranstaltungen finden
künftig in unseren neuen Räumlichkeiten in der "Neue Industriestraße 4"
in Homburg statt. Die bereits angemeldeten Teilnehmer erhalten zudem
noch eine separate Information per Mail. Die Termine für 2014 sowie
sonstige Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Link "Fortbildung".

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(203) Europäischer Meeres- und Fischereifonds (EMFF)

11.08.2014 - hjr - Wie heute vom Bundeslandwirtschaftsministerium
in Bonn zu erfahren war, ist der EMFF nunmehr in Kraft. Anträge können
allerdings erst frühestens zum Ultimo d. J. oder Anfang 2015 gestellt
werden. Die einzelnen Länderprogramme zur Durchführung des Fonds
bedürfen noch der Genehmigung durch die EU. Die Laufzeit des EMFF
beginnt 2014 und endet 2020.

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(202) Patenterteilung für IRAS

06.08.2014 - hjr - Das Deutsche Patent- und Markenamt hat uns
am 22.07.2014 unter der Nummer 10 2007 002 584 auf das
"Integriert Rezirkulierende Aquakultur System - kurz IRAS"
ein Patent erteilt. Die Laufzeit beginnt ab 13.01.2007.

Damit sind wir hierzulande der einzige Hersteller und Vertreiber
von Kreislaufanlagen mit eigenem Patentrecht. Darauf sind wir
richtig stolz.

Patenturkunde
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(201) Schnupperkurs und Workshop

29.07.2014 - hjr - Am Samstag, dem 6. September 2014, findet
wieder ein Schnupperkurs in Sachen Aquakultur (Fisch und Garnelen)
statt.

Am Freitag, dem 19. und Samstag, dem 20. September 2014, findet
wieder eine Workshop statt. Der Workshop setzt den Erwerb und das
Studium unserer CDs voraus.

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Link "Fortbildung".

Für beide Veranstaltungen sind noch Plätze frei. 

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(200) Briefwechsel mit Globus

28.07.2014 - hjr - Der Globus-Konzern hat sich zu unserem
Offenen Brief vom 3.7.2014 (s. Nr. 197) geäußert. Unsere
Antwort finden Sie hier.

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(199) Globus kämpft für MFV

19.07.2014 - hjr -
Mit einer breitangelegten Anzeigenkampagne
haben sich die Globus-Märkte klar für die MFV als „Retter in der Not“
positioniert. Gleichzeitig bekunden sie damit aber auch ihre Einstellung
zur sozialen Marktordnung unserer Republik. Die Bundeskanzlerin hat
zum EU-Reformvertrag im Deutschen Bundestag am 24. April 2008 in
Berlin u. a. deutlich gemacht: „Der Grundgedanke der sozialen
Marktwirtschaft ist der Grundgedanke des geordneten Wettbewerbs“.
Gegen dieses Kernprinzip verstoßen auch die Marktpartner der MFV
wie Globus und Edeka, indem sie es offensichtlich für richtig halten,
wenn kommunale Unternehmen  

-     sich wirtschaftlich betätigen, ohne die üblichen Beschränkungen
von Gemeindeordnungen (im Saarland „KSVG“ genannt) zu
beachten;

-     öffentliches Geld in Millionenhöhe zweckentfremdet verwenden;

-     private Unternehmen unlauter konkurrieren;

-     ihre Produkte unter dem Selbstkostenpreis verkaufen;

-     ihren Vertrauensbonus in der Bevölkerung missbrauchen;

-     kein Insolvenzrisiko wie private Unternehmer tragen;

-     dem Verbraucher keinen reinen Wein über die Umstände
ihres Wirtschaftshandels einschenken;

-     ihre delegierte Autorität und Macht missbrauchen, um sich
Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.

Wer alledem zustimmt, der bekennt sich logischerweise auch zur
staatlich
gelenkten Staatswirtschaft nach DDR-Vorbild.

Mit der in der Kampagne propagierten Zielformulierung einer
„bestandserhaltenen Fischzucht sowie einer umweltverträglichen
Aquakultur“ stimmen wir völlig überein: Seit den 80-iger Jahren
– insofern seit 30 Jahren, „Neomar“ erst seit 2010 - befassen wir
uns
als privates Unternehmen mit dem Zukunftsmarkt der
Aquakultur
- allerdings ohne Nutzung vorerwähnter zweifelhafter
Wege.

Auch wir sind imstande marine Wasserlebewesen wie Fische und
Garnelen unabhängig von Meeren zu produzieren – allerdings ohne
unwahre Behauptung einer "einmaligen Weltneuheit" oder gar eines
„Paradigmenwechsels“, der keiner fachlichen Prüfung standhält
und nur in der Phantasie einzelner selbsternannter Experten
oder völlig Unbedarfter existiert.

Gesamt-Fazit: Ziel absolut okay – Weg völlig inakzeptabel.      

Kürzlich wurden namhafte Fleisch-Verarbeiter vom
Bundeskartellamt
zu einer Strafe in dreistelliger Millionenhöhe
verurteilt. Man darf gespannt
sein, wie die Missbrauchsaufsicht
des Bundeskartellamtes den hiesigen
Sachverhalt beurteilt.

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(198) Schweizer Märchen

04.07.2014 - hjr - Die MFV benötigt erneut neues Kapital in
Höhe von 1,5 Mio. EUR, das sie gemäß OB Lorig aus der
Schweiz als Darlehen bekommen soll - und zwar von der
"Ocean Swiss AG". Wie aber aus gut unterrichteten Kreisen
direkt vor Ort zu erfahren war, hat diese Gesellschaft selbst
kein Kapital um ihr eigenes Projekt auf die Beine zu stellen.
Die Hauptinvestoren Migros und Coop haben sich von dem
Vorhaben verabschiedet. Wie will ein Schweizer Unternehmen
ohne Kapital einem deutschen Unternehmer Kapital leihen?

NLZ vom 13.03.2014

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(197) Offener Brief an EDEKA und Globus

04.07.2014 - hjr - Bedauerlicherweise hat unser Hinweis auf
die "Kumpanei" (s. u.) bei den beiden Handelsriesen bisher keine
Wirkung gezeigt. Daher haben wir ihnen einen Offenen Brief
geschrieben. (Der Brief an EDEKA hat den gleichen Inhalt wie
der an Globus.)

Darüber hinaus haben wir erneut eine Selbstkosten-Kalkulation
zur MFV erstellt, die - neben den Verletzungen bestehender
Rechtsnormen - auch die Unwirtschaftlichkeit des "Völklinger
Schildbürgerstreichs" beweist.

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(196) MFV kurz vorm Aus

24.06.2014 - hjr - Unter dem Titel "Die Geschichte einer
Fischzuchtanlage" hat der SR 3 den MFV-Schildbürgerstreich
chronologisch aufgezeichnet. Die SR-Darstellung trifft den
Nagel voll auf den Kopf - bis auf eine wichtige Fehlinformation
- Auszug aus der SR-Chronologie vom August 2008:

"
Im August 2008 diskutiert der Landtag, ob Städten und
Gemeinden wieder mehr Möglichkeiten eingeräumt werden
sollen, sic
h wirtschaftlich zu betätigen. Die Änderung wird
umgesetzt, der Weg für die Stadt V
ölklingen somit geebnet."

Mehr ...

Die Stadt Völklingen hat aber von dieser Änderung des
KSVG keinen Gebrauch gemacht, indem sie den hierfür
notwendigen Antrag überhaupt nicht gestellt hat. Insofern
existiert für die MFV keine Befreiung von den Schranken
des Gemeinderechts hinsichtlich Zulässigkeit einer
wirtschaftlichen Betätigung. Dieser Sachverhalt ist
einer Stellungnahme des Innenministeriums zu unserer
damaligen Verfassungsbeschwerde - auf Seite 3 - zu
entnehmen.

Mehr ...   

Erfreulicherweise gibt es Medien, die den krankhaften
Gigantismus und die Egomanie einiger Zeitgenossen
ans Licht bringen und sie als Unrechthandlung enttarnen.

Bedauerlicherweise gibt es aber auch Zeitgenossen,
die staatliches Wirtschaften vehement verteidigen, sofern
es ihnen nützt. Dazu zählen Firmen wie Globus und Edeka,
die die MFV-Produkte verkaufen und sich somit zum
"Kumpane" von Gesetzesbrecher machen. Was würden
diese Firmen wohl dazu sagen, wenn die öffentliche
Hand künftig Lebensmitteleinzelhandel betreibt?
Würden sie ihren Kunden auch sagen, dass sie ihre
gekauften Fische bereits mit ihren eigenen Steuern
bezahlt haben?  

Wie würde der saarländische IHK-Präsident und Bierbrauer 
reagieren, wenn die Stadt Homburg künftig Bier braut?

Wie würde der Präsident des Einzelhandelsverbandes
und Schuhhändler Agostini reagieren, würde die Stadt
Völklingen - neben Fischen - künftig auch Schuhe
herstellen und verkaufen?

"Der Krug geht so lange ..."

Aktuelle Pressestimmen:

Bild Saarland


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(195) MFV-Geschäftsführer unter Beschuß

28.05.2014 - hjr - Die Schlinge um die Akteure der MFV zieht
sich immer mehr zu. Die Öffentlichkeit hat die Nase voll sich
weiterhin verdummen zu lassen. Mehr ...

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(194) Stadtwerke unterhalten Hotel-Restaurant

09.05.2014 - hjr - Die Stadtwerke Völklingen unterhalten
- neben der Meeresfischzucht - einen Hotel-Restaurant-Betrieb,
den sie mit öffentlichen Mitteln in Millionenhöhe renoviert und
danach an einen privaten Betreiber verpachtet haben.

Das wirtschaftpolitische Leitmotiv in Völklingen heißt offenbar
"Staat vor Privat" und das des saarländischen Rechnungshofes
sowie der Kommunalaufsicht "Ruhe sanft"! Gleiches gilt für die
Regierung, Justiz, Kammern, Verbände, Gewerkschaften,
Parteien und vor allem die amtierenden Stadtratsmitglieder.
Die eigentlichen Väter des "Weltkulturerbes Völklinger Hütte",
die Röchlings, würden sich angesichts solcher Entwicklungen
im Grabe umdrehen. Mehr ...

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(193) Deutsche Wirtschaftsnachrichten zur MFV

09.05.2014 - hjr - Das Berliner Wirtschaftsmagazin hat sich -
neben anderen Medien - ebenfalls kritisch mit dem Skandal in
Völklingen befasst. Mehr ...

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(192) Verkaufsstart tatsächlich erfolgreich ?

18.04.2014 - hjr - Am 16.04.2014 hat die kommunale
Meeresfischzucht Völklingen (MFV) Wolfsbarsche und
Doraden ausgenommen und ungeschuppt zum "Werksverkauf"
angeboten. I
m Vertrauen darauf, dass sie tatsächlich in der
MFV-Anlage gezüchtet wurden
, haben wir je zwei davon
gekauft.
Gewicht Wolfsbarsche 229 und 239 g, Preis
19,50 €/kg; Gewicht Doraden 327 und 342 g, Preis
18,50 €/kg.

Da die Fische zu klein und vor allem ungeschuppt waren,
haben wir sie
im Backofen gegart. Fazit:
sehr gute Qualität,
a
rttypisches Aroma und "lebendfrische" Textur. Der Filetanteil
beim Wolfsbarsch betrug allerdings nur ca. 120 g und bei der
Dorade 170 g und lag damit deutlich unter dem marktüblichen
Mindestfiletgewicht von ca. 200 g. Bis auf wenige Edelgasthäuser
verlangt der Markt aber küchenfertige Fische, die zu diesen
Preisen jedoch keinesfalls absetzbar sind - schon gar nicht
über den Lebensmittel-Einzelhandel.

Zur "Preisstrategie" der MFV verweisen wir auf unsere Nr. 190.
Insofern ist und bleibt die MFV ein wirtschaftliches Desaster zu
Lasten des Gemeinwohls -  von den vielen gesetzwidrigen
Konstellationen ganz zu schweigen. In dem vergleichbaren
"Nürburgringskandal" musste sich der Innenminister von
Rheinland-Pfalz vor kurzem vor dem Kadi verantworten.
Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis auch die
Verantwortlichen von Völklingen das gleiche Schicksal ereilt.
Schade, dass der "kleine Mann von der Straße" und sogar
die meisten Medien nichts davon verstehen, sonst würden sie
nicht von "500.000 t" Jahresproduktion sprechen, wenn nur
"500 t" gemeint sind. Übertreibung macht anschaulich, das
verstehen die Völklinger "Fischexperten" in der Tat recht gut.
 
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(191) Kein Innovationspreis für Neomar

11.04.2014 - hjr - Wie das Fischmagazin am 9.4.2014 berichtet,
hat die Neomar GmbH den "Deutschen Innovationspreis" nicht
verliehen bekommen.

Fischmagazin vom 9.4.2014

Der Wettbewerbsmißbrauch öffentlich-rechtlicher Unternehmen
wird in einer Studie des "Deutschen Steuerzahler Instituts"
unter die Lupe  genommen. Die MFV ist dort als Paradebeispiel
öffentlicher Geldverschwendung unter Seite 17 aufgeführt.

Deutsches Steuerzahler Institut

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(190) Preisdumping dank Quersubventionierung

08.04.2014 - hjr - Anbei ein Artikel des Focus zur

Steuergeldverschwendung der Meeresfischzucht Völklingen.
Zudem sollen sich beim ersten Verkauf an Ostern die
Verkaufspreise an denen der Konkurrenz orientieren.
Damit steht fest, dass die Preise marktorientiert und nicht
nach effektivem Betriebsaufwand kalkuliert sind. Wären sie es,
wären die Fische der MFV keineswegs konkurrenzfähig. 
Diese markorientierte Preisstrategie kann nur funktionieren,
wenn die tatsächlichen Kosten der MFV durch
Quersubventionierung von öffentliche Einrichtungen
übernommen werden.

Rechtsprechung:

Der Verkauf von Waren unter dem Einstandspreis ist
„Unternehmen mit gegenüber kleinen und mittleren
Wettbewerbern überlegener Marktmacht“ - und das ist
die steuergeldfinanzierte MFV zweifelsfrei - durch die
6. Novelle zum Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen
(GWB)
seit Anfang 1999 ausdrücklich verboten, sofern er
nicht nur gelegentlich erfolgt oder „sachlich gerechtfertigt“ ist.
Nicht erst der Verkauf, sondern bereits ein Angebot unter
Einstandspreis ist verboten.


Wäre den Käufern bewußt, dass sie die "preisgünstigen"
Fische über ihre Steuern subventionieren, dürfte eine
dauerhafte Nachfrage künftig eher bescheiden ausfallen. 

Focus-Artikel

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(189) Deutscher Innovationspreis für Neomar?

04.04.2014 - hjr - Medienberichten zufolge soll heute der
"Deutsche Innovationspreis" vom Handelsblatt an die Neomar
GmbH verliehen werden. Wofür eigentlich? Die Haltung von
Meeresfischen an Land ist bei weitem keine Innovation sondern
Stand der (Klär)Technik. Die Behauptung die MFV-Anlage sei
eine "Innovation" hält keiner fachlich-versierten Prüfung stand:
Die Neomar setzt keine einzige Komponente ein, die als "neu"
einzustufen gescheige denn als "innovativ" zu bezeichen wäre.
Auch wir benutzen Trommelfilter, Abschäumer, Entgaser,
Sedimention, Pumpen, Gebläse, Füllkörper zur biochemischen
Umwandlung von Ammonium in Nitrat (Nitrifikation) und sogar
solche, die Nitrat in Luftstickstoff (Denitrifikation) umwandeln,
was Neomar nicht vorweisen kann. Auch wir züchten
Meeresorganismen an Land wie Garnelen oder Fische.

In einer Hinsicht hat Neomar jedoch den "Innovationspreis"
tatsächlich verdient: Nämlich im Verzocken von Steuergeldern
von über ca. 30 Mio. Euro unter staatlicher "Aufsicht", ohne
kommunal-rechtliche Genehmigung (KSVG) sowie Mißbrauch
einer öffentlich-rechtlichen Hochschule. Offenbar wissen die
Jury-Mitglieder des Handelsblattes nicht was sie tun.
Und Neomar kann jubeln und sich brüsten. Wiederholt ist es
ihr gelungen, einen "innovativen" Coup auf den Schultern von
völlig Unbedarften zu landen. Herzlichen Glückwunsch!
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(188) Gebrauchte Kreislauf-Anlage zu verkaufen

18.03.2014 - hjr - Im Kundenauftrag bieten wir zwei komplette
Kreislaufsysteme mit jeweils zwei Kubikmetern produktives
Wasservolumen an. Preis ist Verhandlungssache.

Fotos

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(187) Völklinger Volksverdummung bestätigt


14.03.2014 - hjr - Unsere Beiträge Nr. 182 und 185 in obiger
Sache werden durch einen Artikel der Neuen Luzerner Zeitung
(NLZ) vom 13.03.2014 bestätigt, indem dort u.a. zu lesen ist:

"Der Bau der grössten Fischzuchtanlage der Schweiz ist weiter
fraglich. Die Baugenehmigung muss erneut verlängert werden.
Unklar ist auch, wer das Projekt eigentlich finanzieren soll."

Äußerst merkwürdig ist, dass die MFV-Akteure mit derart dubiosen
Partnern prahlen und damit die Öffentlichkeit weiterhin hinters Licht
führen. Die Meeresfischzucht Völklingen ist und bleibt eine
wirtschaftliche Todgeburt auf Kosten des Gemeinwohls - und somit
ein Skandal - vergleichbar mit der Nürburgring-Affäre oder anderen
öffentlichen Verschwendungsaktionen.

NLZ vom 13.03.2014
 

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(186) Neue Seminartermine für 2014

11.03.2014 - hjr -

Freitag/Samstag
23. / 24.05.2014
                    Workshop mit Abschlusstest

Samstag 07.06.2014            Schnupperkurs "fit for fish/shrimps"

Samstag 06.09.2014           
Schnupperkurs "fit for fish/shrimps"

Freitag/Samstag
19. / 20.09.2014                    Workshop mit Abschlusstest

Samstag 11.10.2014             Schnupperkurs "fit for fish/shrimps"

Samstag 08.11.2014            
Schnupperkurs "fit for fish/shrimps"

Samstag 06.12.2014            
Schnupperkurs "fit for fish/shrimps"

Uhrzeit:
           jeweils von 9:00 bis 15:00 Uhr.
Ort:                  Zweibrücken, Europa-Allee 10 (direkt am Flughafen)
                         c/o Deutsche Vermögensberatung AG
Kosten:           siehe Link "Fortbildung"

Für Shrimpszucht-Interessenten bieten wir demnächst Spezialseminare an.
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(185) Völklinger Volksverdummung

24.02.2014 - hjr - Was wir bereits unter Nr. 182 vorhergesagt haben,
hat sich inzwischen bestätigt: Die Öffentlichkeit wird jahrelang mit
dubiosen Erfolgsmeldungen über die Meeresfischzucht (MFV) an der
Nase herum geführt. Zu diesem Fazit kommen inzwischen auch die
regionalen Medien, indem sie die Frage thematisieren, wer dieser 
"Volksverdummung" durch den Geschäftsführer Dahm, dem Präsidenten
des Saarländischen Einzelhandelsverbandes und Schuhhändlers
Agostini sowie den übrigen Akteuren öffentlicher Geldvernichtung
endlich ein Ende setzt. Lesen Sie dazu auch das aktuelle

Fischmagazin.


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(184) Dauerbrenner: Verarbeitung und Vermarktung

13.02.2014 - hjr - Im Zusammenhang mit dem Betrieb von
Kreislaufanlagen tauchen immer wieder die gleichen Fragen hinsichtlich
der Verarbeitung und Vermarktung von Fischprodukten auf.
Unseren Standpunkt hierzu entnehmen Sie bitte dem folgenden

Statement


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(183) Shrimpszucht zum Selbstbau

19.01.2014 - hjr - Unsere innovative Verbindungstechnik ermöglicht es,
die vorgefertigten IRAS-Segment-Becken für die Shrimpszucht vor Ort
zusammenzuschrauben - genau wie in der Fischzucht. Dadurch entfallen
die hohen Montagekosten, die sonst bei großen Kunststoffbecken durch
das Zusammenschweißen der Kunststoffelemente anfallen. Insofern bleibt
IRAS dem "IKEA"-System konsequent treu. Darüber hinaus ermöglicht das
neue System die Larvenaufzucht unmittelbar im Aufzuchtbecken - anstatt in
separaten "Quarantäne-Stationen" ("Hatcheries"). So ist der Betreiber von
Dritten unabhängig und hat seine Aufzucht selbst in seiner Hand.

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(182) Sachstand Meeresfischzucht Völklingen

10.01.2014 - hjr - Neusten Meldungen zufolge sollen im März die
ersten Fische in Völklingen marktreif und auch schon verkauft sein.
Die Privatinvestoren stünden ebenfalls kurz vor der Vertragsunterzeichnung.
Gewinne sollen aber erst in den Jahren 2023/24 erwirtschaftet werden.
Details zu diesen "Dauermärchen" entnehmen Sie dem aktuellen

Fischmagazin

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(181) Biofloc gegen Shrimp-Seuche in Vietnam

18.12.2013 - hjr - Das Fischmagazin berichtet, dass die bestehende
Shrimp-Seuche EMS in Vietnam mit der "Biofloc"-Technolgie (BFT)
bekämpft wird. Daran läßt sich die Bedeutung der BFT, so wie wir
sie auch nutzen, unschwer erkennen.

Artikel Fischmagazin

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(180) Schnupperkurs Indoor-Aquafarming

11.12.2013 - hjr - Der nächste Schnupperkurs für Einsteiger findet am
Samstag, 8. Februar 2014 um 9 Uhr, in Luxemburg
statt.

Themenschwerpunkte
: Fisch- und Shrimpfarming sowie Aquaponic.

Einzelheiten
unter "Fortbildung".

Anmeldungen
bitte unter "Kontakt".

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(179) Geschenkidee für Weihnachten

8.12.2013 - hjr - Rechtzeitig zu Weihnachten ist es uns gelungen 
das gesamte Kompakt-Wissen rund um das Fish- und Shrimpfarming
sowie deren Wirtschaftlichkeit auf CD zu packen.

Ab sofort können Sie folgende CDs bei uns bestellen:

Zum Inhalt bitte CDs anklicken!


     


Preis pro CD 150 € zzgl. MwSt. Beim Erwerb der drei CDs gewähren
wir einen Rabatt von 20 %. Einzelheiten unter dem Link "Fortbildung".
Bestellungen bitte per Kontaktformular (s. Link "Kontakt").


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(178) Neuartige Seafoodproduktion

17.11.2013 - hjr - Rezirkulierende Aquakultursysteme zur
Produktion von Seefisch, Krusten- und Schalentieren, ersetzen
das salzhaltige Prozesswasser, das beim mechanischen
Trennprozess systembedingt anfällt, mit frischem Salzwasser.
Dieser Prozess ist aufwändig und kostspielig.

Bei der industriellen Herstellung von aquatischem Futter werden
Fischmehl und -öl verwendet, was die Ökobilanz negativ beeinflusst
und ebenfalls aufwändig und kostspielig ist.

Unser rezirkulierendes Aquakultursystem gleicht die vorerwähnten
Nachteile auf geniale Weise aus: Das salzhaltige Abwasser durchläuft
eine weitere Klärstufe mit Mikro- und Makroorganismen, die es
einerseits klärt und andererseits als Futter und/oder neue Produkte
nutzt.

Dieses Verfahren ermöglicht eine Aufzucht mariner Lebewesen
unter
optimalen ökologischen und ökonomischen Bedingungen.
Die zusätzliche Nutzung regenerativer Energien verstärkt dieses
Ressourcen schonende und nachhaltige Aufzuchtverfahren.     

Verfahrensschema

Einzelheiten auf Anfrage.

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(177) Schnupperkurs-Impressionen

09.11.2013 - hjr - Heute fand unser "Schnupperkurs" in Luxemburg statt.
Impessionen davon sehen Sie

hier.

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(176) Erfolgreiche Meeresfischzucht ?

26.10.2013 - hjr - Neusten Meldungen zufolge, hat die Völklinger MFV zwei
neue Investoren aus dem Hut gezaubert, eine "Ocean Swiss AG" und eine
"SAWA GmbH" in Zwickau - bisher in Völklingen als Krematoriumsofenbauer
bekannt, jetzt "Spezialist" in landbasierter Salzwasserfischzucht. Die SAWA
wurde im Mai 2012 in Zwickau gegründet und im Handelsregister Chemnitz
eingetragen. Bilanzzahlen im Bundesanzeiger sucht man vergeblich.
Zusammen mit der "Neomar" sollen die neuen "Investoren" nunmehr
insgesamt 60 % der MFV-Firmenanteile halten. Dann ist ja "alles in Butter" -
könnte man meinen.

Beide "Investoren" sind aber - wenn überhaupt - lediglich "Interessenten",
also etwaige potentielle Kunden - der "Neomar". Weder in der Schweiz noch
in Ostdeutschland ist - von Planungen abgesehen - von einer konkreten
Umsetzung, geschweige denn einer eigenen Finanzierung etwas zu sehen.
Insofern dürfte es unwahrscheinlich und weltfremd sein, dass ausgerechnet
zwei branchenfremde Newcomer nicht nur Millionen für ihr eigenes Projekt
finanziert bekommen, sondern darüberhinaus noch eine Kapitalbeteiligung
in Millionenhöhe an einem fremden "staatseigenen" Unternehmen.

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(175) Erfolgreiche Shrimps-Aufzucht

21.10.2013 - hjr - Am 20.08.2013 trafen 30.000 Postlarven in Frankfurt ein
und werden seitdem in unserer Quarantänestation in Homburg im Kundenauftrag
aufgezogen. Die Aufzucht erfolgt in mehreren 600-Liter-Becken im geschlossenen Kreislaufverfahren. Details sehen Sie auf folgendem Video

Shrimps in Quarantänestation  (Video)

Fotos


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(174) Neuer Fischereifonds 2014 - 2020

16.10.2013 - hjr - Ab Januar 2014 wird aus dem "Europäischen Fischereifonds" (EFF)
der neue "Europäische Meeres- und Fischereifonds" (EMFF). 6,4 Mrd. Euro stehen für
den Zeitraum 2014 bis 2020 zur Verfügung.

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(173) Schnupperkurs

21.10.2013 - hjr - Der ursprünglich geplante Schnupperkurs am 5. Oktober 2013 fällt
wegen unseres Umzuges leider aus. Der nächste Kurs findet am 9. November 2013 statt.
Ort: Hotel Ibis Luxembourg-Süd
Anfahrt: A 3 Ausfahrt Livange
Zeit: 9 - 15 Uhr
Kosten: Einzelperson 100 €, jede weitere Person 50 €/Person
Anmeldungen: bitte unter info@agintec.de oder über Kontakt.

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(172) Wir ziehen um

15.08.2013 - hjr - Zum 1. Oktober 2013 ziehen wir mit unserem Büro in die
Neue Industriestraße 4 in Homburg. Alle Kommunikationsdaten wie Telefon und
Telefax usw. bleiben wie bisher.

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(171) Shrimpsseuche in Vietnam

26.06.2013 - hjr - Vietnam meldet erneut Rekordverluste
bei der Shrimpsproduktion
aufgrund der EMS-Seuche. Wieder ein Beleg dafür, dass die extensive und
umweltfeindliche Nahrungsmittelerzeugung am anderen Ende der Welt obsolet ist.

Fischmagazin

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(170) Seminar "Urban-Farming"

20.06.2013 - hjr - Am Freitag, dem 23. August 2013, von 9.00 bis 16 Uhr,
veranstalten wir in Homburg ein Seminar zum Thema "Urban-Farming".
Die Inhalte ergeben sich aus untenstehendem Artikel Nr. 169.

Kosten
: Einzelteilnehmer 120 €; Zwei Personen 140 €; ab drei Personen je 70 €,
inkl. Mittagessen (Preisangaben zuzüglich Mehrwertsteuer) 

Anmeldung
unter info@agintec.de.


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(169) Regionalkonzepte im Aufwind

12.06.2013 - hjr - Deutschland erwacht. Endlich!

Die nahezu unerschöpflichen Synergiepotentiale der Agri- und Aquakultur
bzw. der Land- und Wasserkultur - "Aquaponic" genannt - wird von Bürgern
und Investoren zunehmend wahrgenommen. "Aquaponic" ermöglicht die Zucht
von Wasserlebewesen in Verbindung mit dem gleichzeitigen Anbau von Pflanzen
und Früchten. Die Herstellung lebendfrischer, nicht kontaminierter Fische und
frischer Früchte wie Ananas, Bananen, Kiwis, Tomaten oder Gurken (mit
Aroma!) ohne Belastung von Umwelt und Verkehr, direkt vor der Haustür,
generiert ein völlig neues Verbrauchervertrauen in Lebensmittel. 

Die transparente Nahrungsmittelproduktion "vor der eigenen Tür" ermöglicht
darüber hinaus völlig neue Gestaltungskonzepte in Städten und Gemeinden.
"Urban Farming" schafft neue "Lebensqualität" für Mensch, Tier und Umwelt
und macht unabhängig von Importen und politischen Krisen.  

http://www.zalf.de/htmlsites/zfarm/Seiten/index.html

http://www.obg.uni-bayreuth.de/de/Forschung/Projekt_Klein-Eden/index.html


http://urbanfarmers.com


Weitere Beispiele   


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(168) Land der "Experten" und Bedenkenträger

03.06.2013 - hjr - Eine Bewilligung von Förderanträgen kann hierzulande
oftmals Jahre dauern.
In deutschen Amtsstuben schmoren Förderanträge
vor sich hin,
während in übrigen Ländern die Aquakultur boomt wie nie zuvor.
Dieser Mißstände möchte sich die EU nunmehr intensiv widmen und die
bürokratischen Hindernisse künftig minimieren.

Einzelheiten ...

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(167) Neuer EU-Fonds für die Aquakultur

28.05.2013 - hjr - Die Förderperiode des "Europäischen Fischereifonds" (EFF) läuft
bekanntlich zum Ultimo 2013 aus und wird durch den "Europäischen Fonds für
Meeres- und Fischereipolitik" (EMFF) ersetzt. Die Förderperiode dauert von 2014 bis
2020. Details entnehmen Sie bitte untenstehendem Link:


EMFF-Fonds
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(166) Impessionen vom Schnupperkurs

05.05.2013 - hjr - Am Samstag, dem 4.5.2013, fand in Homburg der
Schnupperkurs "fit for fish" statt. Teilnehmer aus unterschiedlichen Regionen
beteilgten sich rege an fachlichen Themen und interessanten Diskussionen.
Den Erfolg des Kurses kann man an den Gesichtern der Teilnehmer ablesen.

Fotos

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(165) Offener Mail-Brief an EU-Parlament zur MFV

23.04.2013 - hjr - Zusammenfassung der Korrespondenz mit sogenannten
EU-"Experten".

18.04.2013 - hjr - Die Regionalausgabe der "Saarbrücker Zeitung"
vom 17.04.2013 sowie die Bild-Zeitung berichten über den Besuch
von drei Abgeordneten des Europäischen Parlaments bei der MFV.
Lesen Sie hierzu unseren Offenen Mail-Brief an das EU-Parlament. 
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(164) Offener Brief zur Meeresfischzucht

30.03.2013 - hjr - In der Saarbrücker Zeitung vom 27.03.2013 erschien
ein Interview mit dem Präsidenten des Saarländischen
Einzelhandelsverbandes
und Schuhhändlers Agostini, der darüber
hinaus (!) auch für den Vertrieb der MFV-Fische zuständig sein soll.

Unser Geschäftsführer verfasste dazu eine Stellungnahme als
Offener Brief.

Als Anlage dazu ein Schreiben der Saarländischen Industrie- und
Handelskammer vom 31.08.2010 sowie ein ausführlicher und
aufschlussreicher Artikel der Saarbrücker Zeitung vom 8.12.2009.

Möge sich der Leser dazu seine eigene Meinung bilden!
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(163) ... noch ein Skandal

09.03.2013 - hjr - Laut aktuellem Spiegel-Online-Artikel ist in Spanien ein
Pottwal an Plastikmüll verendet. Kein Kommentar.
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(162) Zertifikate-Wahnsinn

24.02.2013 - hjr - Ein Lebensmittelskandal jagt den anderen. Nach Gammel-
und Pferdefleisch jetzt falsche "Bio"-Eier. Was nutzen Biosiegel und Zertifikate,
wenn nicht draufsteht was wirklich drin ist? Wir glauben schon lange nicht mehr an
"Zertifikate" oder "Biosiegel" - auch wenn sie von renommierten Instituten oder
Behörden vergeben werden. Das beste Zertifikat ist immer noch eine transparente,
regionale Lebensmittelerzeugung, bei der sich der Verbraucher selbst davon
überzeugen kann, dass seine Nahrunsmittel ordnungsgemäß hergestellt werden -
so wie beim Regiofisch.
Alles andere riecht nach Manipulation und Profitgier.

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(161) Kompaktwissen auf CD

23.02.2013 - hjr - Aufgrund des zunehmenden Umfangs der einzelnen
Fachgebiete, haben wir uns dazu entschieden, das Kompaktwissen künftig
aufzuteilen. Daher bieten wir ab sofort jeweils eine CD für das Indoor-Fishfarming,
das Indoor-Shrimpsfarming sowie für Wirtschaftlichkeitsberechnungen an.
Insofern wird
die untenstehende Nr. 157 gegenstandslos. Weitere Einzelheiten
sind unter dem Link "Fortbildung" zu entnehmen. Die Aktualiserung der
Inhaltsverzeichnisse sind in Bearbeitung. 
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(160) Pferdefleisch-Skandal

17.02.2013 - hjr - Zu obigem Thema anbei ein Kommentar aus
Spiegel-Online. Ohne Worte!
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(159) Neues im Schnupperkurs "fit for fish"

25.01.2013 - hjr - Aufgrund der großen Nachfrage nach unseren
Bildungsangeboten haben wir die Inhalte zur Kreislauftechnologie
um die Zukunftsthemen Garnelenzucht und Aquaponic erweitert.
Einzelheiten entnehmen Sie bitte Nr. 155. Momentan sind noch drei
Plätze frei.

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(158) Europäischer Fischereifonds (EFF)

25.01.2013 - hjr - Hinsichtlich der Gewährung nicht rückzahlbarer Zuschüsse
aus dem EFF-Fonds existieren unterschiedliche Regelungen innerhalb einzelner
Bundesländer. In Hessen, Rheinland-Pfalz oder im Saarland existieren überhaupt
keine landesspezifische EFF-Förderrichtlinien. Nach Auskunft des zuständigen
Referatsleiters im Bundesministerium für Landwirtschaft soll der Behördenaufwand
in diesen Ländern, im Vergleich zum bisherigen Antragsvolumen im Sektor
Fischwirtschaft, überproportional hoch sein. Daher sollen diese Länder im
Bedarfsfall auf eigene Landesförderprogramme ausweichen. Sofern der
Subventionswert dieser Programme dem der EU gleicht, ist an dieser Regelung
nichts zu bemängeln. Dem Subventionsnehmer kann es letzten Endes
gleichgültig sein, woher er seine Förderung bekommt. Hauptsache er bekommt

sie überhaupt. Im Übrigen sind einzelne Landesprogramme einfacher zu
handhaben als "bürokratielastige" EU-Programme.


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(157) Kompaktwissen Indoor-Fishfarming auf CD

03.01.2013 - hjr - Seit über sechs Jahren existiert in Deutschland eine CD mit
umfassendem Kompaktwissen zum Indoor-Fishfarming.

Neu hinzugekommen
ist ein umfangreiches Kapitel zur Garnelenzucht.
Die CD enthält auch frei benutzbare Excel-Programme zur Berechnung der
Rentabilität unterschiedlicher Fischarten.

Klicken Sie auf die CD und Sie können das Inhaltsverzeichnis sehen.
Die CD kostet 178,50 € inkl. MwSt. und Versand.
Sie ist nur per Mail unter "Kontakt" zu bestellen.


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(156)
Skandalöse Subventionspraxis

15.12.2012 - hjr - Überrascht und zugleich bestürzt mussten wir heute im
"Fischmagazin" 12/2012 zur Kenntnis nehmen, dass Big Dutchman seinen
Geschäftszweig Aquakultur in Deutschland aufgibt. Die dargelegten Gründe
sind gut nachvollziehbar: Investoren werden mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen
in Höhe von 40 bis 60 % angelockt. Gleichzeitig bauen einzelne Bundesländer  unüberwindbare Hürden im Rahmen ihrer Co-Finanzierung auf. Landwirtschafts-,
Bau-, Umwelt-, Gewerbe-, Veterinär- und sonstige Ämter entfachen einen derart
kleinkarierten Papierkrieg, dass manchem Investor die Lust an der Aquakultur
vergeht. Kurios ist allerdings die Tatsache, dass die Förderpraxis in Mecklenburg-
Vorpommern erheblich einfacher ist als in Niedersachen oder NRW. Skandalös
aber ist, dass unter dem Deckmantel "Wissenschaft", "Verein", "Netzwerk" oder
"Kammer" Millionen Steuergelder - getarnt als "Subventionen" - verplempert
werden. Kleine und mittelständische Unternehmen mit echter Leistung und
Wertschöpfung bleiben oft auf der Strecke. Bleibt zu hoffen, dass bald ein
anderer Wind in Europa weht.

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(155) Fortbildungstermine 2013

10.12,2012 - hjr - Im ersten Halbjahr 2013 bieten wir folgende
Fortbildungstermine an:

Schnupperkurse
"fit for fish"
samstags

2. Februar 2013
2. März 2013
4. Mai 2013
1. Juni 2013

Workshop
"Fischfarmer
"
Wochenende

6. + 7. April 2013

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Link "Fortbildung"

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(154) NEU +++ NEU +++ NEU +++ NEU +++ NEU +++ NEU !!!
Shrimps-Kreislaufanlagen ohne Wasser- und Salz-Austausch

23.11.2012 - hjr - Was lange währt wird endlich gut: Die erste Kreislaufanlage
für Einsteiger zur Garnelen-Aufzucht ohne Wasser- und Salzaustausch im
"Biofloc"- Verfahren. Die "Bioflocken" dienen einseits der Fütterung der
anspruchsvollen Garnelen, andererseits reinigen sie das Prozeßwasser.
Einzelheiten hierzu entnehmen Sie bitte dem Link "Shrimpszucht". 

Wir weisen darauf hin, dass dieses Thema künftig auf unseren Seminaren und
Schnupperkursen ausführlich behandelt wird. Der nächste Schnupperkurs ist am
1. Dezember 2012 um 9.00 Uhr in Homburg. Anmeldungen sind noch möglich.

"Biofloc"-Verfahren


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(153) Störzucht Jessen insolvent

20.11.2012 - hjr - Schon wieder schlittert eine "Mega"-Störfarm in die
Insolvenz: Aquaorbis AG in Jessen! Das war vorherzusehen: Wenn
weltweit solche Farmen des "Schwarzen Goldes" wie Pilze aus der Erde
schießen
, dürfte es kaum verwundern, wenn die Stör- und Kaviarpreise
in den Keller fallen
Aktienkapital wurde in "Mega"-Dimensionen investiert,
wobei b
etriebswirtschaftliche Spielregeln mißachtet wurden. Komplexe
und vor allem innovative Vorhaben wie das Fish- oder Störfarming sind
nicht gleich in "Mega"-Dimensionen realisierbar sondern "Step-by-step".   
Ob und inwieweit die United Food Technologies AG mit ihrer "Mega"-
Farm
in Abu Dhabi an der Pleite mitverantwortlich ist, wird sich noch erweisen.
Wir halten nicht viel von "Mega"-Projekten; uns erscheinen kleine Schritte
zum Erfolg sicherer - auch wenn's länger dauert.


Artikel Fischmagazin

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(152) Nächster Schnupperkurs im Dezember

10.11.2012 - hjr - Der nächste Schnupperkurs "fit for fish" findet wieder
am Samstag, 1. Dezember 2012, von 9 bis 16 Uhr in Homburg statt.
Details unter dem Link "Fortbildung". Anmelder erhalten eine Rechnung
als Teilnahmebestätigung. Anmeldungen bitte unter info@agintec.de oder
unter dem Link "Kontakt" im Kopfteil der Webseite.

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(151) Nächster Schnupperkurs im November

29.09.2012 - hjr - Der nächste Schnupperkurs "fit for fish" findet wieder
am Samstag, 3. November 2012, in Homburg statt. Der sonst übliche
Kurs am 6.10.2012 fällt aus, weil wir mit dem Aufbau unserer Musteranlage
beschäftigt sind. Anmeldungen bitte unter info@agintec.de.
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(150) High-Tech-Fischzucht zum Selbstbau


26.09.2012 - hjr - Qualität entsteht nicht von heute auf morgen.
Es braucht Zeit, um aus Gutem noch Besseres zu machen. Das
gilt auch für unsere Systeme. Lesen Sie dazu unsere
Informationsschrift zur


Mit Freude und Stolz geben wir bekannt, dass unsere Musteranlage
in Homburg demnächst in Betrieb geht und nach Absprache besichtigt
werden kann.

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(149) Eurotier - Marktplatz für Aquakultur?

26.09.2012 - hjr - Im November zieht es Landwirte wieder nach Hannover
zur "Eurotier". Die professionell gestaltete Werbung der DLG verspricht
u. a. "innovative Ideen, ausgezeichnete Technik und Informationen im
Beratungscenter Aquakultur über neueste Trends". Grund genug sich zu
fragen, ob und inwieweit diese Werbung auch zutrifft.

Fakt ist, dass in Hannover eine über 40 Jahre alte - somit obsolete -
"Fischtechnik" zur Schau gestellt, von der DLG in ihrem Fachbuch als
"Innovation" gepriesen und zudem noch in den neuen Bundesländern
unverständlicherweise hochsubventioniert wird. Fakt ist auch, dass
institutionelle Berater im "DLG-Beratungscenter Aquakultur" Beratung
an Unbedarfte erteilen, die mit der Realität nichts zu tun hat und der
gesamten Aquakultur-Branche sogar immens schadet (s. Nr. 122).

Wenn Landwirte wirklich echtes Interesse "am Fisch"
und seiner
Vermarktung haben - was de facto selten der Fall ist - dann sollten sie
die "Fish International" in Bremen besuchen, dort wo "der Fisch auch
tatsächlich schwimmt". Und wo Landwirte sich überzeugen können,
wie mit Fisch gutes Geld zu verdienen ist. Hannover ist kein "Fisch-Mekka"
und wird es auch nie werden. Interessenten der Aquakultur sind daher
gut beraten, wenn sie die Informationen aus Hannover skeptisch und
kritisch unter die Lupe nehmen und nicht alles glauben, was dort
verkündet wird. Jedenfalls ist festzustellen, dass die Anzahl der
Aquakultur-Aussteller auf der "Eurotier" zurückgeht und auf der
"Fish-International" hingegen rasant zunimmt.

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(148) Fischfarmer-Workshop 1./2. September 2012


30.06.2012 - hjr - Der nächste Workshop für Fischfarmer findet am Samstag 1.9. und
Sonntag 2.9.2012 in Homburg statt. Details unter Link "Fortbildung".


(147) In eigener Sache

19.04.2012 - hjr - Aufgrund jahrelanger Praxiserfahrung haben wir das
IRAS-System den Gegebenheiten des Marktes noch besser angepasst.
Hier die wesentlichen Modifikationen:

1. Bisher haben wir IRAS als Standardsystem angeboten. Aufgrund seiner
hohen Flexibiliät können Sie jetzt ein individuelles Angebot exakt nach
Ihren Vorstellungen anfordern.  

2.
Einsteigersysteme:

a) IRAS-EBS (Ein-Becken-System) aus Edelstahl zur Selbstmontage
(IRAS J6)
für Setzlinge, Jung- und Mastfische inkl. zwei Netzkäfige ab 17.000 € zuzüglich
MwSt. je nach Ausstattung. 

b) IRAS-DBS (Drei-Becken-System) aus Edelstahl zur Selbstmontage
(IRAS S2, J6 und M19) für Setzlinge, Jung- und Mastfische ab ca. 50.000 €
zuzüglich MwSt. je nach Ausstattung.

3. Gesamtsystem inkl.
Trommelfilter, Flotation und Schrägklärer aus
hochwertigem, unverwüstlichem V-4-A-Edelstahl.

4. Consultingleistungen für Finanzierungen und Förderungen werden
von einem herstellerunabhängigen Institut durchgeführt. Bei Bedarf vermitteln
wir dorthin.

Weitere Details siehe unter "Leistungen", "Produkte" und "Preise".
 


(146) Beihilfen verzerren Wettbewerb 

11.04.2012 - hjr - Öffentliche Beihilfen (Subventionen) sind an bestimmte
Voraussetzungen gebunden: An dem Vorhaben muss ein öffentliches Interesse
bestehen, es muss erforderlich sein und darf den bestehenden Wettbewerb
nicht beeinträchtigen. Ob und inwieweit das im Einzelfall berücksichtigt wird,
darüber wacht die "EU-Beihilfekontrolle".

Jeder Bürger eines Mitgliedsstaates kann sich mit einer vermeintlichen
Wettbewerbsbeschwerde aufgrund ungerechtfertigter Beihilfen an die
Beihilfekontrolle wenden - und zwar unabhängig von "Klagebefugnissen" (!)
bei innergemeinschaftlichen Gerichten.

Ein Beihilfekontrollverfahren läuft - im Gegensatz zu langwierigen Gerichtsverfahren - unbürokratisch und sehr zügig ab. Bei festgestellten Verletzungen von EU-Vorschriften
drohen Sanktionen wie Rückforderung von Beihilfen oder Einstellung bestimmter
Handlungen. Etwaige Meinungsverschiedenheiten gelangen unmittelbar zur
Entscheidung an den EuGH.
Folgende Vorgänge bzw. Projekte werden einem Beihilfekontrollverfahren zugeführt:

1. Meeresfischzucht Völklingen (MFV)
2. Polyintegrierte Seewasser Aquakultur (PISA)
3. Clarias-Systeme in Mecklenburg-Vorpommern
4. IMARE Institut Bremerhaven.

Beihilfekontrolle

Wettbewerbsbeschwerde

CEP-Studie Beihilfen
 


(145) IRAS-Technologie im Detail

02.04.2012 - hjr - Aus welchen Teilen eine IRAS-Kreislaufanlage besteht
und wie sie zusammengehören, zeigt eine Kurzanleitung für den Selbstbau.
Bemerkenswert ist die durchdachte Logik und Logistik des Systems - sowie
die Ausführungsqualität in Handarbeit aus unverwüstbarem V-4-A-Edelstahl.
Überzeugen Sie sich selbst

Fotos


(144) Zweifelhafte Führungsmannschaft 

07.03.2012 - hjr - In Kiel wurde heute der endgültige Vorstand des
"Bundesverbandes Aquakultur" (BVA) gewählt. Gestandene Praktiker,
wie die des größten, erfolgreichen Unternehmens der deutschen
Aquakulturszene (UFT AG) wurden schlicht ignoriert und nicht gewählt.
Stattdessen stehen jetzt selbsternannte Experten, Subventionsjongleure
sowie welt- und wirklichkeitsfremde Visionäre am Ruder.
Die vom Kieler
Registergericht bisher abgelehnte BVA-Satzung zeugt von der "Expertise"
ihrer Verfasser. Wir hätten den BVA - wie unter Nr. 137 zu lesen ist - gern
mit Rat und Tat unterstützt. Angesichts derartiger Umstände jedoch sind
wir heute aus dem BVA ausgetreten und denken über Alternativen nach.


(143) Schon wieder ein Lebensmittelskandal

13.02.2012 - hjr - Am Mittwoch, 8.2.2012, sendete RTL in seiner Reihe
"Stern TV" wieder einen Bericht über Antibiotika im Schweinefleisch und
die damit verbundenen Folgen für Mensch und Umwelt.

http://www.stern.de/tv/sterntv/welche-gefahr-droht-fuer-den-menschen-stern-tv-findet-gefaehrliche-keime-in-schweinefleisch-1783223.html


(142) Aquakultur made in Homburg

06.02.2012 - hjr - Wie unter Nr. 139 erwähnt, fand am 5.2.2012 wieder
ein Schnupperkurs "fit for fish" statt. Bitte lesen Sie dazu unsere
Pressemitteilung mit den dazugehörigen Fotos.

Pressemitteilung

Fotos



(141) Termin Workshop 14./15. April 2012


19.01.2012 - hjr - Für Bezieher unserer CD, die an konkreten Investitionen
ins Fishfarming sowie den damit angebotenen Fördermitteln interessiert sind,
bieten wir wieder unseren Wochenend-Workshop an. Ziel ist die gemeinsame
Vertiefung der unterschiedlichen Lernstoffe sowie ein Wissentest am Ende
der Veranstaltung. Damit werden die theoretischen Voraussetzungen bei
Förderanträgen erfüllt. Jeder Absolvent erhält ein entsprechendes Zertifikat.
Details entnehmen Sie bitte dem Link "Fortbildung".


(140) EU fordert Fangdatum beim Fisch

02.01.2012 - hjr - Die EU beabsichtigt beim Fisch die Deklaration des
Fangdatums. Der Fischhandel geht auf die Barrikaden, weil man enorme
Umsatzeinbrüche befürchtet. Verständlich: Der traditionelle Fischhandel
lebt seit Jahrzehnten von Billigimporten aus aller Welt. Tagtäglich werden
Verbraucher getäuscht, indem ihnen vorgegaukelt wird, der Fisch, den sie
gekauft haben, sei frisch. Damit dürfte demnächst Schluss sein. Wirklich
frischen Fisch erhält man nur an den Küsten vom Kutter, bei Teichwirten
oder aus regionalen Aquakulturen mit Kreislauftechnik (s. Link "Regiofisch").



(139) Schnupperkurs "fit for fish"

02.01.2012 - hjr - Neuer Kurstermin ist der 5.2.2012. Anmeldungen bitte
unter info@agintec.de. Die Teilnahme kostet 119 € (inkl. MwSt); dafür
können bis maximal vier Personen teilnehmen.


(138) Zukunftsmarkt Aquakultur

21.11.2011 - hjr - Die Fachzeitschrift "Impulse" hat sich mit dem Thema
Aquakultur befasst. Lesen Sie diesen interessanten Artikel

hier.



(137) Bundesverband Aquakultur (BVA) gegründet

29.10.2011 - hjr - Am 27.10.2011 wurde in Kiel der BVA gegründet.
Damit verfügt die Branche endlich über eine gemeinsame
Interessenvertretung
gegenüber
der EU und sonstigen Behörden, wenn es beispielsweise um eine
einheitliche Abwicklung von Fördermaßnahmen geht. Die jetzige Förderpraxis
wird von Bundesland zu Bundesland äußerst unterschiedlich gehandhabt.
Darüber
hinaus möge sich der BVA dringend um Wettbewerbsfragen kümmern:
Es kann nicht
sein, dass eine 40 Jahre alte niederländische Technologie in MV
als "modernes Aquakulturverfahren" gepriesen und hoch subventioniert wird.
Oder eine Kommune wie Völklingen in die gewerbliche Fischzucht einsteigt.
Oder wissenschaftliche Hochschulmitarbeiter, die ansonsten arbeitslos wären,
sich stattdessen auf Staatskosten als gewerbliche Beraterexperten betätigen.
Derartige Konstrukte beeinflussen den Markt negativ und behindern den fairen
Wettbewerb. 

Als Gründungsmitglied wünschen wir dem BVA für die Zukunft alles Gute und
viel Erfolg bei seiner wichtigen Tätigkeit. Wir werden den BVA jedenfalls mit Rat
und Tat unterstützen.

Kieler Nachrichten
   


(136) Schnupperkurs "fit for fish"

16.10.2011 - hjr - Zufriede Gesichter beim heutigen Schnupperkurs in
Homburg. Die 10 Teilnehmer haben viel vom Fishfarming gelernt und
rege Fragen gestellt. Die daraus entstandenen Kontakte sind
vielversprechend. Eine durchaus gelungene Veranstaltung, die ständig
fortgesetzt wird. Das Foto zeigt die künftigen neun Fischfarmer - einer
war gerade austreten. 

Foto


(135) Bundesverband Aquakultur in Gründung

08.10.2011 - hjr - Am 27.10.2011 wird in Kiel der Bundesverband
Aquakultur gegründet. Damit wird endlich das Gesamtinteresse einer
aufstrebenden Zukunftsbranche hoffentlich angemessen und fair nach
außen vertreten. Wir werden diesem Verband beitreten und ihn mit
Rat und Tat unterstützen. Offenbar sind die Kieler mit dieser Gründung
unserer Empfehlung aus untenstehender Ziffer 113 gefolgt. Für weitere
Auskünfte stehen wir gern zur Verfügung.


(134) Schnupperkurs für Einsteiger am 16.10.2011

26.09.2011 - hjr - Am Sonntag, dem 16.10.2011, findet wieder unser
Schnupperkurs "fit for fish" statt. Die Informationsveranstaltung beginnt
um 9 Uhr und endet am frühen Nachmittag, spätestens um 16 Uhr. 
Die Teilnahme kostet pro Anmeldung 100 €; Begleitpersonen inbegriffen.
Preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten auf Anfrage. Anmeldungen
bitte per Mail an unser Büro.


(133) Betriebsferien - Entschuldigung!

10.09.2011 - hjr- In der 36. Kalenderwoche, d. h. vom 5. bis 9.9.2011,
hatten wir Betriebsferien; leider haben wir vergessen darauf hinzuweisen.
Alle Interessenten sowie unsere Kunden bitten wir nachträglich um
Entschuldigung!


(132) IRAS-Aufzuchtbecken in 3-D

02.07.2011 - hjr - Wie das IRAS-Aufzuchtbecken aufgebaut ist, kann man gut an
einer 3-D-Zeichnung erkennen.

3-D-Zeichnung


(131) IRAS-Fischfarm

27.05.2011 - hjr - Die Vorteile des IRAS-Systems sind mit einer dreidimensionalen
Zeichnung besonders gut erkennbar. Die drei roten  Aufzuchtbecken stellen das "IRAS-Einsteigersystem" dar. Damit sollen die Fischfarmaspiranten zunächst das Fishfarming erlernen. Anschließend können Erweiterungsinvestitionen getätigt werden. 

3-D-Modell


(130) "Pangasius - wer lügt denn da ?"

18.05.2011 - hjr - Unter dieser Überschrift geht Dr. Manfred Klinkhardt, 
einer der Redakteure des "Fischmagazins", scharf gegen den ARD-Beitrag
"Die Pangasius-Lüge" vom 9. März 2011 ins Gericht. Klinkhardt spricht von 
"tendenziöser, einseitiger, fast bösartig unter die Gürtellinie gehender
Berichterstattung, die mit seriösem Journalismus nichts zu tun habe". 
Wer aber tatsächlich kurzsichtig und tendenziell berichtet, lesen Sie 

hier.  



(129) Schnupperkurs "fit for fish"

12.04.2011 - hjr - Wegen des Maifeiertages am 1.5. findet der
nächste Schnupperkurs am 8. Mai 2011 von 9 - 16 Uhr in Homburg
statt. Anmeldungen per Mail erbeten. 



(128) IRAS - einzigartig, flexibel, preiswert ...

07.04.2011 - hjr - Die herausragenden und einzigartigen Vorteile
des IRAS - im Gegensatz zu anderen Fabrikaten - sind auf einen
Blick erkennbar. Sein Preis-Leistungsverhältnis mit 1.852 €/m³
pro produktivem Wasservolumen (!) ist einzigartig und sucht
weltweit seinesgleichen. In vorgefertigten Einzelsegmenten geliefert,
überwiegend in Eigenleistung (kostengünstig) montiert und mit
wenigen Handgriffen installiert, ermöglicht es ein optimales
Fishfarming innerhalb kürzester Zeit - vor allem für Einsteiger! 

Mehr ...


(127) Schnupperseminar "fit for fish"

14.03.2011 - hjr - Am Sonntag, dem 13.03.2011, fand wieder ein
Schnupperseminar für künftige Indoor-Fischfarmer in Homburg statt.
Schwerpunktthemen waren: Entwicklung, Technik und Funktion von
modernen Fischzucht-Kreislaufanlagen. Risiken der industriellen,
zentralen Fischproduktion. Chancen der landwirtschaftlichen,
dezentralen Fischproduktion. Fischmarketing und Absatzstrategien.
Rechtliche Voraussetzungen und Hygienevorschriften. Finanzierung
und Förderung von Fischfarmen. Investitionskosten und Rentabilität.

Die Schnupperseminare finden jeden ersten Sonntag im Monat statt.
Falls am ersten Sonntag eines Monats ein Workshop stattfindet - wie
am 3.4.11 - oder ein anderes Ereignis (z. B. Karneval), findet das
Seminar eine Woche später statt. Somit findet der nächste Infokurs
am Sonntag, dem 10.04.2011, von 9 bis 16 Uhr statt.

Kosten 100 € + MwSt. Anmeldungen per Mail erforderlich.

Bild


(126) ARD: Die Pangasius-Lüge

09.03.2011 - hjr- Heute bringt die ARD in einem 30-minütigen
Beitrag die "Pangasius-Lüge". Wir brauchen nicht zu lügen, weil
wir den Pangasius demnächst hierzulande produzieren. Lesen
Sie dazu auch unsere Beiträge Nr. 117 und 91. Einen kleinen
Vorgeschmack auf diese interessante Sendung erhalten Sie

hier.


mehr:  http://www.youtube.com/watch?v=ZZUGyAyvdP4


(125) Schlechte Karten für Kantonstierarzt 

05.03.2011 - hjr - Der Schweizer Kantonstierarzt Thomas Giger
übt unrechtmäßigen Druck auf Raab aus. Da er keine Ahnung von
der Robustheit und somit der Sonderstellung des afrikanischen
Welses hat, beruft er sich auf ein (!) äußerst zweifelhaftes Gutachten
sowie auf das neue Schweizer Tierschutzgesetz. Letzteres sagt
jedoch explizit nichts über eine Schlachtmethode zum afrikanischen
Wels aus und überlässt den zuständigen Kantonen diese nach
eigenem Ermessen festzulegen. "Ermessensentscheidungen" 
müssen aber justiziabel sein, d. h. sie müssen sachlich und fachlich
nachvollziehbar - insofern hinreichend begründet - sein. Im vorliegenden
Fall ist sie das aber nicht. Insofern hat der "unbelehrbare" Kantonstierarzt
im Fall Raab schlechte Karten, denn Raab's Schlachtmethode ist absolut 
tierschutzkonform (s. a. Nr. 124). Gewiss, Hans Raab polarisiert auf 
eigene Art und Weise. Sein Vorgehen und seine Wege sind nicht
jedermanns Geschmack. Jedoch wo er Recht hat, hat er Fairness
verdient. Aktuelle Details lesen Sie

hier.



(124) Raab's Schlachtmethode tierschutzkonform

01.03.2011 - hjr - Die Bild-Zeitung berichtet, Hans Raab habe erneut Ärger
in seiner Schweizer "Melander"-Fischfarm wegen seiner angeblich nicht-
tierschutzgemäßen Schlachtmethode. Hier irren die Schweizer Kritiker
und stellen Hans Raab zu Unrecht an den Pranger. Warum, das lesen Sie

hier



(123) Bremer Umweltinstitut plagiiert AGINTEC

23.02.2011 - hjr - Die Schandtaten sogenannter "Wissenschaftler"
reißen nicht ab: Wir konnten feststellen, dass sowohl eine Zeichnung
als auch ganze Textpassagen aus unserer Quelle in einen geförderten
Bericht (!) des vorerwähnten Instituts der Universität Bremen eingeflossen
sind. Guttenberg läßt grüßen. Fortsetzung folgt.



(122) Falsche Propheten aus Niedersachsen

20.02.2011 - hjr - Kaum zu glauben aber wahr: Falsche Propheten 
ziehen als "Experten" durch die Lande und zerreden unseren 
Geschäftsgegenstand. Das Maß ist jetzt voll, es reicht! Dazu

mehr...


(121) Innovation "made in Homburg" 

16.02.2011 - hjr - "Das Gute ist der Feind des Besseren". Diesem
Motto folgend, stellen wir unser IRAS-System unseren Lesern nun
etwas ausführlicher vor. Auf den Fotos sehen Sie eine Fischzucht-
Kreislaufanlage zur Aufzucht von Jungfischen Modell IRAS M 6.
Das Aufzuchtbecken besteht aus verschraubbarem V-4-A-Edelstahl. 
Die Schraublöcher wurden millimetergenau mittels Laser geschnitten. 
Jedes Becken verfügt im hinteren Sekandenteil über eine belüftete
Nitrifikation zur biologischen Umwandlung von Ammonium in Nitrat.
Unterhalb der Fischhaltung befindet sich eine unbelüftete Zone zur
Denitrifikation, d. h. zur Umwandlung von Nitrat in Luftstickstoff.
Das Sediment gelangt über eine hydrostatische Verbindung in
den Trommelfilter. Das dort gefilterte Wasser wird anschließend
einem "Abschäumer" zugeführt und von restlichen Schweb- und
Eiweißstoffen befreit. Das biologisch und mechanisch gereingte
Wasser gelangt wieder in das Aufzuchtbecken zurück. Das
Klärverfahren ist Stand der Technik - die kompakte, höchstflexible
Bau- und Verfahrensanordnung analog zum IKEA-Prinzip sowie die
vorgeschaltete Denitrifikation sind in der Intensivfischzucht innovativ.
Überzeugen Sie sich selbst.
 

Fotos


(120) "Fisch vom Hof?!"

12.02.2011 - hjr - Unter dieser recht merkwürdigen "Ausruf-Frage" 
will die DLG den Aquakulturmarkt aktivieren. Bereits am 31.10.2010
haben wir diese Aktivitäten in einem Offenen Brief an den Vorstand
der DLG kritisiert (s. Nr. 104) - bis heute ohne Resonanz. Keine
Antwort ist auch eine Antwort. Allerdings stehen wir mit unserer Kritik
nicht allein da. Lesen Sie, was das Fischmagazin dazu ausführt.

Fischmagazin


(119) "Marktanalyse" vom Fischereibiologen

12.02.2011 - hjr - Immer wieder begegnet man renommierten 
Fischereiexperten, die meinen sie seien dazu berufen, den Markt
für Indoor-Kreislauf-Aquakulturen zu beurteilen: Dabei werden die
"Kosten" reiner Produktionsanlagen mit "Importpreisen" verglichen 
und somit die Wirtschaftlichkeit in Frage gestellt. Kaum eines der 
Unternehmen, die u. a. "Studie" zugrunde liegen (s. Link), hat sich 
aber mit der Verarbeitung sowie der Direktvermarktung seiner
Fischrohprodukte befasst. Verbraucher wollen aber keine Rohprodukte
sondern verzehrfertige und vor allem "transparente" Lebensmittel. 
Von obskuren (Billig)Importen und Skandalen haben sie die Nase
gestrichen voll. Für den Mehrwert regionaler Lebensmittel sind sie
bereit tiefer in die Tasche zu greifen. Das "Regiofisch"-Konzept
beweist, dass Umsatzerlöse von 17 (Clariasfilet) bis 70 €/kg (Aalfilet) 
keine Utopie sind. Davon können reine Nahrungsmittelerzeuger wie
Land- oder Teichwirte nur träumen.
 
Auch der technische Aspekt der "Studie" lässt zu wünschen übrig:
Da ist die Rede von "einfachen Kreislaufsystemen mit integrierter
Filtereinheit aus Mitte der achtziger Jahre". Offenbar hat der Verfasser
die herausragenden technischen Vorteile des IRAS nicht verstanden 
oder übersehen (s. hiesige Webseite). Im Übrigen dürfte die 
permanente Retrospektive in die Entwicklungsphase der deutschen
Aquakultur allmählich die Schmerzgrenze erreicht haben. Schließlich
werden die heutigen Autos auch nicht ständig mit deren Technik von
vor hundert Jahren verglichen.

So lange solche "Bedenkenträger" aber immer wieder zu Wort kommen 
und aufgrund ihrer staatlich verliehenen Titel und Ämter sowie damit 
verbundener Vertrauensboni als "unfehlbar" gelten, wird es hierzulande
- neben der beschriebenen dritten Welle - auch noch weitere geben. 
So kommt die deutsche Aquakultur weiterhin - trotz riesigen Interesses
(s. Eurotier) - auf keinen grünen Zweig. "Schuster bleib bei deinem
Leisten"!! Aber bitte lesen Sie selbst:
    
Kreislaufanlagen in Deutschland



(118) Impressionen "fit for fish"

06.02.2011 - hjr - Mit sichtlichem Eifer und großem Interesse waren
die Teilnehmer an der heutigen "fit-for-fish"-Veranstaltung bei der Sache.

Die nächste Veranstaltung findet wieder am

Sonntag, 6. März 2011, von 9 bis 16 Uhr

in unserem Räumen in Homburg statt. Diesmal werden auch die Medien
anwesend sein.

Bilder


(117) Pangasius lebendfrisch

31.01.2011 - hjr - Dank ausgezeichneter Besatzfischquellen projektieren
wir derzeit einige Fischfarmen mit Pangasiuszucht. Damit leisten wir unseren
Beitrag gegen den globalen Unsinn diesen Fisch aus Vietnam per Luftfracht
zu importieren. Bald können die Verbraucher einen lebendfrischen und
transparenten Pangasius aus ihrer Region genießen - ohne all die "netten
Zugaben", wie sie unter Nr. 91 anschaulich gemacht sind. Der Pangasius
besitzt die gleichen Eigenschaften wie der afrikanische Wels: schnellwüchsig,
anspruchslos, ohne Gräten und fischigen Geschmack. Ideal für "Fischmuffel".



(116) UNO-Fischereireport

31.01.2011 - hjr - Wie die weltweite Situation der Fischerei aussieht,
schildert der neuste Report der UNO:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,742571,00.html


(115) Verkehrte Welt

21.01.2011 - hjr - Industrieländer verschwenden Lebensmittel. 
Landwirte leben von Subventionen - also unseren Steuergeldern. 
"Volksvertreter" kümmern sich um ihre "Ehefrauen" im reifen Alter
ihrer Töchter. 
Gesunde Volkswirtschaften verkraften das. Wie
lange noch? Lesen Sie selbst:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,740969,00.html

http://www.zeit.de/2011/04/Landwirtschaft-Subventionen

http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,740545,00.html


(114) Fischereibiologe(biologin) oder Fischwirt(in) gesucht

08.01.2011 - hjr - Zur Errichtung und zum Betrieb einer größeren Indoor-Fischfarm
im Saarland suchen wir einen/eine ausgebildete(n) Experten/Expertin.
Einzelheiten auf Anfrage. 



(113) Bundesverband Aquakultur längst überfällig

08.01.2011 - hjr - Wie aus gut informierten Kreisen verlautet, wird an
unterschiedlichen Standorten an die Gründung eines "Bundesverbandes
Aquakultur (BVA)" gedacht. Diese Zielsetzung ist schon längst überfällig.

Ein "BVA" hätte viele Vorteile: Förderung der Aquakultur ("Branchensprachrohr")
Bündelung und Weitergabe von Informationen sowie Interessenvertretung
gegenüber Behörden (EU, Bund, Länder). Der BVA würde finanziert durch
Aufnahmegebühren, Monatsbeiträge und Spenden. Hinzu kämen
überbetriebliche Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie ähnliche
Veranstaltungen. Ferner besteht Handlungsbedarf bei der neutralen und
vertriebsunabhängigen Beurteilung (Fachliche Stellungnahmen und
Sachverständigenwesen) von Investitions- und Förderprojekten. 
Landwirtschaftsministerien und -kammern verharren zu sehr in traditionellen Denkmustern ("Bedenkenträger") und bremsen dadurch die Entwicklung
der gesamten Zukunftsbranche aus, anstatt sie zu fördern und zu forcieren. 

Ein "BVA" braucht neutrale, vertriebsunabhängige Akteure, die das
Gesamtinteresse seiner Mitglieder seriös und niveauvoll vertreten und dabei 
deren Einzelinteressen abwägend und mit Augenmaß berücksichtigen. 

Als Verbandssitz und Bundesgeschäftsstelle favorisieren wir die "maritime
Hauptstadt" Kiel. Jetzt sind geeignete Akteure gefragt. Wir jedenfalls stehen
als Gründungsmitglied zur Verfügung. Ebenso - aufgrund nicht unerheblicher
Praxiserfahrung - für alle Fragen zur Verbandsgründung und zum
Verbandsmarketing.


(112) Fischfarmer-Aus- und Weiterbildung

05.01.2011 - hjr - Der nächste Workshop zur Ausbildung von
Fischfarmern findet am 2. und 3. April in unseren Räumen statt.
Die Teilnahme macht nur Sinn, wenn die Interessenten zuvor die
Fishfarming-CD studiert haben.

Die eintägigen Schnupperkurse finden jeweils am ersten Sonntag
eines Monats
statt. Nächster Termin somit: 6.2.2011.

Anmeldungen bitte unter info@agintec.de


(111) Skandale durch obskure Lebensmittel 

05.01.2011 - hjr - Die Skandale in der Lebensmittelindustrie reißen
nicht ab.
Gestern Gammelfleisch, heute Schmieröl. Grund: Kostendruck
gepaart mit Skrupellosigkeit. Hinzu kommt: Je größer die Unternehmen,
umso obskurer die daran beteiligten Marktpartner wie Lieferanten und
Zwischenhändler. Lebensmittel, die um die halbe Welt gekarrt werden,
können nicht transparent sein. Manipulationen sind an der Tagesordnung.
Da helfen auch keine noch so wohlklingenden Zertifizierungen. "Aus
Scheiße kann man keine Bonbons machen". Niemand hat etwas
zu verschenken; Qualität hat ihren Preis. Oder ihren Skandal.
Diese einfache Tatsache muss auch dem Verbraucher mit seiner
"Geiz-ist-geil-Mentalität" immer wieder vor Augen geführt werden. 
Seit Jahren favorisieren wir mit unserem Regiofisch-Konzept
konsequent die transparente und dezentrale Lebensmittelherstellung
"vor der Haustür" des Verbrauchers. So entsteht Sicherheit und
Vertrauen in Lebensmittel - allerdings nicht zum Diskountpreis!
Renommierte Agrar- und Lebensmittelorganisationen sehen das
leider immer noch anders und fördern diesen globalen Unsinn
- auf Kosten der Gesundheit von Millionen Menschen! 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,737813,00.html


(110) Artikel entfernt


 

(109) Megatrend Regionale Produkte

16.12.2010 - hjr - Die regionale Vernetzungsstelle ländliche Räume
(DVS) hat einen interessanten Artikel zur "Erzeugung und Vermarktung
landwirtschaftlicher Qualitätsprodukte", wozu auch Fisch gehört, verfasst:
  

http://www.netzwerk-laendlicher-raum.de/fileadmin/sites/ELER/Dateien/05_Service/Publikationen/Quali_
Tagungsband_web.pdf



(108) IRAS schlägt RAS

25.11.2010 - hjr - Das "Institut für angewandtes Stoffstrommanagement"
(IfaS) der Fachhochschule Trier hat in seiner Studie "Nutzungsvarianten
für die Abwärme von Konversionstechnolgien zur effizienten Biomassenutzung"
vom März 2010 u. a. auch die Warmwasser-Aquakultur - somit das Indoor-
Fishfarming - untersucht. Das Ergebnis dieser Untersuchung können Sie
im folgenden Auszug nachlesen.

Auszug IfaS-Studie  



(107) Regionalvermarktung auf dem Vormarsch

18.11.2010 - hjr - Regionale Produkte sind "in". Das hat inzwischen sogar
die Politik erkannt. Demnach soll ein "Saarländisches Brot" eingeführt werden.
Was für Brot gilt, gilt auch für Fisch. Lesen Sie dazu den Bericht des

Saarländischen Rundfunks.


(106) Vom Aquakulturfieber erfasst

10.11.2010 - hjr - Nach der DLG (s. Nr. 104) und der Schweizer Hochschule
(s. Nr. 102) fühlen sich jetzt auch zwei branchenfremde Akteure in Kiel dazu
berufen, die Aquakuturbranche aktiv "mitzugestalten". Eine ehemalige Lehrerin
sowie ein Wissenschaftler des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) laden zur
"2. Expertenrunde zur Aquakultur" ins Wissenschaftszentrum ein. Genau wie in
der Schweiz sind auch hier alle Granden der Aquakulturszene versammelt. 
Ziel sei eine Fischzucht-Kreislaufanlage in Kiel zu errichten, um damit zu
demonstrieren, dass die Aquakultur eine Zukunftsbranche ist - natürlich
als "Förderprojekt", versteht sich. 

In einer sozialen Marktwirtschaft gehört die Gestaltung von Märkten zur
Kernaufgabe risikotragender Unternehmern und nicht von "Berufenen",
die etwaige Risiken auf das Gemeinwohl abwälzen. Daher wünschen wir dieser wettbewerbsverzerrenden Veranstaltung den ihr gebührenden
Mißerfolg.   


Einladung Expertenrunde


(105) 1. Info-Tag in Homburg/Saar

07.11.2010 - hjr - In uneren neuen Schulungsräumen fand heute 
die 1. Informationsveranstaltung zur Landwirtschaftlichen Aquakultur
statt. Die freudigen Gesichter der anwesenden Teilnehmer sprechen
für sich. Der nächste Info-Tag findet am 5.12.2010 statt. 


Bilder


(104) Offener Brief an DLG

31.10.2010 - hjr - Wie der Aquakulturmarkt hierzulande
ausgebremst wird und wer dafür verantwortlich ist, lesen
Sie in einem Offenen Brief unseres Geschäftsführers an
den DLG-Vorstand.

Offener Brief


(103) Landwirtschaftliche Aquakultur

24.10.2010 - hjr - Die regionale Landwirtschaftliche Aquakultur
bietet Landwirten - vor allem Betreibern von Biogasanlagen - 
Gartenbauern und Teichwirten neue Einkommensalternativen.
Wie das funktioniert erläutert die folgende

Projektskizze.


Pressemitteilung


(102) Hochschule "gestaltet" Schweizer Fischmarkt

15.10.2010 - hjr - Unter dem Deckmantel eines "1. Fischforum Schweiz"
lädt die "Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften" zum
"Mitgestalten" des Schweizer Fischmarktes ein. Fast alle Granden
der deutschen Aquakulturszene und selbsternannten Experten ohne 
Praxiserfahrung, geben sich am 24,11.2010 ein Stelldichein in Sachen
"moderner" Kreislaufaquakultur. Dabei wird nun auch der Ozean in
die Schweiz verlegt - genau wie in Völklingen. Bleibt zu hoffen, dass
die klare Bergluft bei den Schweizern weiterhin für klaren Verstand
sorgt. 

www.iunr.zhaw.ch/fischforum


(101) NEU Schnupperkurse "fit for fish"

14.10.2010 - hjr - Für Einsteiger ins Fishfarming bieten wir
Informationskurse an. Sie finden jeweils am ersten Sonntag
eines Monats
in unseren neuen Räumen in Homburg/Saar statt. 
Der erste Kurs ist demnach am 07.11.2010

Themen: 

Vormittags von 9 - 12 Uhr 
Entwicklung, Technik und Funktion von Fischzuchtkreislaufanlagen.

Nachmittags von 13 - 16 Uhr   
Verarbeitung und Vermarktung von Fischrohprodukten.
Fischmarketing und Absatzstrategien.
Rechtliche Voraussetzungen und Hygienevorschriften.
Finanzierung und Förderung von Aquakulturvorhaben.
Abschlussdiskussion.

Kosten: 100 €/Teilnehmer zuzüglich Mehrwertsteuer.

Anmeldungen bis spätestens eine Woche vor Kursbeginn per Mail oder Fax.

Maximale Teilnehmerzahl 15 Personen.

Einladung - Pressemitteilung


(100) Wir ziehen ins Saarland

28.09.2010 - hjr - Ab 1. Oktober 2010 sind wir unter folgender
Anschrift erreichbar:

AGINTEC GmbH
Industriegebiet West
Beeder Straße 22
66424 Homburg/Saar
Telefon: 06841-9931 507
Telefax: 06841-9931 508

Wir freuen uns auf Ihren Kontakt.


(99) Deutscher Aquakulturmarkt wird ausgebremst  

28.09.2010 - hjr - Während die Aquakulturbranche weltweit boomt
- s. Nr. 98 - plätschert sie hierzulande nur so vor sich hin. Unter dem
Deckmantel einer renommierten Landwirtschaftsorganisation treibt
eine "ehrenwerte Gesellschaft" von selbsternannten Experten ihr
mafiöses Unwesen und behindert dadurch die Entwicklung einer
gesamten Branche. Wer diese "ehrenwerte Gesellschaft" verkörpert 
und worin deren "Sünden" bestehen, die die deutsche Aquakultur 
ausbremsen, erfahren Sie in Kürze hier.  



(98) Vorbildliche Schweizer Eglizucht

27.09.2010 - hjr - Während hierzulande "Experten" lang und breit
darüber diskutieren, ob und inwieweit Fishfarming rentabel ist,
sind Schweizer schon längst damit unterwegs. Die Schweizer
Fischfarm "Valperca" in Raron demonstriert sehr anschaulich,
dass Fishfarming sich nur rentiert, wenn neben der Produktion
auch verarbeitet wird. Die Vermarktung erfolgt regional "en gros" 
analog unseres Konzeptes "Regiofisch". Einsteiger ins Fishfarming
- die meisten sind Neueinsteiger - können so erkennen, wie ihre
"Endphase" einmal aussehen kann. Leider ist die Produktionsanlage
nach herkömmlichem RAS-System aufgebaut. Wäre sie nach IRAS
errichtet, würden die Egli aufgrund niedrigeren Nitratgehalts noch
besser schmecken. Trotzdem zeigt das folgende Video ein 
vorbildliches Fishfarming. Wir gratulieren den Betreibern und
wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg.

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=c2f500dd-6580-4b7
e-a371-a03574d59fc5



(97) Nach "Bio" kommt "Regio"

22.09.2010 - hjr - Unter dieser Überschrift berichtet das
"Fischmagazin" in seiner Ausgabe 9/2010 auf Seite 19 vom
zunehmenden Trend zu regionalen Erzeugnissen. Nach einer
repräsentativen Umfrage des Marktforschungsunternehmens
"Dialego" von 2008 greifen mehr als zwei Drittel der Deutschen
gezielt zu regionalen Produkten, also zu solchen, die in der
Region, in der man lebt, hergestellt oder angebaut wurden.
Wichtigste Gründe sind Solidarität zu regionalen Unternehmen,
kurze Transportwege und Entlastung der Umwelt. Die Kunden
legen großen Wert darauf, dass ihre Lebensmittel nicht von
weither herangekarrt, geschifft oder gefolgen werden, sondern
aus ihrer Region stammen. Tradition und Zusammengehörigkeit
generiert einen völlig neuen "Sinnmarkt" des Nahen, Guten und
Vertrauten schreibt auch ein Zukunftsinstitut aus Kelkheim.
Konsumenten mit höherem Einkommen sind bereit für den
"regionalen Genuss" tiefer in die Tasche zu greifen. Mit diesen 
Untersuchungen liegen wir mit unserem "Regiofisch" genau auf
der richtigen Linie.

"Dialego"-Studie


(96) Landwirtschaftliches Garnelenkonzept

03.09.2010 - hjr - Landwirte aus Affinghausen südlich von Bremen
machen's vor: Sie beweisen, wie mit der Produktion, Verarbeitung
und Vermarktung von Garnelen "richtig" Geld verdient wird. Obwohl 
ihre Garnelen doppelt so teuer sind wie Billigimporte (s. Nr. 93), finden 
sie einen reißenden Absatz. Gründe für ihren "Mehrwert": lebende
Frische - transparente Produktion - keine Chemikalien - überwachte
Qualität - kurze Wege - regionale Wertschöpfung. Die Technik im
RAS-Verfahren ist zwar ziemlich aufwändig (das "Biofloc"-Verfahren
wäre effektiver). Dennoch halten wir das Konzept - besonders in 
Koppelung mit einer Biogasanlage - für sehr gut gelungen.

Wir gratulieren den Betreibern für Ihre Entschlossenheit und wünschen
ihnen viel Erfolg für die Zukunft. Hier einige leckere Details: 


http://www.kabeleins.de/doku_reportage/taeglich_wissen/
sonstiges/videos/24242/



(95) EU-Fischfang - "Die Spitze vom Eisberg"

29.08.2010 - hjr - Wie es in der "globalen Fischwirtschaft" zugeht,
davon berichtet "Spiegel-online" in einem Artikel. Hier sieht der
Verbraucher am Beispiel Afrika, wo sein Fisch herkommt und unter
welchen Bedingungen er - von "Globalplayern" - vermarktet wird.
Dabei ist dieses afrikanische Beispiel nur "die Spitze vom Eisberg";
derartige Schweinereien ereignen sich überall auf der Welt. Wir
wünschen weiterhin "Guten Appetit" - und ein gutes Gewissen!  


http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,712541,00.html


(94) Landwirtschaftliches Regionalkonzept (LRK)

28.08.2010 - hjr - Die Synergie von Biogasenergie, Fischfarm,
Teichwirtschaft und Hortikultur bewirkt erhebliche Positiveffekte für 
Wirtschaftsregionen wie z. B. Schaffung neuer Arbeitsplätze, regionale Einkommenssteigerung, Abbau umwelt- und sozialschädlicher Importe, 
transparente und "lebendfrische" Produkte auf höchstem Qualitätsniveau,
Vertrauensbildung beim Verbraucher usw. Diese Maßnahmen werden 
durch lukrative Investitions- und Förderprogramme finanziert. Dafür sind
wir der richtige Partner. Details zur Direktvermarktung und zum "Regiofisch" 
siehe Link "Marketing" und "Regiofisch" Hier ein kurzer Überblick:

LRK-Konzept


(93) Leserbriefdiskussion im "Fischmagazin"

24.08.2010 - hjr - Im "Fischmagazin", Ausgabe 7/8 2010, wird die
Wirtschaftlichkeit von Fischzucht-Kreislaufanlagen aufgrund eines
Leserbriefes unseres Geschäftsführers, Heribert Reinhardt, zur
Diskussion gestellt. Hier ist der 

Leserbrief im "Fischmagazin"


Antwort


(92) Regionen erwachen - endlich !

14.08.2010 - hjr - "Geht nicht, gibt's nicht" heißt ein bekannter Slogan.
Dieses Motto scheint jetzt auch für unsere Regionen Gültigkeit haben.
Es hat lange gedauert, aber jetzt scheint "der Groschen endlich gefallen"
zu sein: Im schwäbischen Donautal werden die herausragenden Vorteile
einer regionalen Fischproduktion und -vermarktung realisiert - exakt nach
unserem Konzept "Regiofisch". Importe sind "out", Eigenprodukte sind "in". 

Wir beglückwünschen die Akteure dieser Schwabenregion und wünschen
Ihnen viel Erfolg auf ihrem Weg modernen Fischmarketings. Den Beitrag
aus dem Fischmagazin lesen Sie

hier.


http://www.donautalaktiv.de/main/front_content.php



(91) Pangasius-Zucht in Vietnam

30.07.2010 - hjr - Wie im Mekong-Delta Pangasius gehalten werden,
zeigt ein äußerst interessantes Video. Man beachte die außergewöhnliche
Wasserqualität, die einwandfreie Hygiene sowie die herausragende
Futterqualität. Globalplayer aus Bremerhaven versehen solche Verfahren
der Lebensmittelherstellung mit "Biolabel". 
Bleibt nur zu sagen: "Guten
Appetit" und vor allem "Gute Gesundheit" - natürlich nur im Überlebensfall!


http://www.vimeo.com/11817894

http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52
B6E1D9/Doc~E629AA33111934CCB80098AB72FA272C1~
ATpl~Ecommon~Scontent.html




(90) Vorbereitung auf das Bankgespräch

30.07.2010 - hjr - Unter diesem Titel hat der "Bundesverband
Deutscher Banken" (BDB) eine Checkliste herausgegeben, die wir
Ihnen zur Kenntnis bringen möchten. Denn die Durchführung von
Investitionsvorhaben hängt erheblich von einer optimalen Präsentation
beim potentiellen Finanzierungspartner ab.

Checkliste


(89) IRAS in Wikipedia

29.07.2010 - hjr - In der weithin bekannten Internet-Enzyklopädie
"Wikipedia" findet man unter dem Stichwort "Aquakultur" folgenden 
Textauszug:
"... Seit einigen Jahrzehnten wird versucht, sog.
geschlossene Kreislaufanlagen zu betreiben, um von Umwelteinflüssen
und vom hohen Wasserverbrauch möglichst unabhängig zu werden.
Viele Anlagen wurden jedoch wieder geschlossen wegen der
kostenintensiven Wasseraufbereitung und dem daran gekoppelten
hohen Energieverbrauch sowie wegen mangelnder Stabilität der
erreichten Wasserbeschaffenheit. Dieses Problem scheint allerdings
langsam gelöst zu sein. So wurde nun ein Kultursystem entwickelt,
das die gesamte Wasseraufbereitung im Tank integriert durchführt,
das „integriert-rezirkulierende Aquakultur-System“ (IRAS). Dadurch
wird der Energiebedarf minimiert und Kosten gesenkt. Die benötigte
Wärmeenergie steht an vielen Orten zum Beispiel durch
Biogasanlagen
ungenutzt zur Verfügung. Durch derartige Systeme wird es in Zukunft
möglich sein, Fischprodukte ökonomisch und ökologisch an nahezu
jedem Ort der Welt herzustellen. Dadurch werden natürliche Ressourcen
geschont und durch die regionale Vermarktung Transportkosten gespart,
was ebenfalls die Umwelt entlastet und tonnenweise Treibhausgase
einspart." Weiterer Kommentar überflüssig!



(88) Fachhochschulstudie favorisiert IRAS

27.07.2010 - hjr - Das "Institut für angewandtes Stoffstrommanagement"
(IfaS) der Fachhochschule Trier hat im März 2010 ein umfassendes
"Konzept für die Modellregion Neckar-Odenwald-Kreis" im Rahmen der
Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz
und Reaktorsicherheit (BMU) erstellt. In einer 268-seitigen Studie werden 
"Nutzungsvarianten für die Abwärme von Konversionstechnologien zur
effizienten Biomassenutzung" - so auch die Warmwasser-Aquakultur -
einer kritischen Würdigung unterzogen. Dabei wird das IRAS für die 
vorerwähnte Modellregion ausdrücklich favorisiert. Die Gründe hierfür 
sind auf den Seiten 27 und 50 ff nachlesbar. Da die gesamte Studie 
sehr umfangreich ist, haben wir nur den Hauptteil (155 Seiten) ins Web
gestellt.    


Studie


(87) Wochenend-Workshop "Indoor-Fishfarming"
am 25. und 26.9.2010


10.07.2010 - hjr - Für alle Einsteiger ins Fishfarming bieten wir am
25. und 26.9.2010 einen Wochenend-Workshop an. Die behandelten
Themen sind identisch mit dem Inhalt unserer CD.

Veranstaltungsort:
47495 Rheinberg-Budberg 
http://www.landhaus-steinhoff.de/

Preis:
250 € pro Anmeldung (mehrere Personen pro Anmeldung sind
möglich). Verpflegung und Übernachtung sind nicht im Preis enthalten.
Die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat.

Anmeldungen
bitte unter
info@agintec.de.


(86) Superurteil für lebendfrischen "Regiofisch"

10.07.2010 - hjr - Der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof
hat in einem Musterprozess entschieden, dass gefrorener Fisch nicht
als "frisch" gekennzeichnet werden darf sondern als "aufgetaut". Bitte
lesen Sie dazu die Notiz im aktuellen "Fischmagazin".


(85) Riesenirrtum

30.06.2010 - hjr - Im aktuellen "Fischmagazin" befindet sich ein
Artikel, der ein düsteres Bild vom Fishfarming zeichnet. Was unser
Geschäftsführer dazu zu sagen hat, entnehmen Sie bitte diesem

Leserbrief



(84) NEU: Innovative Garnelenzucht

06.06.2010 - hjr - "Biofloc-Technologie" ist das Zauberwort eines 
Expertenteams aus Belgien und den Niederlanden, die damit
Garnelen ("Litopenaeus vannamei" und "Penaeus monodon")
züchten. Mit diesem Verfahren gelangen Salzwassergarnelen 
innerhalb weniger Monate zur Marktreife - und zwar mit geringer 
Wasserzufuhr (lediglich das Verdunstungswasser muss ersetzt 
werden) und ohne Salzfrachtproblem. Die Beschaffung der Setzlinge
ist unproblematisch, weil sie von Elterntieren aus eigener Zucht
stammen. Da die Garnelen- oder Shrimpszucht bei fast 30 Grad
Celsius stattfindet, ist sie ein ideales Betätigungsfeld für Landwirte
mit Biogasanlagen und damit verbundener Überschusswärme.
Die Nachfrage hierzulande ist riesig, weil die Importe aus Fernost
und Südamerika oft kontaminiert sind. Weil aber "der Teufel hier 
besonders im Detail steckt", gilt unser bekanntes Postulat umso mehr:
Informieren, klein anfangen und mit der eigenen Qualifikation wachsen. 
Wir arbeiten mit vorerwähnten Experten eng zusammen. Weitere
Einzelheiten auf Anfrage.

http://www.shrimpnews.com/MeetFlockers.html


(83) US-Ölkatastrophe bedroht auch Europa

26.05.2010 / hjr - Wenn es nicht gelingt, die Ölkatastrophe im Golf von
Mexiko in den Griff zu bekommen, ist damit zu rechnen, dass auch Europa 
betroffen ist. Dank des Golfstroms lassen sich Aallarven von der Sargassosee,
unmittelbar vor dem Golf gelegen, bis an die europäischen Küsten treiben.
Diese Reise dauert je nach Entfernung zwischen anderthalb und zwei Jahren. 
Auf die gleiche Weise ist damit zu rechnen, dass auch Europa von der 
Ölkatastrophe zeitversetzt heimgesucht wird. Die Auswirkungen auf Menschen,
Tiere, Umwelt und Wirtschaft sind unvorstellbar.



(82) Ausbildung zum Fischfarmer

06.05.2010 / hjr - Fischfarminteressenten, die Investitionen und die
Antragstellung von Subventionen geplant haben, bieten wir eine umfassende
Ausbildung zum Fischfarmer an. Da der Bildungsstoff herstellerneutral ist, 
richtet sich unser Angebot auch an Kunden unserer Mitbewerber. Die
Ausbildung besteht aus einem theoretischen und praktischen Teil.  
Derartige Qualifikationsnachweise sind bei der Antragstellung öffentlicher
Finanzierungsmittel unumgänglich. Einzelheiten unter dem Link "Fortbildung". 


(81) Fischfarm im Eigenbau

01.05.2010 / hjr - Jeder kennt IKEA. Man kauft, nimmt die Ware mit
oder läßt sie liefern, danach beginnt der Aufbau. Genauso kann man
sich jetzt seine eigene Fischfarm errichten - dank ausgeklügeltem
Logistikkonzept: "IRAS Do it yourself". Einzelheiten hierzu entnehmen
Sie bitte dem neuen Link "IDY-System". 



(80) "Fische aus dem Haus"

21.04.2010 / hjr - Unter diesem Titel erschien ein kleiner Artikel in der
"Rheinischen Post" zum achten Seminar für Fischfarmer. Mehr ...


(79) Direktvermarktung Schlüssel zum Erfolg

19.04.2010 / hjr - Als bester Direktvermarkter und "Seafood Star 2010" 
wurde vom "Fischmagazin" der Fischhof Baumüller in Wickede bei
Dortmund ausgezeichnet. Mehr ...



(78) "Lachsfieber" 

06.04.2010 / hjr - Der Leidensweg des Lachses, der in mariner
Aquakultur
 erzeugt wird, wird in sehr beeindruckender Weise am
Beispiel des größten Lachsproduzenten der Welt, der "Marine Harvest",
demonstriert. Lassen Sie sich von dem Film in das Horrorszenarium
der Lachsproduktion entführen.


http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=3971992


(77) "Heuschrecke" in U-Haft

17.03.2010 / hjr - Der Chef der weltweit größten Kaviarfarm in
Mecklenburg-Vorpommern Frank S. sitzt in U-Haft. Er soll Anleger
um ihre Gelder gebracht haben. Wieder ein Beispiel für
Größenwahn und dessen Folgen. Völklingen läßt grüßen ...

Bericht


(76) Regionale Produkte immer beliebter

11.01.2010 / hjr - Produkte aus der Region für die Region liegen im Trend.
Die Verbraucher wollen wissen, woher ihre Nahrungsmittel kommen und wie
sie hergestellt werden. Bekannte Verbrauchermärkte setzen zunehmend auf
Offenheit und Transparenz. Mehr ...  



(75) Nächstes Fishfarming-Seminar: 12. bis 16. April 2010 

06.01.2010 / hjr - Das siebte Fishfarming-Seminar findet wieder beim
Gartenbauzentrum der Landwirtschaftskammer in Straelen statt. Die
Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Ziffer (58). Wir empfehlen jedem 
Teilnehmer sich zuerst eine CD zu bestellen (Preis 150 € + MwSt), um
sich auf die Seminarthemen vorzubereiten. In diesem Fall kostet das
Seminar für den ersten Teilnehmer nur noch 350 € + MwSt
(sonst wie unter Ziffer 58). Anmeldungen unter  info@agintec.de.
Bitte Name, Anschrift und Telekomdaten nicht vergessen. 



(74) Risikoloser Einstieg zum Fischfarmer 

13.12.2009 / hjr - Oft werden wir gefragt, wie man als Neuling am
besten ins Fishfarming einsteigt. Unsere Antwort ist immer die gleiche:

1. sich gut informieren z. B. über Internet,
2. unsere CD bestellen und Selbststudium betreiben, 
3. am Seminar teilnehmen und
4. danach klein anfangen!

Mit der Zeit verfügen  Newcomer über dermaßen viel Know-how,
dass sie von selbst wissen, ob und in welcher Art und Weise sie
sich im Indoor-Fishfarming etablieren wollen. Als einziger Anbieter
von professionell ausgestatteten "Trainingsanlagen" bieten wir 
drei Einsteigermodelle an: 

1. "IRAS Mini" 
2 Becken; Jahresproduktion ca. 15 t; Preis 25.000 € + MwSt.

2. "IRAS Profi" 
3 Becken; Jahresproduktion ca. 30 t; Preis 50.000 € + MwSt.

3. "IRAS Conti"
Containersystem inkl. Verarbeitung; Jahresproduktion 5 t;
Preis 45.000 € + MwSt. oder Leasing  


Die angegebene Jahresproduktion bezieht sich auf die Fischart
"afrikanischer Wels" (Clarias gariepinus).  Weitere Einzelheiten 
hierzu finden Sie unter dem Link "Produkte" und "Wirtschaftlichkeit".  


(73) Indoor-Fishfarming: Landwirtschaft oder Gewerbe?

02.12.2009 / hjr - Ob Indoor-Fishfarming zur Landwirtschaft oder zur 
gewerblichen Wirtschaft gehört, erregt immer wieder die Gemüter.
Das Niedersächsische Finanzgericht hat hierzu eine klare
Entscheidung getroffen. 
Mehr ...


(72)  Kompaktwissen Indoor-Fishfarming als CD

06.11.2009 / hjr - Erstmalig steht das gesamte Wissen auf ca. 600 Seiten
rund um das Indoor-Fishfarming als CD zur Verfügung. Sie kostet 178,50 € inkl. Mehrwertsteuer. Weitere Einzelheiten sind unten unter "Aktuelles" Nr. 66
sowie unter "Fortbildung" zu entnehmen. Zum Inhalt klicken Sie auf die CD.
 





(71) "Fachseminare"?  

02.11.2009 / hjr - Neueinsteigern zum Indoor-Fishfarming werden
von selbsternannten Experten zunehmend "Fachseminare" angeboten,
die nur wenige Stunden dauern, inklusive der Besichtigung einer Fischfarm.
Teilnehmer berichten, dass diese Veranstaltungen endgültig dazu beitragen,
überhaupt keine Investitionen in das Indoor-Fishfarming zu tätigen, weil
das Kosten-Risiko-Verhältnis viel zu negativ sei. Grund hierfür sei die
Expertenmeinung zur Wirtschaftlichkeit von Kreislaufsystemen:
Billigimporten könne allein mit technischer Rationalisierung und hohen
Tonnagen begegnet werden. Demzufolge seien Kreislaufanlagen erst
ab 100, 200 oder sogar 2000 Jahrestonnen wirtschaftlich tragfähig.
Mit derart unrealistischen Größen sollen ausgerechnet landwirtschaftliche
Familienunternehmen zum Investieren stimuliert werden. Dass dies blanker
Unsinn ist, erfahren Interessenten erfreulicherweise sehr ausführlich auf
dieser Webseite und insbesondere in unseren Wochenseminaren.
Das nächste Seminar - inzwischen die siebte erfolgreiche Veranstaltung -
findet im April 2010 statt. Zur Vorbereitung darauf steht der Seminarinhalt
als CD zur Verfügung. Dessen konkurrenzlose Qualität ist allein schon am umfassenden Inhaltsverzeichnis erkennbar.


(70) Fischfarm-Contracting

20.10.2009 / hjr - Betreiber von Biogasanlagen wie Landwirte
wissen oft nicht wohin mit der überschüssigen Wärme. 
Der Betrieb einer Fischfarm ist einer von vielen Nutzungsmöglichkeiten.
Allerdings wollen und können sich viele Landwirte mit der Materie
Fisch nicht so recht anfreunden. Mit ihrer Veränderung vom
Landwirt zum "Engergiewirt" haben sie genug zu tun. Dennoch
wollen sie das künftige Geschäft mit dem Fisch nicht ganz aus
den Augen verlieren. Landwirte haben jetzt die Möglichkeit am
Aquakulturboom zu partizipieren, indem sie mit einem Contractor
einen Vertrag abschließen, worin der Landwirt seine ungenutzten
Räume sowie seine Produktionskraft zur Verfügung stellt. 
Die Kreislaufanlage wird dem Landwirt kostenlos zur Verfügung 
gestellt. Er produziert zu einem vertraglich geregelten Selbstkostenpreis
und bekommt darüberhinaus noch den jährlichen KWK-Wärmebonus. 
Die Verarbeitung und die Vermarktung der veredelten Fischprodukte 
gehört zu den Aufgaben des Contractors. Auch der hat Vorteile aus
dieser Arbeitsteilung, denn er bekommt einen lukrativen Zuschuss auf
seine Investitionskosten sowie für sein innovatives regionales Fischmarketing. 

Schema

Pressenotiz


(69) Warnung vor Nachahmungen

15.10.2009 / hjr - Interessenten des Indoor-Fishfarmings, die meinen,
man könne Zeit und Kosten sparen, indem man unsere Systeme,
die wir in jahrelanger Arbeit entwickelt haben, kopiert und nachbaut, 
seien gewarnt. Der Gesetzgeber hierzulande und die EU haben 
Nachahmungen einen Riegel vorgeschoben: Unabhängig von 
Patent-, Gebrauchsmuster- und Markenrechten gehören  Produkt-
oder Verfahrensnachahmungen zum Geltungsbereich des 
"Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb" (UWG) und
zwar sowohl für alle EU-Staaten als auch für übrige Staaten,
die ihre Leistungen innerhalb der EU anbieten. Alle Plagiate,
unabhängig von ihrer Herkunft, werden aus dem Verkehr
gezogen. Deren Anbieter erhalten zudem eine empfindliche
Strafe. Daher: Hände weg von Nachahmungen! Originale 
sind auf Sicht ohnehin preiswerter - und vor allem besser
als Plagiate. 
      


(68) Seminarimpressionen

11.10.2009 / hjr - Um einen kleinen Einblick in unsere Seminare
zu bekommen, haben wir ein paar Schnappschüsse von zwei
Veranstaltungen zusammengestellt. Wie daraus unschwer erkennbar ist,
wird viel Abwechslungsreiches geboten. 
Bilder


(67) Erfolgreiches Seminar "Indoor-Fishfarming"

11.10.2009 / djb - Zum sechsten Mal veranstaltete die AGINTEC
vom 5. bis 9. Oktober 2009 - diesmal erstmalig beim Gartenbauzentrum
der Landwirtschaftskammer NRW in Straelen - das nochmals verfeinerte
Seminar zum Thema "Indoor-Fishfarming". Fachkundige Referenten
informierten die Teilnehmer zu den vielfältigen Sachverhalten, die vor
und bei dem Betrieb derartiger Anlagen zu berücksichtigen sind.
Die Teilnahme und die zum Abschluss ausgehändigten Zertifikate
sind ein gewichtiges Kriterium beim erfolgreichen Einwerben von
Finanzierungen und Förderungen für Neu- und Erweiterungsinvestitionen
bei Kreislaufsystemen zur Fischproduktion. Das nächste Seminar ist für
April 2010 geplant. Rechtzeitige Anmeldung empfiehlt sich, da die
Anzahl der Teilnehmer begrenzt ist. 


(66) NEU: Kompaktwissen Indoor-Fishfarming als CD

08.10.2009 - Erstmalig steht das Zukunftsthema "Indoor-Fishfarming"
jetzt als CD zur Verfügung. Es umfasst alle Aspekte des Einstiegs in
das Indoor-Fishfarming wie Aufbau und Funktion von Kreislaufanlagen,
Wasserchemie und Analyseverfahren, Fischanatomie und -pathologie, Farmmanagement, Verarbeitung und Vermarktung von Aquakulturerzeugnissen, 
Finanzierung und Förderung kompletter Fischfarmen sowie dazugehörige
rechtliche Vorschriften. Hinzu kommen  individuell beeinflussbare 
Kalkulationstabellen zur Ermittlung der Selbstkosten unterschiedlicher 
Fischarten sowie Auslegungsberechnungen von Kreislaufanlagen und
universell einsetzbare Investitions- und Wirtschaftlichkeitsrechnungen. 
Die sehr umfangreiche CD ist gegen Vorauszahlung nach
Rechnungsempfang für 178,50 € inkl. MwSt. zu beziehen. 
Ein Aktualisierungsservice über das Internet ist im Preis enthalten.
Bestellungen nehmen wir unter
info@agintec.de entgegen.
Bitte geben Sie Ihre vollständige Versand- und Rechnungsanschrift
sowie Ihre Rufnummern an. 

Bei späterer Seminarteilnahme erfolgt eine Verrechnung
mit den Seminargebühren.
   


(65) "Fischzuchtführerschein" für Indoor-Fishfarming 

24.09.2009 - Vom 5. bis 9. Oktober 2009 haben künftige Fischfarmer
wieder die Möglichkeit sich über alle Themen in Verbindung mit 
Indoor-Fishfarming ausführlich zu informieren und in der späteren
Praxis anzuwenden. Mit dieser praxisbezogenen Veranstaltung
erfahren die Teilnehmer, wie man Schritt für Schritt und ohne Risiko
in diesen Zukunftsmarkt einsteigen kann. Weitere Einzelheiten
entnehmen Sie bitte dem

Seminarfahrplan


(64) Energie aus Abfall

20.09.2009 - Die meisten Industrie- und Hausabfälle können
in einem Thermolysekraftwerk (TKW) über ein Blockheizkraftwerk
zu Wärme und Strom verwandelt werden. Dabei werden die
unterschiedlichen Moleküle des Abfalls über einen kontrollierten
Heizprozess (vgl. Holzkohle) in seine Grundelemente gespalten.
Vorteil gegenüber Biogasanlagen: 1. Nutzungsgrad fast 100 %
(Biogas ca. 60 %); 2. Sofortige Verfügbarkeit (Biogas mehrere
Wochen); 3. Mehrfach höherer Ertragswert bei relativ minimalen
Investionskosten; 4. Geringer Flächenbedarf für Rohstoff-Input.
Herkömmliche Heizkraftwerke sind mit diesem Verfahren obsolet.
Da langfristige Verträge mit Kommunen oder privaten Betreibern
bestehen, wird sich diese innovative Technik in Bezug auf die reine 
Abfallverwertung überwiegend im Ausland bewähren. Aus diesem
Grund bleibt die Nutzung dieses Verfahrens hierzulande auf
nachwachsende Rohstoffe, Grünschnitt und ähnliche Stoffe
zunächst einmal beschränkt. Eine TKW-Pilotanlage kann
besichtigt werden.



(63) Strom aus dem Rhein

20.09.2009 - Das Aquakulturzentrum Orsoy (AZO) bezieht seine
elektrische Energie aus einem Strömungskraftwerk (SKW) aus
dem Rhein. In unmittelbarer Nähe zum AZO wird ein Ponton installiert,
in dem mehrere Wasserräder integriert sind. Die drehen sich durch
die Rheinströmung und treiben einen großen Dynamo an. Damit
wird ein Großteil des elektrischen Energiebedarfs des AZO gedeckt.
Letzterer besteht hauptsächlich aus Gebläsen, die für die
IRAS-Aufzuchtbecken benötigt werden. Da die Hauptkostenfaktoren
bei der Kreislauf-Aquakultur - neben dem Futter - die Energiekosten sind,
kann die Fischproduktion nunmehr noch günstiger erfolgen.  



(62) Neues Aquakulturzentrum in Orsoy (NRW)

31.08.2009 - Im Gewerbegebiet Rheinberg-Orsoy entsteht das
"Aquakulturzentrum Orsoy (AZO)". In einer ehemaligen Schnapsbrennerei
auf einer umbauten Fläche von 1.000 m² wird eine Indoor-Fischfarm 
mit einer Fischzucht-Kreislaufanlage nach dem IRAS-System betrieben. 
Im 1. OG entsteht eine professionelle Verarbeitung; darüber wird ein 
Vertriebs-und Schulungszentrum installiert. Von hier aus wird der
Niederrhein sowie das Ruhrgebiet mit lebendfrischem Fisch nach dem
"Regiofisch"-Prinzip versorgt (s. Link). Durch die Kooperation mit
Teichwirtschaften und anderen Fischfarmern aus der Region wird 
Frischfisch vollkommen neu definiert. Das exklusive Angebot umfasst
alle gängigen Süßwasserfische von Aal bis Zander sowie Shrimps
und Seefische - und zwar lebendfrisch! Die Eröffnung des AZO ist 
im Herbst 2010 geplant. Auch die AGINTEC erhält dort ein
neues Zuhause.

Fotos



(61) Aquakultur-Contracting

16.08.2009 - Landwirte mit Biogasanlagen können jetzt
mit "Aquakulktur-Contracting"risikofrei in die Kreislaufaquakultur
einsteigen. Investitionskosten für das Anlagesystem, Verarbeitung
und Vertrieb ist Sache des Contractor-Expertenteams, wie sein künftiger
Vertragspartner auch genannt wird. Neben einem vertraglich gesicherten
Verkaufserlös inklusive Gewinnmarge,  bekommt der Landwirt zudem 
noch den KWK-Wärmebonus. Der allseitige Nutzen liegt auf der Hand:
Kein Investitionsrisiko, sinnvolle Nutzung brachliegender Räume,
Schaffung neuer Arbeitsplätze, Drosselung hoher  Fischimporte, 
Schonung natürlicher Ressourcen, kaum Logistikaufwand und weltweiter
Umweltschutz. Verbraucher können lebendfrische Produkte genießen
- und zwar aus ihrer Region! Dabei können sie sich selbst überzeugen, 
woher die Produkte stammen und wie sie verarbeitet werden. 
Aquakultur-Contracting ermöglicht eine ökologisch und ökonomisch
transparente Nahrungsmittelproduktion auf höchstem Niveau. Details 
hierzu sollten persönlich erörtert werden.        



 (60) Offener Brief an IfB Potsdam

16.07.2009 - In der "Bauernzeitung" der 22. Woche 2009 erschien
ein Bericht unter dem Titel "Fischproduzent im Nebenerwerb". 
Anlass genug, um darauf mit einem Offenen Brief zu antworten. 
Mehr ...


(59) Expertenmärchen 

12.07.2009 - Immer wieder hört man kritische Stimmen von
so genannten Experten zur Kreislaufaquakultur. Mehr ...



(58) "Fischzuchtführerschein" im Gartenbauzentrum Straelen

03.07.2009 - Das unter Ziffer 54 ausgeschriebene Seminar
findet im Gartenbauzentrum Straelen der Landwirtschaftskammer
NRW (http://www.lvg-straelen-lwkr.de) statt. Zur Tagesverpflegung
steht eine Kantine zur Verfügung.  Die Teilnehmeranzahl ist auf 25 
beschränkt. Die Seminargebühr beträgt 500,00 € zuzüglich MwSt.
inkl. CD und Abschlusszertifikat. Jeder weitere Teilnehmer einer
Anmeldung zahlt nur 250,00 €. Die Seminargebühr wird mit der
Anmeldung fällig. Nach Eingang der Gebühr reservieren wir Ihnen
einen Seminarplatz. Bei Stornierung der Anmeldung bis zu sechs 
Wochen vor Seminartermin Rückerstattung von 75 %,
vier Wochen 50 %, zwei Wochen 25 % der Teilnahmegebühr.
Seminaranmeldungen bitte an unser Büro info@agintec.de

Unterkunftsmöglichkeiten  bestehen im "Straelener Hof"
(http://www.straelenerhof.de) oder in anderen Hotels in der Umgebung. 
Die Hotel-Reservierung obliegt den Teilnehmern.


(57) Folgenschwere Nitratlast 

01.07.2009 - Hohe Nitratwerte seien unschädlich für die Fische, hört
man immer wieder. Das mag sein. Aber Fische mit hohen Nitratwerten
schmecken muffig und - was noch schlimmer ist - im menschlichen
Körper entsteht aus Nitrat Nitrit. Aus Nitrit und Aminen
(= Ammoniak-"Verwandte") entstehen Nitrosamine, die vor allem
im sauren Milieu, wie im menschlichen Magen, krebserregend sind. 
Ganz besonders in Kreislaufanlagen und vor allem bei niedrigen
Wasseraustauschraten - womit sich mancher Hersteller gern brüstet -
entstehen hohe Nitratwerte. Man könnte das Nitrat zu Stickstoff
reduzieren (=Denitrifikation), wofür aber eine Kohlenstoffquelle 
(z. B. Methanol) benötigt wird. Weil das aber zu teuer ist oder
man diese Zusammenhänge einfach nicht weiß, verzichtet man
auf eine Nitratreduktion bzw. Denitrifikation. Anders beim IRAS:
Hier existiert direkt unter dem Produktionsteil der Fische eine
anaerobe Zone als Denitrifikation. Der für diesen Reduktionsprozess
notwendige  Kohlenstoff wird unmittelbar aus den Exkremten und
Futterresten gewonnen. Im Fachjargon der Klärtechnik nennt man
dieses kostengünstige Verfahren "vorgeschaltete Denitrifikation". 
Ausgeklügelte Verfahrenstechnik, Transparenz und echte ökologische
Intensiv-Fischzucht - das sind IRAS-Attribute.



(56) Algenfutter für Shrimps, Tilapia & Co

21.06.2009 - Getrocknete Algen, Erbsenproteine und Faserstoffe 
ergeben ein hervorragendes Futter für Shrimps, Tilapia und Co. 
Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in die ökologische Fischzucht mit positiver Ökobilanz. Überschußwärme von Biogasanlagen wird
gewinnbringend genutzt und zudem noch gefördert. Kritiker der
Kreislaufaquakultur haben nichts mehr zu kritisieren. Mehr...



(55) Wirtschaftlichkeit von Kreislaufanlagen

06.06.2009 - Immer wieder kommentieren angesehene
Fischereiexperten die Marktsituation beim Fisch und
behaupten, die Kreislaufaquakultur wäre bei bestimmten
Fischarten weitgehend unrentabel. Wie diese Fehlinterpretation
der tatsächlichen Marktverhältnisse zu bewerten ist, können Sie
im beigefügten Artikel lesen. Bitte beachten Sie auch in diesem
Zusammenhang unseren Artikel Nr. 32 vom 12.10.2008 und
unseren Link "Wirtschaftlichkeit". Mehr ...  



(54) Intensiv-Fischzucht-Seminar

05.06.2009 - Das sechste Intenisv-Fischzucht-Seminar
("Fischzucht-Führerschein") findet in der Woche vom
5. bis 9. Oktober 2009 beim Gartenbauzentrum der
Landwirtschaftskammer in Straelen (http://www.lvg-straelen-lwkr.de) am Niederrhein statt. Unterkunftsmöglichkeiten im "Straelener Hof"
(http://www.straelenerhof.de) oder in anderen Hotels in der Umgebung.
Die Seminargebühr beträgt 500 € + MwSt. inkl. Handbuch. Die
Teilnehmerzahl ist auf 25 bersonen begrenzt. 
Anmeldungen bei uns; Unterkunft und Verpflegung sind mit dem
Hotel direkt abzurechnen.



(53) Autarke Kreislauffarm in NRW

10.05.2009 - Mit selbsterzeugtem Strom und selbsterzeugter
Wärme aus Biogas werden Welse, Zander und Shrimps auf einer
Gesamtfläche von ca. 10.000 m² hergestellt. Das Futter hierfür
kommt aus einer Algen- und Pflanzenfarm, die mit Fischgülle und 
dem Kohlendioxid des  Blockheizkraftwerkes versorgt wird. Die
Futterherstellung erfolgt mittels speziellem Trocknungsverfahren, 
wozu die Überschusswärme aus der Biogasanlage eingesetzt wird. 
In einer Pflanzenfarm wird die restliche Fischgülle zur Herstellung
von Gemüse und Früchten verwendet. Ein Investor aus NRW hat
unser Expertenteam mit der Durchführung dieses weltweit
einmaligen Projektes beauftragt. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Schema



(52) Fette Beute bei der Fischzucht

05.05.2009 - Wie die allgemeine Lage in der Fischzucht ist,
macht ein Artikel der "Wirtschaftswoche" vom 18.03.2008 unter
dem Titel "Fette Beute bei der Fischzucht" deutlich.


(51) Globalplayer in letzten Zuckungen

28.04.2009 - Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt gegen CC
wegen Kapitalanlagebetrug. Was dort abgeht, hat mit seriösem
Fischfarming nichts gemeinsam. 



(50) Fünftes Intensiv-Fischzucht-Seminar erfolgreich
beendet

25.04.2009 - Heute wurde das fünfte Intensiv-Fischzucht-Seminar alias
"Fischzuchtführerschein" erfolgreich abgeschlossen. Wie man auf dem 
Foto sehen kann, waren die Teilnehmer offensichtlich zufrieden.
Das nächste Seminar findet im September 2009 (7. bis 11.9.2009) statt. 

Foto


(49) Größte Fischfarm Europas in den Schlagzeilen

17.04.2009 - In der Schweiz überschlagen sich die Nachrichten um die
Schließung der größten Fischfarm Europas. 


(48) Regiofisch - lebendfrisch aus der Region
für die Region

07.04.2009 - Unser Netzwerk "Regiofisch" liefert lebendfrische Fische.
Unser außergewöhnliches Angebot finden Sie unter der Rubrik
"Marketing / Regiofisch".


(47) Artikel entfernt


(46) Melander-Fischfarm

01.04.2009 - Aktuellen Meldungen nach, wird die Melander-Fischfarm
in der Schweiz wegen ungesetzlicher Fischtötungsmethode kritisiert.
Diese Kritik ist nicht gerechtfertigt. Die Unterkühlung und die 
anschließende Schlachtung von Fischen dürfte "humaner" sein als
der millionenfache Erstickungstod auf einem Fischkutter oder nicht 
richtig ausgeführten Kopfschlägen. Man darf gespannt sein, wie der
Konflikt zwischen Unternehmer und den Behörden endet. Ob der
Unternehmer seine Farm stilllegt, wie er gedroht hat, ist kaum zu glauben.
Dafür hat er schon zu viel investiert. Auch für die Branche wäre es ein
Verlust, weil deren Bedeutung mit jeder erfolgreichen Fischfarm zunimmt.
Mit den ersten Windkraft- oder Biogasanlagen war das genauso.     



(45) "Auftragsbeschaffungsverein" in MV im Zwielicht

22.03.2009 - Bereits in den 90-iger Jahren mußte ein Aquakultur-Unternehmer
aus NRW die leidvolle Erfahrung einer mehrjährigen Haftstrafe machen, weil
er seinen Anlegern zu hohe Gewinne versprochen hatte, sie aber nicht realiseren konnte. Trotz weltweiter Wirtschaftskrise und damit verbundener Offenlegung korrupter Machenschaften, geben sich selbsternannte Experten immer wieder 
dem "Märchen vom großen Geld ohne echte Leistung" hin oder schmücken
sich mit fremden Federn. Die folgende Geschichte, die sich derzeit in den
neuen Bundesländern abspielt, ist der Beweis dafür. Lesen Sie selbst.
Mehr ...  

Weitere Hintergründe



19.07.2009 - Das Innenministerium hat die Entziehung der Rechtsfähigkeit
abgelehnt, mit der Begründung, der Verein wäre nicht wirtschaftlich tätig.
Jetzt wird sich das Verwaltungsgericht mit dem Sachverhalt beschäftigen
müssen. Eine diesbezügliche Festellungsklage ist auf dem Weg.


07.05.2009 - Das Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern bearbeitet
unseren Antrag auf Entziehung der Rechtsfähigkeit gemäß § 43 Abs. 2 BGB.
Das Aktenzeichen lautet II 230 - 212.112/04.


05.04.2009 - Die Staatsanwaltschaft Rostock ermittelt gegen den
"Auftragsbeschaffungsverein" wegen Verdachts auf Subventionsbetrug.
Das Aktenzeichen lautet 417 Js 8244/09.


(44) Biogas und Fischfarming

20.03.2009 - In einer Biogasanlage entsteht durch Vergärung
von Gülle, Bioabfällen und Pflanzen Biogas. Damit wird ein
Blockheizkraftwerk (BHKW) betrieben, in dem ein Generator
Strom und Wärme erzeugt. Der Strom wird ins öffentliche Netz
eingespeist, wofür der Stromerzeuger eine Vergütung vom
Netzbetreiber nach dem Erneuerbaren Energie Gesetz (EEG) erhält. 
Falls die Wärme nicht vollständig anderweitig genutzt wird, steht sie 
zur Raum- und Wasserbeheizung einer Fischfarm zur Verfügung. 
Dafür erhält der Wärmelieferant gemäß EEG einen "KWK-Bonus" 
(KWK = Kraft-Wärme-Kopplung) in Höhe von 2 Cent pro Kilowattstunde.
Wird die in einer Fischfarm anfallende Fischgülle nicht anderweitig genutzt
(Hortikultur u. ä.), kann sie als Rohstoff dem Fäulnisprozess der
Biogasanlage wieder zugeführt werden. Damit ist der Energie- und
Stoffkreislauf zwischen Biogasanlage und Fischfarm geschlossen. 
Die relativ hohen Energiekosten einer Fischfarm werden dadurch
erheblich gesenkt.


(43) IRAS auf einen Blick

20.03.2009 - Das IRAS-Intensiv-Fischzuchtsytem mit integrierter
Klärtechnik und Wasseraufbereitung besteht aus drei Grundelementen
unterschiedlicher Dimension, die sich beliebig zu einer Fischfarm 
kombinieren lassen: 

1. Aufzuchtbecken (Produktives Wasservolumen ab 2 m³/Becken)
2. Mastbecken und (Produktives Wasservolumen von 10 bis > 500 m³/Becken)
3. Hälterbecken. 

Herausragende Vorteile:

  • Geringer Montageaufwand durch hohen Vorfertigungsgrad
  • Hohe Anpassungsfähigkeit an bestehende Raumverhältnisse
  • Hohe Produktionsflexibilität durch Klär- und Aufbereitungstechnik
  • in jedem Becken
  • Keine Nistplätze für fischgiftige Organismen durch unzugängliche
  • Rohre und Ecken 
  • Keine aufwendigen Pumpen, Pumpensümpfe und ähnlich komplizierte
  • Technik 
  • Kein Hin- und Herpumpen des gesamten Wasserkörpers (vgl. RAS-Technik) 
  • Hohe Wasserströmung in jedem Becken durch unmittelbare,
  • naturnahe Nutzung der Druckbelüftung  
  • Nitrifikation, Sedimentation, Denitrifikation und Zyklonflotation
  • in jedem Becken 
  • Mechanische Filter und Siebe stehen optional zur Verfügung 
  • Kontrollfenster für Fischverhalten und optische Wasserqualität
  • Einfache Bedienung und Wartung durch übersichtliche Technik
  • Süß- und Salzwassertauglich 
  • Niedrige Investitionskosten durch ausgeklügelte Verfahrenstechnik
  • und hohem Flexibilitätsgrad
  • Einfache Koppelung an regenerative Energie- und
  • Nährstoff-Kreislauf-Konzepte  
Bilder 

 

 

(42) Fischtourismus und seine Folgen

13.03.2009 - Über 80 % der Fischrohware wird hierzulande importiert
- vieles vom anderen Ende der Erde. Die verheerenden Folgen dieser Marketingstrategie einiger Globalplayer auf die einheimische
Wirtschaft armer Länder, macht ein "Spiegel-online"-Artikel sehr deutlich. 
"Geiz-ist-geil- und Discount-Mentalität" sind alles andere als nachhaltig 
und vernünftig, weil sie den Beschaffungsmarktpartner rücksichtlos in
den Ruin treiben. Deren Vertreter treten wie ehemalige Kolonialfürsten vor
Ort auf und diktieren den Fischern ihre Hungerpreise. Angesichts dessen 
wundert's nicht, dass der "Weltfriede" noch in weiter Ferne liegt. Von ganz
anderer Qualität ist dagegen unser "Regiofisch"-Konzept". Dieses Konzept 
ist auch für ärmere Länder hervorragend geeignet (s. Artikel Nr. 24). 
 



(41) Achtung "Heuschrecken" !

08.03.2009 - Die Wirtschafts- und Finanzkrise ist noch nicht
überwunden, schon ziehen wieder Gaukler durch die Lande
und machen Versprechungen, die sie nur zum Teil oder gar
nicht halten können. Hauptsächlich in den neuen Bundesländern,
wo es hohe Zuschüsse zu kassieren gibt, werden Investoren mit
"Bioenergiekonzepten" und ähnlichen Projekten gelockt. Die
Biogasanlagen sollen u. a. mit Fischgülle betrieben werden.
Uns ist keine Anlage bekannt, die das mit Erfolg praktiziert. 
Die Überschusswärme der Biogaserzeugung soll in der
Fischzucht genutzt werden. Zudem sollen exotische Speisefische
und ähnliche neue Aquakulturkandidaten in ungeheuren Tonnagen
produziert werden. Grundsätzlich ist dagegen nichts einzuwenden, 
vorausgesetzt die hierzu notwendige Praxiserfahrung ist vorhanden
und das Ganze wird zunächst in kleineren Dimensionen betrieben. 
Denn bekanntlich steckt ja der Teufel im Detail. All diese Visionen
müssen auf Sicht - also langfristig - bewiesen werden. Diese
Beweise stehen aber allesamt noch aus. Sowohl bei der
Biogaserzeugung als auch in der Fischzucht sind zahlreiche Makro-
und Mikroorganismen nun mal in "Balance" zu halten, was in praxi 
nicht ganz einfach ist. 

Auch wir befassen uns mit solchen Vorhaben schon seit Jahren. 
Bevor wir aber anderer Leute Geld verzocken, erbringen wir zunächst
in kleinen, überschaubaren Dimensionen die Beweise was funktioniert
und was nicht. Das unterscheidet uns von "Heuschrecken". Bei solch 
vollmundig angepriesenen Großprojekten raten wir daher zur äußersten
Vorsicht - was insbesondere für Kommunen gilt.



(40)
UNO-Bericht zur weltweiten Fischereisituation

02.03.2009 - Die UNO hat einen Bericht zur Lage der Fischereisituation
in der Welt veröffentlicht.


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(39)
Entscheidungskriterien beim Fishfarming

22.02.2009 - Wer sich mit dem Gedanken trägt, in das Fishfarming
einzusteigen, steht vor einem Wust ungeklärter Fragen. Die wichtigsten 
haben wir kurz und bündig zusammengefasst. Darüber hinaus empfehlen
wir auch einen Blick auf den Link "Fragen" zu werfen.

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(38)
 Konzept kopiert - Schutzrechte verletzt ?

20.02.2009 - Mit der angeblichen Errichtung einer Fischfarm, 
erwirkten zwei Handwerker aus NRW eine kostenlose Probestellung
einer IRAS-Testanlage für sechs Monate. Nach vier Monaten erfolgreicher
Mastperiode, wollten wir wissen, ob das Projekt nunmehr auch realisiert
werden soll. Man teilte mit, dass die Anlage nicht gekauft werde und
wie es mit der geplanten Fischfarm weitergehe, wisse man nicht. Daher 
haben wir die Probestellung vorzeitig beendet. Die mit Biomasse
versehenen Füllkörper, dem "Herz" der biologischen Wasseraufbereitung, 
wurden erst nach Einleitung eines Mahnverfahrens käuflich erworben. 
Sie waren notwendig, um die in der Aufzucht befindlichen Fische weiterhin
am Leben zu erhalten. Inzwischen wurde bekannt, dass  die Handwerker
eine "Edelfischfarm" in Form einer GmbH errichtet haben. Gegenstand der
GmbH gleicht unserem Konzept bis ins Detail. Auch die IRAS-Technik wird 
- in abgewandelter Form, versteht sich - ebenfalls weiter genutzt. 
Ob und inwieweit hier Rechtsnormen verletzt wurden, wird derzeit geprüft.
  



(37)
"Zukunft Aquakultur" ?

08.02.2009 – Am 6.2.2009 erschien im Vox-TV unter o. a. Titel
ein 90-minütiger Fernsehfilm von "Spiegel-TV" zur Zukunft der Aquakultur
in Deutschland
. Im Mittelpunkt standen ausschließlich die Marktführer
des Fischhandels, der Aal-, Kaviar- und Lachszucht sowie ein Exkurs
in die Entwicklung der deutschen Muschelzucht. Trotz einiger interessanter
Details wurde das Thema schlicht verfehlt. Viele Beiträge demonstrierten
genau das Gegenteil dessen, was in Zukunft nicht mehr sein soll: Weltweiter
"Fischtourismus" mit immensem Logistikaufwand, hoher Umweltbealstung
und Ausbeutung ärmerer Länder. Bio- oder Ökolabels sind hierbei lediglich
eine Farce.  Zeitweise hatte man den Eindruck, es handele sich hier um 
einen Firmenfilm eines bekannten  Fischunternehmens. Die tatsächlichen
Innovationen kleiner und mittlerer Unternehmen in der Aquakultur wurden 
ignoriert. Gerade mittelständische Firmen sorgen aber dafür, dass künftig 
keine Importe aus Fernost, Afrika oder Südamerika mehr benötigt werden, 
weil sie nach und nach durch inländische Fischproduktion ersetzt werden. 
In der Unabhängigkeit globaler Beschaffungsmärkte liegt der eigentliche Reiz,
sich mit der Aquakultur überhaupt zu befassen. Bleibt zu hoffen, dass die
Medien sich künftig mit dieser unaufhaltsamen Entwicklung in der Aquakultur 
intensiver und differenzierter auseinandersetzen.
 



(36)
IRAS-Historie

03.02.2009 - Die Entwicklung des IRAS hat über 10 Jahre gedauert.
Betrachten Sie die wichtigsten
Etappen dieser Entwicklungszeit. Zudem
können Sie das
gesamte Beckensystem überblicken. Diese Einzelkomponeten  ermöglichen sämtliche Dimensionen von Fischfarmen. Ebenso werden damit
räumliche Probleme kostengünstig gelöst. 
 


(35) IRAS in der Fertigung

18.12.2008 - Die neuen, verbesserten IRAS-Systeme gehen in Serie.
Hier ein paar Fotos aus der Fertigung.

Bilder

Weitere Bilder



(34)
Lebendfischbecken

04.12.2008 - Dank konsequenter Anwendung des IRAS-Systems,
stehen jetzt Lebendfischbecken für Großküchen und Gastronomiebetriebe
zur Verfügung. So erhalten Verbraucher lebendfrische Fische aus ihrer
Region. Die jahrelange Irreführung beim Fischeinkauf, wonach überlagerter
und gefrorener Fisch als "frisch" verkauft wurde, ist jetzt vorbei. Frische ist
jetzt sichtbar.

Bilder



(33)
"Fischzuchtführerschein" vom 21. bis 25. April 2009

06.11.2008 - Das nächste Seminar für künftige Fischfarmer findet
in Neukirchen-Vluyn (NRW) statt. Die Veranstaltung kostet 500 € für 
den ersten Teilnehmer; jeder weitere zahlt die Hälfte. Eine ausführliche
Ausschreibung folgt demnächst. Im Seminarpreis ist ein umfangreiches
Handbuch enthalten. Es kann auch separat zum Preis von 150 € bezogen
werden; bei späterer Seminarteilnahme wird dieser Preis mit dem
Seminarpreis verrechnet. Anmeldungen bitte rechtzeitig in unserem Büro.



(32)
Mit Kreislaufanlagen Geld verdienen?

12.10.2008 - Futter, Energie und Personal sind wichtige Kostenfaktoren
bei jeder Tierhaltung.  Die meisten Produzenten (Landwirte) verkaufen
ihre Tiere an Verarbeiter. Während sich erstere mit dem Erlös aus ihrer
Rohproduktion "zufrieden" geben, beginnt der eigentliche Verdienst mit
der Verarbeitung und Veredelung der Rohprodukte. Mit Fischzuchtanlagen
ist es ähnlich: Auch hier werden mit der Produktion allenthalben die Kosten
gedeckt. "Echter" Verdienst Fehlanzeige. Dazu sind die Investitions- und
die laufenden Betriebskosten zu hoch. Eine Kreislaufanlage ist lediglich
eine "Produktionsmaschine" für lebendfrischen Fisch an Land . Erst die 
Verarbeitung und Veredelung des Fisches machen Kreislaufanlagen zu
einem rentablen Geschäft - genau wie Milch und Fleisch in der Landwirtschaft.
(Siehe auch unseren Beitrag vom 05.05.2008)

Wirtschaftlichkeit 



(31)
IRAS-Videofilm

29.09.2008 - Seit nunmehr einem Jahr ist unsere IRAS-Twin-Testanlage
erfolgreich im praktischen Einsatz. Bei maximaler Auslastung der Anlage
können damit jährlich drei Tonnen Welse produziert werden (250 kg/m³
x 4 m³ x 3 Mastzyklen). Allerdings sei darauf hingewiesen, dass die Anlage
nicht zur Mast konzipiert ist sondern als Setzlings- und Jungfischaufzucht. 
Für die Fischmast stehen unterschiedliche IRAS-Systeme mit großräumigem
Beckenvolumen zur Verfügung. 

Unser Geschäftsführer erklärt die wichtigsten Einzelheiten des Testsystems.
Überzeugen Sie sich selbst, wie einfach und unkompliziert Indoor-Fishfarming
sein kann - vorausgesetzt man weiß worauf es ankommt, wofür wir spezielle
Seminare anbieten. Man beachte die hervorragende Wasserqualität sowie die
Lebendigkeit der Fische - und dass man seinen Tieren direkt "in die Augen
blicken" kann. Das "Speisefisch-Aquarium" und seine übrigen Modellvarianten 
sind ohne üblichen Montageaufwand zu jeder beliebigen Größe erweiterbar.



(30)
Wurst aus Fischfleisch

23.09.2008 - Roh-, Brüh- oder Kochwurst wird üblicherweise aus
Fleisch, Speck, Salz und Gewürzen hergestellt. Zudem wird sie
entweder frisch, geräuchert oder gepökelt verarbeitet. Der Fettanteil
herkömmlicher Wurst beträgt zwischen 20 bis 40 % Fett (!). Somit trägt
diese "Fleischwurst" wohl kaum zu einer gesundheitsbewussten Ernährung
bei. Jetzt gibt es erstmalig eine fettarme Wurst aus Fischfleisch - mit einem
Fettanteil von ca. 10 Prozent und dazu mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren.
Zahlreiche Verbrauchertests beweisen, dass die "Fischwurst" zu einer
herkömmlichen Wurst geschmacklich nicht zu unterscheiden ist.
Das Rezept zur Herstellung von Fischwurst steht den IRAS-Kunden
zur Verfügung.



(29)
Ökologisches Fischfutter 

17.09.2008 - Die meisten Fische sind fleischfressend, d. h. sie
benötigen in ihrem Futter tierische Bestandteile wie Fischmehl und
Fischöl. Zur Herstellung eines Kilos Fischfutter werden zirka vier Kilo
Fische benötigt. Im Klartext: Vier Kilo Fische müssen für ein Kilo Futter
ihr Leben lassen. Unter ökologischen Gesichtspunkten - Stichwort
Ökobilanz - ist das  d e r  Nachteil in der Intensiv-Fischzucht überhaupt.
Das ist vorbei: Jetzt gibt es Fischfutter für fleischfressende Fische
ohne Fischmehl und -öl und zwar mit einer Vielzahl verbesserter
Eigenschaften gegenüber herkömmlichem Fischfutter. So stimmt
die Ökobilanz wieder. Mit diesem neuartigen Futter wachsen die
Fische wie wild und schmecken ganz besonders gut.
Wir berichten weiterhin.   


(28) Seefisch vom Land

07.09.2008 - Was bisher nur an den Küsten gelungen ist, ist jetzt auch
an Land möglich - unabhängig vom Meer: die Aufzucht von Seefischen!
Dank ausgeklügelter Kreislauftechnik wie in Großaquarien können Seefische
in niedriger Besatzdichte und in kleinem Umfang an Land produziert werden. 
Problematisch ist die Beseitigung der überschüssigen Salzfracht und die
Beschaffung der Seefisch-Setzlinge.   


(27) Vorbildliches Fischmarketing

07.09.2008 - Ein Unternehmen mit jungem Team aus Wilhelmshaven
beweist, wie ideales Fischmarketing in der Praxis aussieht: Sie verkaufen
ihre lebendfrische Produkte "aus der Region in der Region", weil das Meer
direkt vor ihrer Haustür liegt. Darüber hinaus verkaufen sie - wie alle
anderen auch - nicht-lebendfrische Ware aus dem Ausland, weil auch
in Wilhelmshaven das Intensiv-Fishfarming noch nicht etabliert ist.
Geradezu vorbildlich ist der Online-Vertrieb mit der Spezialverpackung.
Dieses mittelständische Fischunternehmen steht seinem "großen Bruder"
in Bremerhaven in nichts nach. Überzeugen Sie sich selbst:

http://www.send-a-fish.de


(26) Weltweiter Fischtrend

18.07.2008 - Das ZDF brachte im Rahmen seiner Sendereihe
"Abenteuer Wissen" einen Beitrag zur Zukunft der weltweiten
Fischwirtschaft. Der Teilbeitrag zum "Cityfisch" hätte von Aquasys
sein können. Lesen Sie selbst.

Artikel urheberrechtlich geschützt, daher hier kein Abdruck!



(25)
"Marifood" - Lebensmittel aus dem Wasser

11.06.2008 - Alles Leben kommt aus dem Wasser. Auch unsere
künftigen Lebensmittel. Aus Wasserlebewesen wie Fische, Algen
oder Tange werden äußerst gesunde und sehr schmackhafte
Nahrungsmittel hergestellt. "Marifood"-Produkte wie Wurst oder
Schinken aus Fisch und Algen. Die sind äußerst fettarm (ca. 10 %),
schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Arteriosklerose) und
entsprechen  - dank moderner Lebensmitteltechnik - dem europäischen
Geschmack in verblüffender Art und Weise. Demnächst stellen wir Ihnen
unsere "Meeres-Lebensmittel" vor. Lassen Sie sich überraschen! 

Pressemitteilung


(24) "Regiofisch" aus der Region für die Region

10.05.2008 - Seit Jahren wird darüber diskutiert, wie der Farmfisch
am besten vermarktet wird. Hier die Antwort:

Flyer

Ablauforganisation


(23) Zukunftsmarkt Indoor-Fishfarming?

05.05.2008 - Immer wieder wird diese Frage diskutiert. Lesen Sie,
was unser Experte dazu sagt.

Artikel



(22)
Zyklonflotation in Aktion

25.04.2008 - Die beigefügten Fotos zeigen die IRAS-Flotation in Aktion.
So entsteht die so genannte "Fischgülle", die zusammen mit dem Schlamm
aus der Sedimentation wieder aufbereitet und an das IRAS zurückgeführt
wird. Dieses Prozesswasser-Recycling spart Wasserkosten und schont
die Umwelt. Eine echte IRAS-Leistung!

Fotos

Und das ist das Geheimnis der Zyklonflotation.



(21)
Handbuch Intensivfischzucht

21.03.2008 - Das erste Handbuch zur Intensivfischzucht als
Praxisleitfaden für Quereinsteiger und "alte Hasen" ist lieferbar
(Umfang ca. 250 A-4-Seiten entspricht 500 Seiten A 5) Das
Handbuch wird vorerst als A-4-Loseblattordner herausgegeben.
Nach praktischer "Bewährung" soll es als Buch erscheinen.
Zudem beinhaltet es eine 72-seitige Broschüre mit Beratungsempfehlungen
für die gute fachliche Praxis in der Fischhaltung (Titel: "Ordnungsgemäße
Fischhaltung") der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.
Das Handbuch kostet 150,00 € plus 7 % MwSt.

Für Seminarteilnehmer (siehe unten "Fischzuchtführerschein"
Beitrag vom 05.03.2008) ist das Handbuch im Seminarpreis
enthalten. Wer zunächst nur das Handbuch erwirbt und danach
am Intensiv-Seminar teilnimmt, kann den Preis des Handbuches
mit dem Seminarpreis verrechnen. 

Inhalt


(20) Seminar-Impressionen

15.03.2008 - Am 14.03.2008 wurde das erste Intensivfischzucht-Seminar
in Deutschland mit einer Exkursion erfolgreich abgeschlossen. Die
Schnappschüsse sprechen für sich. Sehen Sie selbst!

Im Mai und September 2008 wird das Seminar wiederholt
(siehe Beitrag vom 5.3.2008 - unten). 

Bilder 

Bilder Zerifikatsübergabe


(19) IRAS-Test

29.02.2008 - Am Niederrhein wurde eine IRAS Twin auf Herz und
Nieren getestet. Das Resultat kann sich sehen lassen.
Überzeugen Sie sich selbst.

Bilder


(18) "Fischzuchtführerschein" im März 2008

12.01.2008 - Wer Auto fahren will, benötigt einen Führerschein;
wer Intensivfischzucht betreiben will, benötigt ebenfalls einen
Nachweis seines Könnens. Die AGINTEC GmbH bietet daher
ein Intensivseminar zur Indoor-Fischzucht an und zwar

vom 10. bis 14. März 2008.

Das Seminar richtet sich an "Quereinsteiger" der Fischzucht, bei
denen oft fachliche Wissens- und Qualifikationsdefizite existieren.
Geeignete Bildungsmaßnahmen erleichtern den Einstieg in die
Intensivfischzucht. Unliebsame Überraschungen in der Praxis sowie
die Zahlung unnötigen "Lehrgeldes" werden damit weitgehend vermieden.

Zudem ist das Seminar im Rahmen geplanter Investitionsvorhaben
ein wichtiger Baustein zur Erlangung öffentlicher Fördermittel . Erfahrene
Referenten aus Theorie und Praxis garantieren einen hohen Nutzen der
Veranstaltung.

Details zum Seminar unter dem Link "Fortbildung"


(17) Von der Wann in die Pann

05.02.2008 - Die landwirtschaftliche Fischproduktion bringt 
lebendfrische Fischerzeugnisse direkt an die Haustür. Mit einer
IRAS Twin oder einem größerem System - werden Fische,
Krusten- und Schalentiere unter kontrollierten Bedingungen
innerhalb einer Region hergestellt. Anschließend werden sie
in
Hälterbecken der regionalen Gastronomie oder des Fachhandels
gebracht, wo sie tage- oder wochenlang lebend gehalten oder bis
zur Schlachtung gefüttert werden. Die wirklich frische Ware kann
nun nach allen Regeln der (Koch)kunst verarbeitet werden.
Frischer geht's nicht!



(16)
Einstieg in Intensivfischzucht ab 25.000 € 

18.01.2008 - Wer bisher in die Intensivfischzucht einsteigen wollte,
musste richtig tief in die Tasche greifen. Für zum Teil abenteuerliche
Anlagensysteme müssen immer noch sechs- bis siebenstellige Beträge
berappt werden. Das ist jetzt anders: Dank IRAS Twin ist der Start in
die Intensivfischzucht im Gebäude jetzt ab 25.000 € möglich: 17.000 €
für die Anlagentechnik und der Rest für bauseitige Maßnahmen. Mit dieser
Einstiegskonfiguration können Setzlinge, Jung- und Mastfische produziert
werden. Die IRAS Twin kommt wie ein Paket zu Ihnen; Sie sorgen bloß
noch für Wasser, Luft, Strom, Wärme sowie für Besatz und Futter - und
"ab geht die Post". Wenn Ihnen das Fischzüchten mit der Zeit so richtig
Spaß macht, dann können Sie ein System nach dem anderen dazu kaufen.
Bevor Sie aber anfangen, sollten Sie sich um Ihren persönlichen
"Fischzuchtführerschein" kümmern. Denn das Metier fordert schon einiges
an Wissen und Können.  

IRAS Twin

 


 

(15) Bedenkliche Fischimporte

30.12.2007 - "Denn sie wissen nicht was sie essen"; das gilt
insbesondere für Fischimporte aus fernen Gewässern. Die
Wasserqualität in Vietnam, wo der inzwischen sehr begehrte
Pangasius herkommt, ist äußerst bedenklich. Was dort als
"Fischgewässer" bezeichnet wird, nennt man hierzulande "Fischgülle".
Niemand würde diesen Fisch essen, wenn ihm dieser Umstand
bekannt wäre. Frei nach dem Motto "Was ich nicht weiß, macht
mich nicht heiß" bleibt aber das "Gülleprodukt" weiterhin ein heiß
begehrter Renner.

Schlechtes Wasser, schlechte Fische. Im menschlichen Körper
kann aus Nitrat wieder Nitrit und Nitrosamine entstehen, die krebserregend
sind. Solche und ähnliche Gesundheitsrisiken sind beim ökologischen
Fishfarming ausgeschlossen. Hier wachsen die Fische in einem kontrollierten
Umweltmilieu auf. Die Wasserqualität entspricht sogar den Anforderungen der Trinkwasserverordnung.

IRAS ermöglicht eine sichere, vor allem "transparente" Fischproduktion.
Verbraucher sehen mit eigenen Augen, wie "ihre Fische" nach dem
neuesten Stand der Technik heranwachsen. Diese Transparenz und
diesen Qualitätsstandard können anonyme Hersteller aus dem
nahen und fernen Ausland nicht bieten.
 

 


(14) Schlammaufbereitung

09.01.2008 - Der aus einer Großanlage resultierende "Fischschlamm"
wird in einem Vorlagebehälter gesammelt. Anschließend wird er einer
Elektroflotation zugeführt. Hier werden organische und anorganische
Schadstoffe oxidiert, reduziert und "geflockt". Das "Flockulat", mit einem
Wasseranteil von ca. 98 - 99 %, wird mittels Kammerfilterpresse derart
unter Druck gesetzt, dass optisch reines Wasser und ein fester Filterkuchen
übrig bleiben. Anschließend wird das "Reinwasser" zusätzlich noch einer
Niederdruck-Membranfiltration sowie einer Ozonbehandlung unterzogen.
Übrig bleibt "echtes" Reinwasser, was dem IRAS-Prozess wieder zur
weiteren Fischproduktion zur Verfügung steht sowie ein fester Filterkuchen,
der entsorgt wird.

Bei manueller Bedienung einer Kleinanlage kann die Schlammaufbereitung,
mit relativ geringem technischen Aufwand, dezentral betrieben werden:
Jede IRAS-Anlage hat ihre eigene Schlammaufbereitung. Bei vollautomatischer
SPS-Prozesssteuerung ist sie für mehrere IRAS-Systeme zentral einsetzbar:

Einfach und effizient - eben IRAS!

Schema 


(13) Innovationswettbewerb

12.12.2007 - Im Rahmen des "RegioClusters NRW" beteiligen wir
uns an einem Innovationswettbewerb mit "Aquafarming". Hier ist das  

Konzept


(12) Outdoor-System

12.12.2007 - Die traditionelle Fischproduktion in offenen Gewässern
ist ökologisch nicht sinnvoll, weil der Wasserkörper mit Produktionsabfällen
stark belastet wird. Jetzt steht ein innovatives IRAS-Outdoor-System zur
Verfügung, was dieses Manko auf geniale Art ausgleicht.

Bild 


(11) Hochleistungsfüllkörper

30.11.2007 - Für ganz spezielle Ansprüche an die Kapazität der biologischen
Reinigung bieten wir - anstatt Kunststofffüllkörper - innovativen Keramikschaum
zur Nitrifikation an. Dieser bietet eine Oberfläche von 4.000 m²/m³ bis 9.000 m²/m³.
Der Preis entspricht jedoch dieser hohen Leistung. (Preis auf Anfrage)

Bild


(10) Biorasen 

30.11.2007 - Das "Herz" der biologischen Wasseraufbereitung in der
Nitrifikation ist der "Biorasen" auf dem Trägermaterial.

Bild


(9) IRAS mit Fischbesatz

24.11.2007 - Hier können Sie ein IRAS-System mit Fischbesatz sehen.

Bilder 

Noch Bilder


(8) IRAS Twin

11.10.2007 - Aus zwei IRAS A 2 wird eine Twin. Wie, das können Sie hier sehen:

Bilder

Inbetriebnahme


(7) Lebendfrischer Ökofisch

02.09.2007 - "Öko-Aal, -Wels oder -Zander  lebendfrisch auf den Tisch.
Oder: Morgens in der Wann, abends in der Pann" lauten künftig die
Vermarktungsslogans. Derartig "transparente Nahrungsmittel" aus
einer Region, sind nicht vergleichbar mit anonymer Importware.
Angesichts nicht abreißender  Nahrungsmittelskandale  wissen
anspruchsvolle Verbraucher diesen Nutzen von "Ökofisch" inzwischen
zu schätzen.  Zahlreiche Untersuchungen bestätigen, dass Verbraucher
auch bereit sind, hierfür mehr Geld auszugeben.

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(6) Artikel gelöscht


(5) IRAS auf dem Prüfstand

12.06.2007 - In unserer Fertigung steht eine IRAS P 2 kurz vor
der Inbetriebnahme. Die Dichtigkeitsprüfung sowie die Wasserkreisläufe
funktionieren tadellos. Die durchsichtige Fischschleuse erinnert ein wenig
an eine Waschmaschine. Hauptsache man kann ins Innere der Anlage sehen
und darüber "abfischen" - jedoch nur bei abgesenktem Wasserspiegel!

Bilder


(4) Regionaler Fisch im Trend

22.05.2007 - Laut einem Artikel "Focus" vom 30.04.2007
"Vertrautes Essen" wollen Verbraucher genau wissen woher
ihre Lebensmittel stammen und sind bereit hierfür mehr zu bezahlen.
Indoor-Fishfarming in der Region - so wie von uns empfohlen -
liegt somit voll im Trend!  


(3) Flexibilität und Betriebssicherheit

Mit wenigen Handgriffen können die vorgefertigten Kunststoffmodule
auseinander genommen, ausgetauscht und zusammengefügt werden.
Die einfache Montage und Handhabung des IRAS sowie die herausragende
Fertigungsqualität wird aus den folgenden Bildern deutlich. Auch die
auswechselbaren Elemente zu Reinigungs- und Wartungszwecken wie die
Luftausströmer, die Zyklonflotation oder der Gitterboden (hier noch ohne
Schrägklärer) sind gut erkennbar. Es gibt keinen Winkel und keine Ecken
im System, die nicht einsehbar oder zugänglich sind. Alle weiteren Elemente
und Einzelheiten werden nicht ins Web gestellt. Sie bleiben Betriebsgeheimnis ...
Diese "Intimität" muss unseren Kunden vorbehalten bleiben!   

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(2) Artikel gelöscht 


(1) Hausmesse in Holland

Am 16.01.2007 fand in Venray (NL) eine Hausmesse unseres
niederländischen Partners AFT Aquaculture Farming Technology statt.
Interessenten aus den Niederlanden und Deutschland zeigten reges
Interesse an der IRAS-Entwicklung.

Die folgenden Bilder zeigen u. a. wie afrikanische Welse dem Züchter
aus der Hand fressen. Welse lieben engen Körperkontakt zu Artgenossen.
Wäre ihnen dabei nicht wohl oder fühlten sie sich gestresst, täten sie das nicht.
Die hohe Besatzdichte ist artgerecht; bei niedriger Dichte entsteht Kannibalismus. 

Man beachte auch die hervorragende Wasserqualität, die so in freier Natur kaum
vorkommt. Sie entsteht hauptsächlich durch die systembedingte außergewöhnlich
hohe Strömung bzw. Umwälzung des Produktionswassers im IRAS-Aufzuchtbecken
(bis zu 120 mal pro Stunde!).  

Bilder