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Finanzierung
/ Förderung
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Zur Finanzierung von Aquakultur-Vorhaben stehen lukrative Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten der EU, des Bundes und der Länder zur Verfügung.

Sie bestehen aus
  • verlorenen, nicht rückzahlbaren Zuschüssen ("Staatsgeschenk")
  • zins- und tilgungsgünstigen Darlehen
  • Ausfallbürgschaften und/oder
  • Beteiligungen.
Für alle Fördermittel gilt grundsätzlich:
  • Das zu fördernde Vorhaben muss zum Geltungsbereich eines
    Förderprogramms passen.

  • Auf Sicht muss das Vorhaben wirtschaftlich tragfähig sein.
  • Der Antragsteller muss Eigenkapital nachweisen.
  • Der Antragsteller muss im Hinblick auf sein Vorhaben qualifiziert sein.
  • Förderanträge müssen vor Beginn des Vorhabens gestellt sein.
  • Anträge aus Förderprogrammen sind i.d.R. formgebunden (Formular).
  • Als Anlage zum Förderantrag gehört i.d.R. ein Businessplan.
  • Der Subventionswert von Förderungen ist begrenzt.
  • Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Förderung.
  • Die Bewilligungsbehörde entscheidet nach freiem Ermessen.
  • Antragsteller hat Anspruch auf eine fehlerfreie Ermessensentscheidung.
  • Die Beweislast für fehlerfreie Ermessensentscheidungen trägt die Bewilligungsbehörde und ist beim zuständigen Verwaltungsgericht
    einklagbar
    .  

Details siehe Förderdatenbank. Ein wichtiges Instrument im Rahmen der Aquakultur-Förderung ist der Europäische Meeres- und Fischerei-Fonds (EMFF).
Tipps zur Fördersuche:
Rufen Sie die vorerwähnte Förderdatenbank auf. Markieren Sie allein die EU.
Suchen Sie nach Zuschüssen und geben Sie unter Suchbegriff "EMFF" ein.

Wie bereits erwähnt, sind nahezu alle Investoren der Aquakultur Neueinsteiger
und verfügen nicht über eine fischwirtschaftliche Qualifikation. Diesem Umstand
tragen die Richtlinien der einzelnen Länder Rechnung, indem dort beispielsweise
ausgeführt wird:

"Für Maßnahmen der Aquakultur ist ein Abschluß zum Fischwirt oder eine
vergleichbare Qualifikation erforderlich. Einschläg
ige berufliche Erfahrungen
können die Qualifikation ebenfalls belegen"
. (Quelle: EMFF-Richtlinien NRW).


Die Ansprüche an Betreiber von Aquakultur-Kreislaufanlagen mit deren Klär- und Aufbereitungstechnologien auf höchstem Niveau werden vom herkömmlichen
Berufsbild "Fischwirt" oder "Fischereibiologe" nicht erfasst. Daher bieten wir
seit Jahren exklusive Qualifikationsmaßnahmen zu dem neuen Berufsbild
"Indoor-Fischfarmer" an. Zur Erfüllung der Qualifikationskriterien gibt es
folgende formelle Bewilligungsvoraussetzungen:

  • Theoretisches Wissen
    -
    Selbststudium anhand wissenschaftlichem CD-Kompendium
    - Workshop inkl. Abschlusstest
    Der theoretische Qualifikationsnachweis ist durch das Selbststudium in
    Verbindung mit dem Wissenstest erbracht.
  • Praktische Erfahrung
    - Selbstständiger Betrieb eines IRAS-Einsteiger-Systems.

    Der praktische Qualifikationsnachweis ist durch den Betrieb eines 
    IRAS-Einsteiger-Systems - Investitonskosten ab 20.000,
    Mindestbetriebsdauer eine Mastperiode - erbracht.

    Das "IRAS-Ausbildungssystem" sollte entweder mit Eigenkapital,
    über die Hausbank, mit Leasing oder über die öffentliche Rentenbank
    finanziert werden. 

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